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Drohende Kernschmelze: Explosion in japanischem Atomkraftwerk

Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat sich nach einer Meldung der Agentur Jiji eine Explosion ereignet. Detonationsgeräusche seien gegen 7.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit zu hören gewesen. Es habe offenbar mehrere Verletzte gegeben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...750479,00.html
  1. #2170

    ...

    Zitat von Ralf Behnke Beitrag anzeigen
    Lieber M. Michaelis,

    leider sind Sie gestrigen meinem Wunsch nun doch nicht nachgekommen, die Wahrscheinlichkeiten für einen GAU zu berechnen
    Man kann Eintrittswahrschienlichkeiten zukünftiger Unfälle nicht berechnen.

    Man kann nur Annahmen bezüglich ihres Eintritts machen.

    Ausserdem geht es nicht um einen GAU, der per definition beherrschbar ist, sondern um die nicht beherrschbaren Fälle.

    Und die sind selten. Da braucht man bei 3 Fällen in 50 Jahren bei hunderten Reaktoren nicht viel berechnen.
  2. #2171

    ,.-

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Man kann Eintrittswahrschienlichkeiten zukünftiger Unfälle nicht berechnen.

    Man kann nur Annahmen bezüglich ihres Eintritts machen.

    Ausserdem geht es nicht um einen GAU, der per definition beherrschbar ist, sondern um die nicht beherrschbaren Fälle.

    Und die sind selten. Da braucht man bei 3 Fällen in 50 Jahren bei hunderten Reaktoren nicht viel berechnen.
    na dann ist ja gut, sind dann in den nächsten 50 jahr noch mal 3 fälle am start, tolle sache.

    die anzahl neuer akws seit 50 jahren wird den techn. fortschritt wettmachen...
  3. #2172

    .

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Man kann Eintrittswahrschienlichkeiten zukünftiger Unfälle nicht berechnen.

    Man kann nur Annahmen bezüglich ihres Eintritts machen.

    Ausserdem geht es nicht um einen GAU, der per definition beherrschbar ist, sondern um die nicht beherrschbaren Fälle.

    Und die sind selten. Da braucht man bei 3 Fällen in 50 Jahren bei hunderten Reaktoren nicht viel berechnen.
    Das Problem ist nur, dass im Zweifel einer reicht.

    Kernkraft ist eine Technik, bei der es - wie wir in der Vergangenheit gesehen haben - immer mal wieder rumst. Und wenn es rumst, dann so, das Schäden in Größenordungen entstehen, die mit nichts anderem vergleichbar sind. Dazu kommt die ungelöste Entsorgungsfrage. Eigentlich müsste man "den Kernkraft-Leuten" sagen: "Packt Euer Zeug ein, geht nach Hause und kommt wieder, wenn Ihr Eure Probleme gelöst habt."
  4. #2173

    ...

    Zitat von Hagbard Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nur, dass im Zweifel einer reicht.
    Das kann man für jeden Unfall sagen. Ein tödlicher Autounfall im Leben reicht auch. Fahren sie deshalb nicht mehr ?

    Zitat von Hagbard Beitrag anzeigen
    Kernkraft ist eine Technik, bei der es - wie wir in der Vergangenheit gesehen haben - immer mal wieder rumst. Und wenn es rumst, dann so, das Schäden in Größenordungen entstehen, die mit nichts anderem vergleichbar sind.
    Das ist schlicht Unsinn. Allein Naturkatastrophen übersteigen das um ein Vielfaches.
  5. #2174

    ...

    Zitat von gallstone Beitrag anzeigen
    na dann ist ja gut, sind dann in den nächsten 50 jahr noch mal 3 fälle am start, tolle sache.
    Ich bewundere Ihre prophetische Gabe.
  6. #2175

    4000 Beiträge, die Sie Lügen strafen

    Zitat von n+x Beitrag anzeigen
    Harrisburg: GAU, beherrschter Unfall, keine unbewohnbaren Landstriche und dergleichen.
    Tschernobyl: kein "Restrisiko" sondern bewusstes Eingehen des Risikos*; man hat das Containment nicht "vergessen", man hat keins gebaut.
    Fukushima ist der einzige Fall von "Restrisiko*", wobei auch hier die Schwächen bekannt waren. Die Auswirkungen bleiben abzuwarten.


