Gewerkschafter fordern von Firmenpatriarch Anton Schlecker ernsthafte Rettungsbemühungen*um die Drogeriekette. Der Unternehmer müsse Privatvermögen zur Sanierung der insolventen Firma zuschießen, verlangte Ver.di. Die Konkurrenten sparen nicht mit Häme.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810553,00.html
Das ist auch der Grund, warum ein Teil des Netzes auf der Seite von Kimble steht - gut jetzt verquicke ich Schlecker und Megaupload. Herr Schlecker hat nämlich von der Abschaffung eines gesetzlichen Quasimonopols profitiert, wie auch Herr Werner oder Herr Rossmann. Die Verhaftung des merkwürdigen Kim dokumentiert nur eines. Ein Rückzugsgefecht. Gut es geht um ein Oligopol und um die Einkommen derer von und zu Hiltons und anderer. Aber brauchen wir ein staatlich protektioniertes Medienoligopol? Mein Foristenname sagt, nein. Honecker war wohl der Meinung, dass der Trabant die Meisterleistung und nicht zu erreichende Weltklasse des Automobilbaus sei. Man kann ja diese Meinung haben, aber man kann das auch hinterfragen.
Ja vielleicht bei ihnen in Deutschland in der Steuerwucher-Hölle.
Anderswo, zahlt Er (Handwerker) bei 71 000 Euro Brutto 16% Sozialabgaben plus 6,4-12% Steuern (je nach Wohngemeinde).
Sprich Faire 24,4-28% beim Mittelklassevolk.
Grüsse aus dem "Steuerparadies" ab der Putzfrau bis zum Unternehmers. Andere Staaten wüssten nicht wohin mit so viel Kohle die Deutschland bei den Steuern einnimmt. Wohl Löcher im Geldbeutel, was?
Oh, hier möchte jemand haarspalterisch sein. Gut, da kann ich kontern. Es gibt genügend Fälle, in denen Rechtsnormen selbst den Begriff "haften" für Fälle verwenden, in denen es um Schulden geht, die eindeutig solche des Haftenden selbst sind, nicht um Fälle, in denen der Haftende eine Schuld eines Dritten zu erfüllen hat. Eine kurze Liste an Beispielen: § 19 Abs. 6 MarkenG; § 140b Abs. 6 PatG; § 31 Abs. 2 GKG (dort ist sogar ausdrücklich von der Haftung des Erstschuldners bei mehreren Gesamtschuldnern die Rede); § 36 EVO; § 1967 Abs. 1 BGB (dazu eine Erläuterung: Mit dem Erbfall wurden die bisherigen Verbindlichkeiten des Erblassers solche des Erben, § 1922 BGB, daher ist die Haftung des Erben für Nachlassverbindlichkeiten eine solche des Erben selbst, nicht eine Haftung des Erben für Schulden Dritter); § 76 Abs. 2 InsO; § 4 Abs. 2 DEFG (der Fonds ist nicht rechtsfähig, § 3 des Gesetzes, daher ist die im Gesetz verwendete Wortwahl, dass der Bund für Verbindlichkeiten des Fonds haftet, rechtlich eine Haftung des Bundes für eigene Schulden); § 2 GenG (dort sogar ausdrücklich, dass die Schulden, für die die Genossenschaft haftet, eben solche der Genossenschaft sind). Das sind nur die Ergebnisse einer kurzen Suche, es gibt sicher noch zahllose weitere Fälle, in denen diese Terminologie in Rechtsnormen selbst verwendet wird.
Ihre Prämisse, das Wort "Haftung" bezeichne ausschließlich das Einstehenmüssen für eine fremde Schuld, ist also unzutreffend. Wer das Gegenteil behauptet, möge Belege vorbringen, ich für meinen Teil habe genug Belege für meine Position dargelegt. Wo soll also nochmal der Fehler in meinem Ausgangsposting liegen?
Die Leute haben die Wahlfreiheit. Sie verdienen deshalb mehr Geld, als ALG2 ihnen bietet, weil Schlecker ihnen das ermöglicht. Und viele Leute ziehen den Verdienst dem ALG2 vor.
Ebenso wie Sie halte ich es für unrealistisch, daß jemand von zwei Möglichkeiten bewußt die für ihn schlechtere wählt. Er besitzt die Freiheit der Wahl und zeigt durch sein Handeln, daß er Schleckers Angebot für das bessere hält.
Ebenso wie seine Kunden und Lieferanten mit ihm Geschäfte machen, weil ihnen das günstiger erscheint, als die Alternative, das jeweilige Geschäft nicht abzuschließen.
Schlecker hat sich also nicht auf Kosten von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bereichert, sondern Wege gefunden, zwischen all diesen Leuten Geschäfte zu vermitteln, die für alle Beteiligten so vorteilhaft sind, daß sie sich sogar dann lohnen, wenn auch Schlecker dabei Geld verdient.
Und viele solche Geschäfte ergeben viel verdientes Geld.
Da sich dieser Laden überhaupt so lange halten konnte, grenzt ja schon ein Wunder.
in jedem Dorf könnte eine Ich-AG gegründet werden, die die einkaufszettel 2x die woche der omas nimmt und einkauft. bei schlecker war ich vll. 10x im leben. für mich sind das die reinsten Hass-Läden - egal ob damals mit 16 jahren oder heute mit ende 30. genau wie der aldi wenn angebote sind. in solche läden bekommen sie mich nicht mal für 100 euro eintrittsgeld rein.