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Drogenpolitik: Dein Joint ist mir egal

Was spricht gegen den freien Verkauf von Drogen? Wenig. Doch die Logik scheint außer Kraft gesetzt, wenn manche Menschen den Wunsch haben, ihr Leben durch einen Filter wahrzunehmen. Vielleicht sollten wir sie einfach mal in Ruhe lassen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...833449,00.html
  1. #20

    .

    Ach was ein Quark, offenbar haben Sie keinerlei Ahnung von illegalen Drogen, für Sie sind Drogenkonsumenten wahrscheinlich die Kinder vom Bahnhof Zoo oder verpeilte Gestalten am Frankfurter Bahnhof, auf die die Beschreibung in der Tat zutrifft. Das sind aber RANDPHÄNOMENE (und meisten ohnehin vorgeschädigt, also traumatisiert oder psychisch krank) und sie machen einen sehr geringen Teil der Konsumenten illegaler Drogen aus (vielleicht vergleichbar mit dem Anteil obdachloser Alkoholiker unter den Alkoholkonsumenten)!! Die meisten Konsumenten illegaler Drogen sind lebenslustige Zeitgenossen, die mit einem gelegentlichen Joint, einer gelegentliche Nase Kokain oder ein bischen Chemie ein schönes Leben noch schöner machen und auch nie in ihrem Leben erhebliche gesundheitliche Konsequenzen oder gar eine Abhängigkeit erleben. Hedonisten, Künstler, Lehrer, Manager, Polizisten, Medien Menschen, Werber, Studenten, Banker, Genussmenschen, Politiker, Freunde elektronischer Musik usw, die Montag bis Freitag eine mehr oder weniger bürgerliche Existenz pflegen und am Freitag statt (oder zusätzlich zum) Rotwein eben zu etwas anderem greifen. Gehen Sie mal nach Berlin, Hamburg oder München und tauchen sie etwas in das Nachtleben ein, Sie werden das bestätigt sehen. Für diese Menschen wäre eine Legalisierung schön, da sie die Qualität der Drogen erhöhen würde, die wahre Gefahrenquellen sind nämlich Streckmittel und Wirkstoffdosisschwankungen und die wären mit einer Legalisierung vollständig eliminiert.
  2. #21

    Zitat von infolega Beitrag anzeigen
    Suchterkrankungen begleiten Menschen meistens über Jahrzehnte. Heilung erfolgt nur durch Selbst-Heilung und setzt Einsicht in die eigene Suchterkrankung voraus. Ohne diese Einsicht bleibt die Erkrankung bestehen. Erkrankte sprechen von Genuss, weil der Drogenkonsum immer vorübergehende Erleichterung von einem traurigen und/ oder angespannten Gemütszustand verschafft, der das gemeinsame Symptom aller Suchterkrankungen ist. Drogen haben immer den Vorteil des vorübergehenden guten Gefühls, sonst würden sie kein Abhängigkeit verursachen.
    Sie beschreiben da sehr schön auch das Phänomen der menschlichen Paarbildung. Das Gefühl, ohne jemand anders nicht leben zu können (klar kann man das!) benutzt genau den gleichen Mechanismus. Insofern kann man bei genauer Reflexion dies nicht als Erkrankung bezeichnen, sondern als den biologischen Normalzustand. Damit wir uns fortpflanzen, aber auch ernähren, schützen usw., muss das neuronale Netz sich von bestimmten Verhaltensweisen abhängig machen, ohne sie zu hinterfragen.
    Der Vorteil des Gehirns ist, dass man theoretisch genug Abstand gewinnen kann, um da eine bewusste Wahl zu treffen. Essen irgendwie uncool? Hungern wir uns halt einfach zu Tode. Jeder Mensch sollte seine Entscheidungen frei treffen sollen, da gebe ich Sibylle vollkommen recht. Nur, wenn die Entscheidungen dann in so was ausarten, wie bei Breivik, sollte man zusehen, dass zu vermeiden.
    Ansonsten: Wir suchen durchaus alle selber aus, wie wir uns umbringen. Ob es nun Drogen, Anorexie oder unglückliche Ehen sind, das ist halt die Wahl der Waffen, die wir Freiheit nennen.
  3. #22