    *Das Risiko einer Kernschmelze ist bekannt (ca. 10-^6 pro Jahr). Deswegen ist hier Auslegungskriterium fürs Containment die Kernschmelze zu überstehen. Dass das Containment aus irgendwelchen Gründen doch versagt ist hier das "Restrisiko".

    Zum Vergleich sollte man mal andere Stromerzeugungsarten betrachten. Am gefährlichsten von allen ist die Kohle. Nicht mit einem Risiko, sondern mit Sicherheit bedeutet Stromerzeugung durch Kohle eine hohe Zahl Tote und gesundheitlich Geschädigte.
    Was für ein trauriger Rekord!
    Was für ein Spießgeselle!
  7. #2176

    Etikettenschwindel

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Ausserdem geht es nicht um einen GAU, der per definition beherrschbar ist, sondern um die nicht beherrschbaren Fälle.
    Sprich um die sogenannten Super-GAUs. Ein GAU ist eine rein subjektive Grenze und hat im Endeffekt keinen Aussagewert. Der Name ist jedoch eine Täuschung durch die der Atomindustrie, denn bei einem größten anzunehmender Unfall wird bei den meisten annehmen, dass der es sich nur um einen rein theoretischen Wert handelt, der so gut wie nie eintreten kann. Die ist jedoch mitnichten der Fall. So etwas nennt man einfach Etikettenschwindel, um bei der Bevölkerung eine positivere Einsstellung zu erreichen.
    Dieser Etikettenschwindel dürfte für die meisten spätenstens durch den aktuellen Super-GAU aufgeflogen sein.
    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Und die sind selten. Da braucht man bei 3 Fällen in 50 Jahren bei hunderten Reaktoren nicht viel berechnen.
    Selten ist eine rein subjektive Einschätzung. Für mich ist es nicht selten, zumindest sind die letzten 2 davom zuviel. Insbesondere muss man hie berücksichtigen, wie lange dann die Umgebung nicht mehr bewohnbatr ist. Bei Japan wissen wir es aktuell noch nicht. Es werden die Wahlen zeigen, welches Risiko die Bevölkerung eingehen will, und die sollten hier die Entscheidungsträger sein, was noch als "selten" unter Berücksichtigung der Folgen anzusehen ist.
  8. #2177

    Äpfel und Birnen

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das ist schlicht Unsinn. Allein Naturkatastrophen übersteigen das um ein Vielfaches.
    Das ist schlicht und einfach Unsinn. Mit diesem Totschlagargument könnte man jede Technologie gutheißen.

    Hier wird nur ein kleiner Teiaspekt gesehen. Bei einer Naturkatastrophe erholt sich die Natur relativ rasch. Teilweise sind solche Katastrophen für die Natur und auch den Menschen sogar nützlich (beispielsweise fruchtbare Erde in Vulkangebieten). Dies ist jedoch mitnichten bei radioaktiven Verseuchungen der Fall. Die Natur ist über lange Sicht dauerhaft geschädigt und das Gebiet unbewohnbar.

    Der Vergleich zwischen Naturkatastrophen und radioaktive Verseuchung entspricht einem Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.
  9. #2178

    ...

    Zitat von bernhardt11 Beitrag anzeigen
    Was für ein trauriger Rekord!
    Was für ein Spießgeselle!
    Der Berni wieder, der immer laut "Lüge" schreit wenn ihm die Wahrheit nicht ins Weltbild passt.
  10. #2179

    .

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das kann man für jeden Unfall sagen. Ein tödlicher Autounfall im Leben reicht auch. Fahren sie deshalb nicht mehr ?
    Ja, nur dass die Größenordnung eine andere ist und jeder von uns selbst entscheiden kann, ob er sein Auto benutzt oder nicht.

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das ist schlicht Unsinn. Allein Naturkatastrophen übersteigen das um ein Vielfaches.
    Nein, eigentlich ist es kein Unsinn. Sagen wir, Sie sind anderer Meinung.

    Erstens sind Naturkatastrophen etwas, das die Menschheit nicht in der Hand hat. Die Verwendung von Kernenergie aber schon.

    Und vergessen sie die zeitliche Dimension nicht. Die Gegend um Tschernobyl ist heute noch Sperrgebiet, Schädigungen am Erbgut durch Strahlung sind generationenübergreifend, strahlende Partikel können über weite Strecken getragen werden...


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