Drogenkrieg in Mexiko: Polizei findet 18 enthauptete Leichen

AFPPolizisten haben im Westen Mexikos einen grausigen Fund gemacht: Die Beamten entdeckten die enthaupteten und zerstückelten Leichen von 18 Menschen. Behörden vermuten hinter der Tat einen Racheakt im Krieg zweier Drogenkartelle.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...832448,00.html
  1. #1

    Nachrichtenagentur-Schmuddel

    Absolut unfassbare Verbrechen in perversester Schlachter-Manier, die sich in Mexiko abspielen. Trotzdem kein Grund, die ganze Tragödie zu verdoppeln (oder zu halbieren??!): im Artikel ist von 50.000 Toten seit 2006 die Rede, in einer der Bildunterschriften von 25.000...
  2. #2

    Die Fotostrecke ist von 2010, seitdem ist viel passiert, Die genaue Anzahl der Opfer kennt vermutlich niemand und wird weit darüber liegen. Oft bleibt unerwähnt, dass auch unzählige Frauen und Kinder nach dem Tod des Ehemanns/Vaters zurückbleiben und nicht wissen, wovon sie leben sollen und ob sie nicht auch in Gefahr sind. Das Leid und die Angst sitzen sehr tief und betreffen auch Menschen, die nicht in der Presse erwähnt werden.
    Grüße aus Mexiko, die meisten Menschen hier sind fröhlich und sehr warmherzig und wollen einfach nur friedlich ihr Leben führen.
  3. #3

    Zitat von van_doesburg Beitrag anzeigen
    Absolut unfassbare Verbrechen in perversester Schlachter-Manier, die sich in Mexiko abspielen. Trotzdem kein Grund, die ganze Tragödie zu verdoppeln (oder zu halbieren??!): im Artikel ist von 50.000 Toten seit 2006 die Rede, in einer der Bildunterschriften von 25.000...
    Das hat nichts mit Schmuddeljournalismus zu tun! Zwei tote Mexikaner entsprechen wohl einem toten Europäer ... da ist was durcheinandergeraten. So wie eine Frau in den USA, die sich mit heißem Kaffee verbrüht mehrere Millionen US-Dollar erhält, während versehentlich getötete Afghanische Zivilisten nur 50.000 US-Dollar pro Person wert sind ...
  4. #4

    Mit Rechtsstaat

    Mit rechtsstaatlichen Mitteln wird man dieser Plage niemals Herr werden können.
    Da hilft nur noch das konsequente Standrecht.
  5. #5

    Die wahren Schuldigen

    sind die Politiker, die für den Krieg gegen die Drogen verantwortlich sind. Durch die Kriminalisierung der Drogen sichern sie sich die hohen Verkaufspreise. 50000 Abgeschlachtete Menschen und zerstörte Familien nehmen die für ihren sinnlosen Krieg ohne it der Wimper zu zucken in Kauf.
  6. #6

    Ausrede

    Zitat von phantastica Beitrag anzeigen
    Die wahren Schuldigen...sind die Politiker, die für den Krieg gegen die Drogen verantwortlich sind. Durch die Kriminalisierung der Drogen sichern sie sich die hohen Verkaufspreise. 50000 Abgeschlachtete Menschen und zerstörte Familien nehmen die für ihren sinnlosen Krieg ohne it der Wimper zu zucken in Kauf.
    Drogen zerstören Menschen. Die Gesellschaft muss vor harten Drogen geschützt werden. Deshalb müssen die Drogen auch geächtet und verboten werden.
    Wo kein Markt, da kein Geschäft. Jeder der harte Drogen kauft unterstützt das Geschäft und unterstützt auch die Mafia.
    Es liegt in der eigenen Verantwortung ob man hieran teilnehmen möchte oder nicht.
  7. #7

    Zitat von E_SE Beitrag anzeigen
    Drogen zerstören Menschen. Die Gesellschaft muss vor harten Drogen geschützt werden. Deshalb müssen die Drogen auch geächtet und verboten werden.
    Wo kein Markt, da kein Geschäft. Jeder der harte Drogen kauft unterstützt das Geschäft und unterstützt auch die Mafia.
    Es liegt in der eigenen Verantwortung ob man hieran teilnehmen möchte oder nicht.
    Jap, und das führt dazu, dass sowas passiert wie eben im Mexiko.

    Mit Ihrer Einstellung sind Sie direkt dafür verantwortlich und mitschuldig.

    Also ob sich jemand von Verboten davon abhalten lässt, Drogen zu nehmen...hat ja super geklappt, wie man merkt.

    Die Repression ist gescheitert, das ist Fakt. Jeder, der diese sinnlose Politik unterstützt, ist verantwortlich für das unendliche Leid, das durch diese sinnlose Politik entsteht. Angefangen dabei, dass Konsumenten gestreckte Giftstoffe einnehmen müssen und endet bei den vielen Toten im Drogenkrieg.

    Stellen Sie sich einfach die Frage: Würden Sie morgen Heroin nehmen, wenn es legal wäre?