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Drohende Kernschmelze: Explosion in japanischem Atomkraftwerk
Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat sich nach einer Meldung der Agentur Jiji eine Explosion ereignet. Detonationsgeräusche seien gegen 7.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit zu hören gewesen. Es habe offenbar mehrere Verletzte gegeben.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...750479,00.html
- #2180 21.03.2011 07:59 von
Weg mit den AKWs
Wie "sicher" die AKWs der modernen Industrienationen sind, hat uns Fukushima gezeigt. Das Argument "so etwas kann bei uns nicht passieren" der Ewiggestrigen ist eine Verhöhnung all der Opfer und potentiell Strahlenverseuchten in Japan.
Japan hat auch nicht mit einem Beben der Stärke 9,0 und einem 23 m Tsunami gerechnet. Was nützt uns die fadenscheinige Hoffnung, so etwas "gibt es bei uns nicht", wenn ein Erdbeben im Rheingraben der Stärke 7,0 die dort anwesenden AKWs dem Erdboden gleichmacht?
Sollen wir uns dann einen neuen Kontinent suchen? Oder lieber direkt da bleiben und sterben?
Jeder, der noch logisch denken kann, kann aus Japan nur einen Schluss ziehen: Alle AKWs ausschalten, und zwar schnellstmöglich.
Die radioaktive Kontamination von Spinat aus der Umgebung von Fukushima z.B. erreicht laut einem Blog des Senders al-Jazeera Werte bis zu 54.000 Bequerel (anstatt der üblichen Behauptung < 1000 Bequerel). - #2181 21.03.2011 08:19 von
- #2182 21.03.2011 08:27 von
- #2183 25.03.2011 20:08 von
100 Tage
Die Berichterstattung über die Atomkatastrophe hat nachgelassen, die Energiefreisetzung der Brennstäbe nicht. Die Reaktoren müssen (nach Schätzungen eines Reaktorexperten) mindestens 100 Tage gekühlt werden, bevor die Energiefreisetzung abnehmen wird ... 14 Tage erst sind geschafft, und das Kühlen wird immer schwieriger. Es ist nahezu sicher, daß die Anstrengungen der Japaner vergebens sein werden.
- #2184 30.10.2011 17:46 von
Erinnern Sie
Erinnern Sie sich vielleicht?
pitterw
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Registriert seit: 21.07.2010
Beiträge: 174 Auguren und Kaffeesatzleser
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Zitat:
Zitat von sysop
Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat sich nach einer Meldung der Agentur Jiji eine Explosion ereignet. Detonationsgeräusche seien gegen 7.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit zu hören gewesen. Es habe offenbar mehrere Verletzte gegeben.
Die Pawlowschen Reflexe der Atomkraftgegener waren ja zu erwarten. Das schlimmste aber sind die Auguren und Kaffeesatzleser aus der dritten (oder höheren) Reihe, die sich als selbsternannte Experten an Rundfunk und Fernsehen anbiedern und dort ihren Senf ablassen können! Da kommt ein „ehemaliger stellvertretender Leiter für Reaktorsicherheit“ oder so ähnlich zu Wort (warum „ehemalig“? Warum entlassen?). Dem tatsächlich amtierenden Leiter war sicher die Fragestellung zu blöd… Dann noch ein Öko-Fuzzy, dem seine 68er Sozialpädagogen schon im Kindergarten die Technikfeindlichkeit eingbläut (verzeihung, es muß natürlich „eingetrichtert“ heißen) haben usw. usw. Ich bezeichne dies Leute als „Konjunktivisten“, sie wissen zwar nix, halten aber alles für möglich… Bin mal gespannt, was in den nächsten Wochen alles so durch die Talkshows geistert.
Die vermutlich 10.000 oder mehr Tsunami-Toten interessiert keine Sau, aber die statistische Erdbebenhäufigkeit bei uns! Ja, Unfälle passieren, auch mit Atomkraft. Und das ist nätürlich spektakulärer als über 4.000 Verkehrstote im Jahr…. Vielleicht sollte man die Japaner mal fragen, wie man helfen kann, auf gute Ratschläge können sie sicher verzichten.
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