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Drogenpolitik: Dein Joint ist mir egal

Was spricht gegen den freien Verkauf von Drogen? Wenig. Doch die Logik scheint außer Kraft gesetzt, wenn manche Menschen den Wunsch haben, ihr Leben durch einen Filter wahrzunehmen. Vielleicht sollten wir sie einfach mal in Ruhe lassen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...833449,00.html
  1. #1

    Ne Menge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was spricht gegen den freien Verkauf von Drogen? Wenig. Doch die Logik scheint außer Kraft gesetzt, wenn manche Menschen den Wunsch haben, ihr Leben durch einen Filter wahrzunehmen. Vielleicht sollten wir sie einfach mal in Ruhe lassen.

    Sibylle Berg über Drogen - SPIEGEL ONLINE
    Als eigentlicher Befürworter des freien Drogenverkaufs bin ich gleichzeitig der Meinung, dass es auch eine Menge berechtigter Argumente dagegen gibt.

    Um eine gute Drogenpolitik zu gestalten, sollte man doch zunächst erst einmal wissen, worüber man eigentlich redet, und da haben die Politiker, also die Menschen, die darüber zu bestimmen haben, wie in diesen Kreisen allgemein üblich, überhaupt keine Ahnung.
    MFG
    jolip
  2. #2

    Nicht alle in Ruhe lassen.

    Angesichts der ziemlich gewalttätigen Erziehung, die ich erfahren habe, wäre ich schon sehr froh gewesen, wenn sich jemand eingemischt hätte. Hat aber niemand, obwohl die Nachbarn durchaus im Bilde waren. Und sicher ist das heute in den meisten Fällen immer noch so. Kiffer kann man wirklich in Ruhe lassen, deren Entscheidung, betrifft nur sie selbst, gewalttätige Eltern gehören in den Knast.
  3. #3

    Solange...

    Solange Alkohol frei verfügbar ist, gibt es kein Argument dieser Welt, was mir vernünftig erklären kann, warum Marihuana und Haschisch verboten sein sollten. Wenn es um chemische Drogen und anderen Kram geht sieht das natürlich schon etwas anders aus.
  4. #4

    optional

    Ist mal ein echt guter Artikel.. allerdings - wenn man es konsequent umsetzt.. eine Welt, in der jeder alles darf wär ziemlich schnell am Ende.. eben gerade wegen der Dummheit Einzelner, die ohne klare und enge Grenzen nicht auskommen - weil sie die Konsequenzen ihres Handelns nicht abschätzen können, oder wollen, oder einfach nur sich selbst und ihren Vorteil sehen...
  5. #5

    Drogen: Legalisierung ungleich freier Verkauf

    Eine Legalisierung von Drogen ist wünschenswert aber gleichzeitig muss es strenge Auflagen und Kontrollen geben. Notwendig ist ein Drogenführerschein, der dann aber auch Folgen haben kann (keine Waffen, keine sicherheitskritischen Berufe, ...). Des Weiteren muss es auch bei einer Legalisierung eine gezielte Anti-Drogenpolitik und Aufklärung geben, so dass die Gesellschaft durch Drogen keinen relevanten Schaden nimmt. Werbeverbot für Drogen und harte Drogen dürfen kein Geschäft für profitgierige Private sein (Verkauf nur in staatlich lizensierten Geschäften mit staatlicher Preisfestsetzung und Besteuerung). (imho)
  6. #6

    optional

    über dieses Thema gab´es vor ein paar Jahren schon einen Beitrag in der "Brandeins" ,wurde dort halt nur noch erweiter auf Organhandel etc..
    Also deregulierte Märkte auch für Drogen und Organhandel.
    Aber hier mit Logik oder objektiven Entscheidungen zu argumentieren ist ja fast aussichtslos.
    Volkswirtschaftlich braucht man da überhaupt nicht zu denken ,man sieht ja wie die Menschen hier und fast überall bevormundet werden ,von eben jenen die nichts Wissen aber dennoch wollen,dass alle Menschen so seien wie sie, einfach nur traurig.Der Staat muss das Raster vorgeben aber eben grob genug als das sich jeder innerhalb dieser Grenzen ausleben kann,dies bedeutet Ursprünglich Neoliberalismus.Leider wird dies durch die ganzen Lobbyisten und Vorteilsnehmer in unserer doch sehr korumpierten Gesellschaft verhindert.
  7. #7

    Drogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was spricht gegen den freien Verkauf von Drogen? Wenig. Doch die Logik scheint außer Kraft gesetzt, wenn manche Menschen den Wunsch haben, ihr Leben durch einen Filter wahrzunehmen. Vielleicht sollten wir sie einfach mal in Ruhe lassen.

    Sibylle Berg über Drogen - SPIEGEL ONLINE
    Also nach meiner Studie sind Drogen keine Unvernunft, sondern das bewusste Sterben auf Zeit . Dann ist eher die Frage warum wollen viele Menschen sterben? Weil sie nicht leben oder es als nicht lebenswert empfinden. Somit ist die Diskussion um Drogen, sorry dummtalk .
    Die Frage ist eher, wie lebe ich lebenswert .
    Zb Missbrauch ..Schläge in der Erziehung werden immer noch geduldet usw.... Keine Arbeit..keine Aufgabe ...
  8. #8

    Naja Frau Berg..
    Sie haben mit dem was Sie sagen ja Recht, wobei ich bei manchen Dingen doch eine gewisse Kontrolle befürworten würde. Gründe haben andere Foristen ja schon genannt.

    Nur wissen Sie was ?
    Das Thema haben wir seit Jahren, ein großer Teil der Bevölkerung vertritt die gleiche Meinung wie Sie und ich aber es ändert sich rein garnichts. Die Entscheider produzieren und glauben weiter fleißig alle möglichen Lügen und Halbwahrheiten. Selbst die sonst so lieberalen Niederlande machen mitlerweile einen Rückschritt, den der großteil der Niederländer komplett ablehnt.
    Momentan habe ich daher wenig hoffnung, dass sich irgendwas ändert.
    Allein schon, weil die Drogenmafia doch selbst aktiv dabei mitwirkt Drogen in der Illegalität zu lassen und dafür fleißig Schmiergeld zahlt.
  9. #9

    was denn jetzt?

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Eine Legalisierung von Drogen ist wünschenswert aber gleichzeitig muss es strenge Auflagen und Kontrollen geben. Notwendig ist ein Drogenführerschein, der dann aber auch Folgen haben kann (keine Waffen, keine sicherheitskritischen Berufe, ...).
    Wieso strenge Auflagen? Nichtmal in Schweden muss man sich für den Wochenendeinkauf an Spirituosen nackig machen. Drogenführerschein? Was soll das bringen? Die Leute gehen dann eben weiter unter der Hand einkaufen.
    Wenn jetzt Feuerwehren, Polizei und Ärzte in ihrer Freizeit eine Flasche Rotwein trinken, dann ist das ok. Wehe es wird gekifft. Das geht dann nicht mehr. Glauben Sie mir, in den Spitälern wäre das Personal deutlich ausgedünnt, würde ausgesiebt und kontrolliert. Was die Waffen betrifft, Schützenvereine sind berühmt für ihre 0,0 Promille Attitüden. Nehmen Sie solchen Leuten auch die Waffen weg?

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Des Weiteren muss es auch bei einer Legalisierung eine gezielte Anti-Drogenpolitik und Aufklärung geben, so dass die Gesellschaft durch Drogen keinen relevanten Schaden nimmt. Werbeverbot für Drogen und harte Drogen dürfen kein Geschäft für profitgierige Private sein (Verkauf nur in staatlich lizensierten Geschäften mit staatlicher Preisfestsetzung und Besteuerung). (imho)
    Sie wollen keine Legalisierung, Sie präferieren eine komplette Bevormundung. Den Privatmarkt legen Sie so nicht trocken. Den befeuern Sie viel eher. Glauben Sie wirklich, die Leute sind auf eine solche Gängelung erpicht? Also doch weiter unter der Hand.


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