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Drogenkiez in Berlin: Kreuzbergs Kotti unter Druck

Spritzen im Sandkasten, Blut im Treppenhaus, Junkies und Dealer vor der Tür - rund um das Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg wuchert das Drogenelend immer schlimmer. Die Anwohner schreien verzweifelt um Hilfe, die Behörden sind machtlos. Und mittendrin: Grünen-Chef Cem Özdemir.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...610311,00.html
  1. #1

    Süchtige Bürger

    "Die friedliche Koexistenz von Bürgern und Süchtigen funktioniert nicht mehr", sagt Bezirksbürgermeister Schulz.

    Auch Süchtige sind Bürger.
    Es hilft ihnen nicht, wenn sie durch die Stadt geschoben werden.
  2. #2

    Problemlösung - völlig einfach!

    Die Lösung des Problems ist doch ganz einfach:

    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundesgeschäftsstelle Berlin
    Platz vor dem Neuen Tor 1
    10115 Berlin

    die haben sicher noch einen schönen Raum frei.

    Und die gehen sicher gerne mal mit gutem Beispiel voran!
  3. #3

    Ein Fall für Claudia

    "Wir sind nicht das Arschloch von Berlin!" Unter diesem deftigen Titel hat eine jüngst gegründete Bürgerinitiative am Freitagabend zur Diskussion in den Kreuzberger Festsaal gerufen. In der zweiten Version der Einladung schwächten die Geschäftsleute und Anwohnern die Wut-Formel etwas ab, doch ihre Forderung an Politik und Behörden bleibt deutlich: "Drogen weg vom Kottbusser Tor."

    Den Leuten kann man nur Recht geben. Da müßte jetzt Ströbele ran, er ist doch der große Zampano in diesem Bezirk. Aber sind da nicht bei den Grünen eine ganze Menge Drogenpartisanen? Wollte man da nicht schon immer ein ganz entspanntes Verhältnis zum Joint nebenher? - zur Legalisierung peu a peu? Vielleicht ruft man mal bei Claudia Roth an, die wird ihr weites Herz nach allen Seiten öffnen, am Ende als Schirmherrin der Dealer in Fixer am Kotti und in der Hasenheide? Der arme Cem Özdemir ist da wahrlich überfordert.
  4. #4

    ausgrenzen wegsperren

    in was für einem Land leben wir heute ? Da machen gutbetuchte Neuberliner in ihren chiquen Lofts in X-Berg Front gegen die ärmsten der Armen. Süchtige und schwerstkrank Abhängige stören und sollen weg, weit weg am Besten. Eine sehr gute Idee, am Besten wird das Kottbusser zu einem privaten Shoppingcenter umgewidmet, dann kann ein privater Wachdienst alle missliebigen Gestalten hinausbefördern, da wo sie hingehören. Es ist ein scheiß Land geworden, ungerecht und kalt und es wird immer kälter in Deutschland.
  5. #5

    Drückeberger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spritzen im Sandkasten, Blut im Treppenhaus, Junkies und Dealer vor der Tür - rund um das Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg wuchert das Drogenelend immer schlimmer. Die Anwohner schreien verzweifelt um Hilfe, die Behörden sind machtlos. Und mittendrin: Grünen-Chef Cem Özdemir.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...610311,00.html
    Die Politik drückt sich davor, Heroinabhängige legal mit Drogen zu versorgen, oder wenigstens mit Methadon und die Bürger am Kotti solln es ausbaden. Wo es keine legalen Drogen gibt, gibt es illegale, mit dem ganzen Mist der dranhängt. Dealer denen alles menschliche fremd ist, die Revierkämpfe um die besten Plätze austragen.Vertierte Süchtige, die alles klauen was nicht angeschweißt ist, Mädchen die's für ein paar Mark auch ohne Gummi machen.
    Da die Dealer natürlich gerne immer mehr verkaufen möchten, wird jeder angequatscht der vorbei geht, ob er nicht auch mal was probieren möchte, Jugendliche, Kinder und selbst so alte Säcke wie ich einer bin.
    Derweil geht die Polizei keine Streife mehr zusammen mit den BVG Sciherheitskräften, weil die U-Bahn ja "Privatgelände" ist. Die Bürger haben ganz recht, der Kotti ist nicht das Arschloch von Berlin und sollte auch nicht so behandelt werden.
  6. #6

    Wo ist denn das Problem?

