Statt also einer Abfindung von 500€ für 3800 Beschäftigte gibt es also nun eine Abfindung von 500€ für 0 Beschäftigte.
Wenn das nicht mal im Interesse der Beschäftigten ist.
dapdDie Schlecker-Mitarbeiter gehen zunächst leer aus: Der Insolvenzverwalter der Drogeriekette bietet den gekündigten Angestellten vorerst keine einheitliche Abfindung von 500 Euro. Hintergrund ist eine Beschwerde der Gewerkschaft Ver.di.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830080,00.html
Statt also einer Abfindung von 500€ für 3800 Beschäftigte gibt es also nun eine Abfindung von 500€ für 0 Beschäftigte.
Wenn das nicht mal im Interesse der Beschäftigten ist.
Das hat natürlich etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Insofern sind null Euro für alle gerechter als 500 Euro für einige.
Aber ein "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" ist offenbar ein altmodisches Konzept.
Natürlich ist das im Sinne der Gekündigten, denn wenn sie einmal 500€ annehmen würden, wäre der Fall dann erledigt und sie hätten kein Recht, im Nachhinein mehr zu fordern.
Ich nehme mal an, dass die Gekündigten angedeutet haben, dass sie die 500€ nicht nehmen werden und klagen werden, um ne höhere Abfinde zu bekommen. Von daher nur logisch, dass Schlecker jetzt vorerst nichts zahlt.
Na das hat Verdi doch mal wieder gut hingekriegt,oder?Es ist doch normal das nur diese Frauen die den Klageweg beschreiten in der Regel Abfindungen kassieren!Wenn die anderen zu feige sind oder es nicht nötig haben eine Rechtschutzversicherung abzuschließen um überhaupt klagen zu können ist das doch deren Problem!Jetzt gehen alle leer aus.....oder auch nicht!
Das letzte Wort ist nicht gesprochen auch wenn Geiwitz davon träumt.....
... es ist nicht die Partei gegen die der Forist ist sondern deren altertümliche Ansichten:
Freiheit des Bürgers
Staat nur da , wo es nicht anders geht
Der Staat möge sich aus dem Verhältnis der Bürger zueinander möglichst heraushalten
Selbstverantwortung
Lasst jeden sein Ding machen
Kurzum: Alles sowas von späte 60er Jahre...
Die (ehemaligen) Mitarbeiter von Schlecker haben keinerlei Anspruch auf eine Abfindung. Dies wäre moralisch auch mehr als verwerflich.
Viele Mitarbeiter/Innen haben sich jahrelang parasitär am Konzern vollgesogen und ein Entgelt erhalten, dass in keinem Verhältnis zum Umsatz der jeweiligen Fiale stand.
Es sind diese Mitarbeiter, die Schuld sind am Untergang ihres Arbeitgebers. Man soll eben die Kuh, die man melken möchte, nicht schlachten.
Leider wird aber in den Mainstrem-Medien immer nur auf die eine Seite der Geschichte gezeigt und der Gründerfamilie die Schuld für das wirtschaftliche Scheitern zugeschoben. Aber es waren eben auch die gierigen Mitarbeiter/Innen vor Ort...