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Drogenbericht: Neue Rauschmittel überfluten Europa

Der Handel mit synthetischen Drogen boomt: Während der Konsum von Kokain und Cannabis*zurückgeht, steigt*der Absatz neuartiger Substanzen. Der Jahresbericht der EU-Drogenexperten zeigt: 2011 könnte ein Rekordjahr werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...797878,00.html
  1. #10

    Deutschland scheinheilig Vaterland

    Ich kann meinen Vorrednern nur aus vollstem Herzen zustimmen.

    Diese Diskussion um Verbote und neue Substanzen ist irgendwann einfach nur noch ermüdend. Es wird eine Scheinheiligkeit propagiert die nur noch schwer zu ertragen ist. Besonders mit dem Hintergrund das alle wissen was schädlich bzw. gefährlich ist, aber dennoch alles von Lobbyisten diktiert wird.

    Alkohol...Droge? Nie im Leben, das ist bestandteil unserer Gesellschaft und wir haben ja in Deutschland knapp 3 Brauereien pro Kopf.
    Tempolimit auf Autobahnen? Seid Ihr denn wahnsinnig ...wer wird dann noch unserer überzüchteten Autos kaufen. Außerdem würde es Wahlsiege gefährden.
    usw. usw.
  2. #11

    .

    Zitat von Soyb Beitrag anzeigen
    Der einzige Grund der dazu führt dass Menschen Substanzen konsumieren dessen Folgeschäden nicht bekannt sind, ist die Prohibition. Viele Leute nehmen gerne Drogen, niemand hat jedoch besonders....
    Wahrscheinlich noch so lange, wie sich durch Alkohol Dumpfgesoffene daran machen, die Welt verbessern zu wollen und dabei von sich selber gar nichts wissen geschweige denn auch nur irgendwie in irgend einer Form bewusst sind...
  3. #12

    Neue Drogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Handel mit synthetischen Drogen boomt: Während der Konsum von Kokain und Cannabis*zurückgeht, steigt*der Absatz neuartiger Substanzen. Der Jahresbericht der EU-Drogenexperten zeigt: 2011 könnte ein Rekordjahr werden.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...797878,00.html
    kommen genau zur rechten Zeit.
    Das Leben hier ist fuer viele ohne jede Perspektive,
    das Fernsehprogramm ist unterirdisch schlecht,
    Hartz4 ist ueberhaupt nicht witzig,
    wir werden von Irrsinnigen regiert,
    das EU Diktatur Luegenkartenhaus steht kurz vor dem Einsturz, .....
    das alles ist nur mit Drogenkonsum auszuhalten.
  4. #13

    undifferenziert

    Zitat von Bre-Men Beitrag anzeigen
    So lange das älteste Rauschmittel als gesellschaftlich akzeptiert gilt, ist doch der andere Drogenkonsum völlig sekundär.
    Alkoholkonsum verursacht viel mehr Schaden als aller anderer Drogenkonsum zusammen.
    Sturm im Wasserglas.
    Genauso ist es. Außerdem braucht man sich über das "Legal High" nicht zu wundern, bei einer derartig restriktiven und undifferenzierten Drogenpolitik.

    Und natürlich steht nicht drauf was drin ist, das war
    schon immer so. Die in den Onlineshops angebotenen Stoffe werden übrigens bis in die Strukturformeln benannt und lassen einen hohen Reinheitsgrad vermuten - da sind keine Dealer mehr dazwischen, die es strecken.
    Warum bestimmt der Staat, welche Droge gut für mich ist (Alkohol?), und welche nicht?
  5. #14

    Da würde ich.....

    Zitat von Zeitzeuge2076 Beitrag anzeigen
    dass der Markt boomt. Und ich schließe mich der Meinung an, die im Forum des verlinkten Berichtes des Vorjahres zu lesen ist.
    Würde man hierzulande die bereits jahrzehnte bekannte, natürliche weiche Droge Cannabis auf einem regulierten Markt zur kontrollierten Verwendung frei geben, so wäre......
    ...wiedersprechen. Obwohl ich auch für die freigabe dieser "weichen" Drogen wäre ist ein Abwenden von harten Drogen auch in den Niederlanden wo diese "weichen" Drogen legal zu haben sind oder in Kalifornien wo es "weiche" Drogen auf Rezept gibt, nicht zu spüren.
    Letztlich gilt: Wer sich den Kick geben will wird immer wieder was suchen was noch mehr Kick gibt und noch mehr ...
  6. #15

    Das Leben ist schön

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Wir werden eben von Alkoholikern regiert und daher ist der Alkoholkonsum ja auch vollkommen in Ordnung.
    Wir streben offensichtlich russische Verháltnisse an,wenn 16 Jährige sich täglich legal mit Bier zuschútten.....
    So sehr ich Ihnen Recht gebe, so denke ich doch, dass das eigentliche Problem nicht die Drogen an sich sind, sondern die Bereitschaft der Menschen, sich darauf einzulassen und dann die "Entscheidung", dabei zu bleiben.
    Ein junger Mensch, der gefestigt in seiner Mitte weilt, mag auch feiern gehen und gerne über die Stränge schlagen und alles Mögliche konsumieren.
    Aber er wird nicht dabei bleiben, weil er merkt, dass die Entfernung aus seinem Normalzustand auf Dauer nichts Schönes ist; er weiss schnell um die Scheinwelt der Droge.
    Die Menschen aber, die sich unterdrückt, ausgegrenzt, missverstanden oder einfach nicht akzeptiert fühlen, haben keinen schönen "Normalzustand" und finden im Rauschzustand etwas "Besseres" vor.
    Es liegt an jedem von uns, sich bewusst zu machen, dass der ständig steigende Druck durch sich immer schneller wandelnde Gesellschaften im Grunde nichts als virtuell ist.
    Und dies gilt es den jungen Menschen zu vermitteln.
    Dann können sie entspannen, können sich selbst mögen, können die Welt mögen, und dann braucht es auf Dauer keinen Rausch, weil das Leben schön ist.
  7. #16