    wer profitiert

    moralische bedenken sind den verantwortlichen entscheidungsträger sicherlich fremd. ich gehe davon aus das eher überlegt wird wie der freie handel mit weichen drogen wohl am profitabelsten zu besteuern sei.
    solange die auswüchse übermässigen alkoholgenusses gute argumente für innenpolitiker lliefern unsere polizei aufzustocken und die lobbyisten der alkoholhersteller so gut aufgestellt sind, wird haschisch und co. wohl immer verdammt.
    der profit der aus dem alkoholmissbrauch gewonnen wird, sei es von tüv., verwaltung, etc. soll sicherlich nicht geschmälert werden.
    sie werden sich etwas einfallen lassen um auch aus dem genuss von weichen drogen höchstmöglichen gewinn zu machen.
    ausserdem hemmt der genuss von alkohol und weichen drogen die menschen ja so wunderbar mal richtig nachzudenken und das ist bestimmt im sinne derer die uns regieren wollen.
  4. #23

    nur leider....

    Zitat von fitzcarraldo66 Beitrag anzeigen
    Es soll Menschen geben die Drogen konsumieren ohne süchtig zu sein. Nach einer Arbeitswoche gönnen sie sich am Wochenende einen Joint, nicht wegen traurigem Gemütszustand oder sonstigen Problemen, sondern weil es z.B. ein Hochgenuss ist bekifft eine gute LP zu hören.
    kann man das den Menschen, die Drogen verteufeln, so schwer erklären, lieber fitzcarraldo!
    WEIL...die nie nich Drogen genommen haben, aber trotzdem ungeheuer viel darüber wissen!
    Was bin ich froh, dass wir keine kiffenden Entscheidungsträger haben!
    Man stelle sich vor: ein Land voller lustiger, toleranter Leute mit guter Laune die sich über alles Mögliche schlapp lachen und denen zwischenmenschliche Entspannung wichtiger wäre, als Geld und Probleme. Das wäre ja schon fast "griechisch"! Au weia!
  5. #24

    Ich klage den Staat und die Justiz an

    Ich klage den Staat und die Justiz an. Es ist unverantwortlich, wie in Deutschland mit weichen Drogen verfahren wird. Wenn jemand harmloses Haschisch oder noch harmloseres Marihuana kaufen will, ist er gezwungen, zu einem Dealer/Pusher zu gehen, der in erster Linie Geld machen will - und der wird mehr Geld machen, wenn er nicht nur Haschisch verkauft, sondern den Leuten süchtigmachenden Dreck andreht, zur Not auch schenkt. So schafft er sich seine Stammkundschaft.

    Viel sinnvoller wäre es, Haschisch, Marihuana und Alkohol nach gleichen Regeln zu behandeln. Also in Bezug auf Kauf, Benutzung, Straßenverkehr, Randale und was es sonst noch in diesem Zusammenhang gibt.

    Es ist doch idiotisch, Drogen zu ignorieren - es gibt sie nun mal, und es wäre doch viel sinnvoller, wenn junge Leute den Umgang damit lernen würden!

    Aus eigener Erfahrung: ich bin 56, habe mit 15 meine erste Tüte geraucht, habe "trotzdem" studiert, rauche ca. 5 bis 6-mal im Jahr ganz entspannt, bin kein Phlegmatiker, trinke fast nie Alkohol, und ich bin noch nie erwischt worden. Mein Sohn ist 19, hat immer gewusst, dass sein Vater manchmal etwas raucht, und bringt ab und zu auch mal etwas mit und wir rauchen zusammen. Er sieht Haschisch und Marihuana wie Alkohol.

    Aber er hat etwas Wichtiges fest in seinem Kopf verankert:
    keine Chemie, kein Pulver, keine Drogen! DER ist gegen _wirkliche_ Drogen immun.

    Mit gezielter und differenzierter Rechtsprechung könnten das viele Väter sagen.
  6. #25

    Schön und gut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was spricht gegen den freien Verkauf von Drogen? Wenig. Doch die Logik scheint außer Kraft gesetzt, wenn manche Menschen den Wunsch haben, ihr Leben durch einen Filter wahrzunehmen. Vielleicht sollten wir sie einfach mal in Ruhe lassen.

