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Drohende Kreditklemme: Europa geht das Geld aus
Die Euro-Zone steckt in der Doppelkrise: Investoren ziehen ihr Geld sowohl von Staaten*als auch von*Banken ab - dabei brauchen die es gerade jetzt dringend. Ohne ein radikales Signal der Politik droht eine Abwärtsspirale aus Angst und immer neuen Schulden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...799308,00.html
- #480 23.11.2011 18:07 von
Wirtschaftsnobelpreise gibt es nicht
und das erst seit 1968, gestiftet von der Schwedischen Reichsbank. Es geht dabei darum, den Ruf der Ökonomie zu festigen. Zumindest waren die Ökonomen erfolgreich in ihrem Bemühen, ihrer Zunft Posten und Erträge zu sichern sowie angelsächsisch geprägte Sichtweisen unter dem Anschein der Naturgesetzlichkeit zu globalisieren.
- #481 23.11.2011 19:25 von reinhard_m
Wen soll man noch wählen?
Das was sich auf SPD- und Grünenseite "Opposition" nennt ist doch nur ein willfähriger Wurmfortsatz der Regierung. Diesen Leuten geht es ausschließlich um Pöstchenerhalt, nicht um ehrliche Problemlösung, geschweige denn Ideale. Sogar der tönende Herr Trittin hat sich bei allen merkelschen Euro-"Rettungen" brav den Vorgaben der Kanzlerin gebeugt.
Ich kann diese Leute nicht mehr ernst nehmen und schon gar nicht mehr wählen. - #482 25.11.2011 15:10 von
Dr.
Juhu, endlich mal wieder gute Nachrichten!
"Es sei in Zukunft nicht mehr selbstverständlich, dass ein Staat seinen Haushalt über die Kapitalmärkte finanzieren könne, warnte am Montag der Präsident der Bankenverbandes, Andreas Schmitz."
"Je länger die Doppelkrise bei Staaten und Banken anhält, desto mehr wird sie zur existentiellen Gefahr für die Währungsunion."
Naja, bleibt abzuwarten, ob die Staaten einfach die Gelddruckmaschinen heißlaufen lassen... - #483 25.11.2011 19:17 von duschinabuschi
*
Mir ging es zunächst mal um eine Entschuldung Deutschlands. Den anderen Staaten würde ich dasselbe empfehlen. Da gibts ein paar sehr reiche Griechen (Onassis?), deren Vermögen man zum Schuldentilgen benutzen könnte. Aber das "Privateigentum" ist eben eine heilige Kuh, die nicht geschlachtet werden darf. Dabei gibt es dieses 'Eigentum' überhaupt bloss deswegen, weil der Staat es den Leuten zubilligt, bzw. die Lobby den Staat lieber Schulden machen lässt, anstatt die Ausgaben ganz normal durch Steuern zu finanzieren. Das man dabei vernünftig haushalten sollte ist ja klar. Verschwendung ist immer schlecht. Die eigentliche Verschwendung sind aber die Zinszahlungen, die der Steuerzahler für die 'Anleger' erwirtschaften muss. Davon hat der Michel nämlich null und nichts sondern nur diejenigen, die sowieso das Kapital haben, es zu investieren. Also werden durch das Schuldenmachen die privaten Vermögen subventioniert und daher sollte man die in Zeiten der Krise auch zur Kasse bitten.
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