    Also

    Zitat von ratxi Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich noch so lange, wie sich durch Alkohol Dumpfgesoffene daran machen, die Welt verbessern zu wollen und dabei von sich selber gar nichts wissen geschweige denn auch nur irgendwie in irgend einer Form bewusst sind...
    Wie kommen Sie darauf, dass ich "dumpfgesoffen" die Welt verbessern will? Nur weil ich ab und zu ein Glas Wein trinke? Und was Sie damit meinen, dass ich "nichts von mir selbst wisse" oder in "irgendeiner Form bewusst bin" ist mir ehrlich gesagt nicht klar. Kann es sein, dass Sie aus eigener Erfahrung schreiben?
  8. #17

    Rausch durch Titel

    Zitat von Zeitzeuge2076 Beitrag anzeigen
    dass der Markt boomt. Und ich schließe mich der Meinung an, die im Forum des verlinkten Berichtes des Vorjahres zu lesen ist.
    Würde man hierzulande die bereits jahrzehnte bekannte, natürliche weiche Droge Cannabis auf einem regulierten Markt zur .....
    Wir dürfen nicht ignorieren, dass Alkohol stumpf und dumpf macht, während Cannabis das Denken eher beflügelt und den Menschen dazu verleiten kann, die üblichen Quälereien des Lebens nicht mehr hinzunehmen. Wenn nicht überdosiert, fördert es sogar die Kreativität.
    Oh mein Gott, das kann nicht hingenommen werden von Seiten des Staates.
    Wo kämen wir denn da hin, wenn die Menschen täten, was sie wollten!
    Sie wären dann ja frei.
    Nein, das geht nicht.
  9. #18

    Politische Lüge

    "Bei einem Joghurt steht auf der Packung, was drin ist, bei einer Pille nicht
    Was für eine Lüge. Seit wann gibts der Pflicht Gen-Nährung zu markieren?

    Pillen & Gen-Nährung werde ich gern verbieten.
  10. #19

    +++

    Zitat von olzo1337 Beitrag anzeigen
    Wer verbietet Natur aka. Cannabis?

    Alle chemisch synthetisierten Dinge gehören natürlich unter Kontrolle und vor allem unter die Lupe genommen.
    Wir würde doch gar nicht darüber reden, wenn der Staat endlich mal einsehen würde, das das Problem nur einzudämmen ist, wenn er es unter Kontrolle freigibt. Natürlich nicht alles aber was soll der Terz mit z.B. Cannabis oder Magic Mushrooms?
    Was dieses biokonservative Gerede über "Natur" und "Chemie" soll, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben.

    Würde man Ihre Position konsequent zu Ende denken, gäbe es einen Unterschied zwischen synthetisch hergestelltem Psilocybin und dem exakt gleichen Stoff in Pilzform, ein Aberglaube, zu dem sich nicht mal Schamanen in den entlegensten Regionen Mexikos verleiten lassen (s. dazu Hofmanns Bericht über Pilzzeremonien mit von ihm im Labor synthetisierten Psilocybin in "LSD : Mein Sorgenkind").

    Wie gefährlich eine Droge ist, hängt zuerst mal von ihrer Pharmakologie ab, nicht davon, ob sie im Labor hergestellt oder auf der grünen Wiese aus einem Kuhfladen gewachsen ist.

    In der Illegalität und Halblegalität tuen sich freilich bei allen Drogen, gleich ob biogen oder (teil-)synthetisch, zusätzliche Gefahrenpotentiale auf.
    Sei es Bleisulfit im Gras, Amphetamine, die mehr Syntheserückstände als den eigentlichen Wirkstoff enthalten, fälschlich als LSD verkauftes Br-Dragonfly, Badesalze und Räuchermischungen unbekannten Inhalts etc. pp.
    Die Liste ließen sich endlos fortsetzen, wir fahren seit einem ganzen Jahrhundert eine Drogenpolitik, die das schon immer vorhandene und wohl unausrottbare Drogenproblem in der Gesellschaft konsequent verschlimmert hat.

    Gegen diese Politik des reflexhaften Verbietens sollte man mit Fakten vorgehen, nicht mit ihrem Bauchgefühl aus der Öko-Mottenkiste.

    Ein Beispiel aus dem Artikel :
    Cannabisbesitz in geringen Mengen ist jetzt seit fast anderthalb Jahrzehnten teilweise dekriminalisiert, die Gesetzeslage müsste nach der Logik der Prohibitionsbefürworter eigentlich falsche Signale aussenden, den Konsum verharmlosen und ihn damit befördern.
    Stattdessen ist ein Rückgang oder zumindest eine Stagnation des Konsums eingetreten, trotz immer professionellerer Produzenten, die sich zunehmend auch in Deutschland breitgemacht und damit die Verfügbarkeit von Cannabis auf dem Schwarzmarkt erhöht haben, trotz einer Polizei, die vielerorts grundsätzlich wegschaut, wenn öffentlich gekifft wird, trotz einer öffentlichen Meinung, in der die Legalisierung immer mehr zur Konsensmeinung wird.

    Wozu also noch Prohibition?

    Drogen kann der Staat auch verdammen, wenn sie legal sind.
    Siehe zB Nikotin, da haben wir auch seit Jahren immer weniger Erstkonsumenten, ohne gleich das Rauchen erbieten zu müssen.


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