    "Die Atmosphäre rund um die Drogenproblematik sei derzeit zu aufgeheizt, sagt der Bezirksstadtrat für Gesundheit, Knut-Mildner-Spindler (Linke). "Da können wir mit einem Karren Gold durch Kreuzberg laufen, niemand wird uns einen Druckraum vermieten."

    Ich bin sicher, mit etwas gutem Willen laesst sich in der
    Yorckstraße 4-11 ein gemuetliches Plaetzchen finden.
    Ist ja ein ziemlich grosses Haus, und ein Rathaus ist schliesslich fuer alle Buerger da.
  7. #7

    Dealer

    Ich persönlich finde die Dealer am Kotti gefährlicher als die Junkys. Die verkaufen sogar 14-jährigen die härtesten Drogen.
    Heroin-Abhängigen kann nurnoch in den seltensten Fällen geholfen werden und sie sind meiner Meinung nach Opfer der Leute, die ihnen das Zeug verkaufen. Daher sollte man zumindest versuchen, dass es zu neuen Abhängigen kommt!

    Liebe Grüße
  8. #8

    Parallelgesellschaften

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spritzen im Sandkasten, Blut im Treppenhaus, Junkies und Dealer vor der Tür - rund um das Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg wuchert das Drogenelend immer schlimmer. Die Anwohner schreien verzweifelt um Hilfe, die Behörden sind machtlos. Und mittendrin: Grünen-Chef Cem Özdemir.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...610311,00.html
    Das einzig Gute an dieser Situation ist, daß endlich ein prominenter Grüner als Betroffener mitten drin ist. Allein deshalb besteht die Chance, daß sich am Kotti etwas ändert. Ansonsten haben die berufsempörten Sozialträumer und Multikulti-Propagandisten keinen Grund zu handeln, obwohl sie doch einen großen Teil der Verantwortung dafür tragen.

    Parallelgesellschaft (Drogenkiez) trifft Parallelgesellschaft (Migrantenkiez). Die einen (deutsche Süchtige) treffen auf die anderen (arabische Dealer) und wickeln ihre Geschäfte ab, weitgehend unbelästigt von der Staatsmacht. Warum auch? Am Arsch von Berlin interessiert sich niemand dafür.

    Es sei denn, die spiessige Biedermannwelt eines Obergrünen wird mit der Realität der eigenen Politik konfrontiert.
  9. #9

    Wenn man keine Ahnung hat, .....

    Zitat von Masado Beitrag anzeigen
    in was für einem Land leben wir heute ? Da machen gutbetuchte Neuberliner in ihren chiquen Lofts in X-Berg Front gegen die ärmsten der Armen. Süchtige und schwerstkrank Abhängige stören und sollen weg, weit weg am Besten. Eine sehr gute Idee, am Besten wird das Kottbusser zu einem privaten Shoppingcenter umgewidmet, dann kann ein privater Wachdienst alle missliebigen Gestalten hinausbefördern, da wo sie hingehören. Es ist ein scheiß Land geworden, ungerecht und kalt und es wird immer kälter in Deutschland.
    Drogensüchtige sind krank und sie gehören behandelt. Die Politik weigert sich aber sie angemessen zu behandeln, und wenn Sie am Kotti leben müssten würden Sie sich auch Fragen, warum ausgerechnet Sie das aushalten sollten, während der Rest der Republik so tut als ginge ihn das nichts an.Ich wohn seit 1981 in Berlin und hatte noch nie einen schicken Loft. Ach ja, was tun Sie denn persönlich um das Los der Armen und Kranken zu verbessern?


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