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Drohende Datenschutz-Klage: Google macht Millionen-Offerte

dapdIn den USA droht Google eine Klage, weil der Konzern die Datenschutz-einstellungen von Usern umging. Um ein Verfahren abzuwenden, soll das Unternehmen nun eine Zahlung von 22,5 Millionen Dollar angeboten haben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...843727,00.html
  1. #1

    Es geschah am hellichten Tag – kann man Google noch vertrauen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den USA droht Google eine Klage, weil der Konzern die Datenschutz-einstellungen von Usern umging. Um ein Verfahren abzuwenden, soll das Unternehmen nun eine Zahlung von 22,5 Millionen Dollar angeboten haben.

    Google zahlt 22,5 Millionen für Vergleich in Datenschutz-Verfahren - SPIEGEL ONLINE
    Der Fall hat eine wesentlich größere Tragweite, als der erste Anschein vorspiegelt. Wir haben nun einen eindeutigen Beleg, dass Google's Datenschutzversprechen an seine vielen Millionen Benutzer nicht nur nicht ernst gemeint sind, sondern Google sogar bereit ist, mit illegalen Tricks den ausdrücklichen Willen der Benutzer zu umgehen bereit ist.

    Das Ganze ist nichts geringeres als kriminelle Energie, ausgehend von einem Weltkonzern dem hunderte Millionen von Menschen arglos Ihre Daten anvertraut haben.

    Man fragt sich besorgt, was Google-Kunden und Nutzer noch alles erwarten wird, was tatsächlich hinter so scheinbar generösen Angeboten wie dem von Google wohl als Köder ausgeteilten Android-System oder anderen Service-Lockangeboten steht.

    Wer erkennt hier noch das früher hochgelobte, scheinbar freundlich-andere "Do not evil"-Startup? Wem geht es inzwischen wie mir, wenn einem bei Erwähnung des Firmennamens nicht mehr die bunten, in Kinderfarben gehaltenen Buchstaben einfallen, sondern eher das feiste Gesicht von Gert Fröbe in der Rolle des Herrn Schrott im Film "Es geschah am helllichten Tag …"
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den USA droht Google eine Klage, weil der Konzern die Datenschutz-einstellungen von Usern umging. Um ein Verfahren abzuwenden, soll das Unternehmen nun eine Zahlung von 22,5 Millionen Dollar angeboten haben.

    Google zahlt 22,5 Millionen für Vergleich in Datenschutz-Verfahren - SPIEGEL ONLINE
    Da fühlt sich wohl jemand ganz übel erwischt und will die Sache möglichst schnell von der Tagesordnung verschwinden lassen. Google, Apple, Amazon, Microsoft, .... alle gleich. Von wegen "Don't be evil". Von so etwas lassen sich auch nur noch eingefleischte Fanboys blenden.
  3. #3

    Solcherart Frechheiten ...

    .... können schlecht als "Versehen" bezeichnet werden, wie es Google beim WLAN-Scannen per Googlestreetview-Cars zunächst frech tat und sogar zahlreiche Google-Jünger in Deutschland auf den Plan rief, bis diese jüngst einsehen mussten, dass sie "do whatever evil you need to make profit" an Stelle von "Do no evil" verteidigten.

    Jetzt lassen sie sich sogar groß mit einer Kampagne gegen Homophobie feiern, wie Microsoft Bill plötzlich als Malaria-Kämpfer agiert ... vom Saulus zum Paulus?
  4. #4

    re

    "Freikaufen" nennt man das auch - auch wenn es juristisch natürlich nicht dasselbe ist.

    Mag ja sein, dass es immer mal (mehr oder weniger) gute Gründe wie Kosteneinsparungen gibt, solche Deals anzunehmen. Aber trotzdem hat es den Anschein, dass sehr wohlhabende Firmen (und Privatleute) keine große Angst mehr vor den Gerichten haben müssen - wenn ein "versehentliches" Missgeschick aufgedeckt wird, wird eben aus der gut gefüllten Kasse gezahlt.

    Mein Rechtsverständnis ist ein anderes.
  5. #5

    Versteh ich nicht ...

    ... wieso erlaubt der Safari Browser das speichern von Cookies in Seiten mit (versteckten) Formularen, obwohl der User das explizit ausschaltet?

    Man benötigt für Formulare doch keine Cookies!

    ... Da kann man doch nur verständnislos mit dem Kopf schütteln, wenn der User sich nicht auf die simpelsten Browser-Einstellungen verlassen kann.

    ... Ich Hätte nie gedacht das Safari dermaßen lausig programmiert ist.








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