    Sibylle Berg über Drogen - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin gerade auf Mill gestoßen, er forumulierte
    "Die Freiheit des Einzelnen darf sich nicht zu einer Belästigung für Andere entwickeln."
    Übermäßiger Alkohol- u. Drogenkonsum Einzelner kann nicht nur lästige Auswirkungen auf die Mitmenschen haben, sondern kann auch regelrecht gefährlich für die Allgemeinheit werden.
  7. #26

    Konsequenzen der Illegalität

    An dieser Stelle sei Denis Magnani vom Deutschen Hanf Verbank zitiert:

    „Sollte es die Bundesregierung weiter bevorzugen, den Cannabismarkt in den Händen skrupelloser Giftpanscher zu lassen, dürften in den nächsten Jahren die Lungenerkrankungen rapide ansteigen, denn Husten, Atemprobleme, Hals- und Lungenschmerzen zählen zu den meistgenannten Nebenwirkungen, von denen uns Konsumenten gestreckter Ware berichten.“

    Homepage des Deutschen Hanf Verband (DHV)
  8. #27

    Drogenpolitik

    alles richtig, Suff ist legal, Cannabis nicht.
    Warum? Man stellt einfach mal die Frage: Wem nützt es?
    Anwort 1.) der Alkoholindustrie - wenn Dope frei verkäuflich wäre, würde der Umsatz der Alkoholindustrie sinken und
    Antwort 2.) der Drogenmafia - die Preise würden sinken.
    Alkoholindustrie und Drogenmafia haben offengar gute Lobyisten in der Politik.
    Die westliche Industrie-Gesellschaft ist auf "Betäubung" ausgerichtet. Stichwort - Koma-Saufen, sich richtig zukiffen.
    Der Genuss hat ausgedient. Koffe to go, Pizza auf die Hand usw.
    Trotzdem Frau Sybille : Danke!
  9. #28

    nicht zu vergessen ...

    Zitat von Rotax-1 Beitrag anzeigen
    alles richtig, Suff ist legal, Cannabis nicht.
    Warum? Man stellt einfach mal die Frage: Wem nützt es?
    Anwort 1.) der Alkoholindustrie - wenn Dope frei verkäuflich wäre, würde der Umsatz der Alkoholindustrie sinken und
    Antwort 2.) der Drogenmafia - die Preise würden sinken.
    Alkoholindustrie und Drogenmafia haben offengar gute Lobyisten in der Politik.
    Antwort 3: den Banken....irgendwo muss das Schwarzgeld ja gewaschen werden!
  10. #29

    Ich klage den Staat und die Justiz an

    Ich klage den Staat und die Justiz an. Es ist unverantwortlich, wie in Deutschland mit weichen Drogen verfahren wird. Wenn jemand harmloses Haschisch oder noch harmloseres Marihuana kaufen will, ist er gezwungen, zu einem Dealer/Pusher zu gehen, der in erster Linie Geld machen will - und der wird mehr Geld machen, wenn er nicht nur Haschisch verkauft, sondern den Leuten süchtigmachenden Dreck andreht, zur Not auch schenkt. So schafft er sich seine Stammkundschaft.

    Viel sinnvoller wäre es, Haschisch, Marihuana und Alkohol nach gleichen Regeln zu behandeln. Also in Bezug auf Kauf, Benutzung, Straßenverkehr, Randale und was es sonst noch in diesem Zusammenhang gibt.

    Es ist doch idiotisch, Drogen zu ignorieren - es gibt sie nun mal, und es wäre doch viel sinnvoller, wenn junge Leute den Umgang damit lernen würden!

    Aus eigener Erfahrung: ich bin 56, habe mit 15 meine erste Tüte geraucht, habe "trotzdem" studiert, rauche ca. 5 bis 6-mal im Jahr ganz entspannt, bin kein Phlegmatiker, trinke fast nie Alkohol, und ich bin noch nie erwischt worden. Mein Sohn ist 19, hat immer gewusst, dass sein Vater manchmal etwas raucht, und bringt ab und zu auch mal etwas mit und wir rauchen zusammen. Er sieht Haschisch und Marihuana wie Alkohol.

    Aber er hat etwas Wichtiges fest in seinem Kopf verankert:
    keine Chemie, kein Pulver, keine Drogen! DER ist gegen _wirkliche_ Drogen immun.

    Mit gezielter und differenzierter Rechtsprechung könnten das viele Väter sagen.








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