APMenschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...817326,00.html
wer von Vancouver aus die Rockies sehen kann muss schon sehr gute Augen haben. Die erwaehnten Berge gehoeren zu den Coast Mountains welche von British Columbia bis hoch nach Alaska reichen.
Mal in einen Atlas gucken vor dem Schreiben kann ja nicht schaden!
Gruss von Vancouver Island BC
Zitat:
Es ist ein Flohmarkt von Junkies für Junkies, ein Ort, an dem Außenstehende ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie sich morgens darüber geärgert haben, dass das Wasser in der Dusche nicht schnell genug warm wurde.
Wenn man mal in den ärmsten Regionen der Welt war, dann bekommt man eher eine ziemliche Wut. Denen geht es so verdammt gut und in anderen Teilen der Welt ist nichtmal genug Wasser vorhanden.
Und erstmal an Drogenabhängigen Medikamente für Lau verbraten, während in anderen Ländern die HIV-Kranken ohne drogensüchtig zu sein, jeden dieser Suchtis um ihr Leben beneiden. Das ist wahrhaft schockierend!
Erinnert stark an die Situation in Zürich am Bahnhof Letten / Platzspitz - in den frühen 90ern die grösste offene Drogenszene Europas.
Damals dominierte auch die gleiche Mischung aus Ignorranz / Gleichgültigkeit und der Meinung "sowas" gehöre halt zur Grosstadtatmosphäre. Von linker Seite wurde das Ganze verharmlost und die armen "Gesellschaftsopfer" fleissig bemitleidet, konkret unternommen wurde dann natürlich nichts. Von rechter Seite hätte man die Leute am liebsten allesamt im See ersäuft.
Einigermassen gelöst wurde das Problem in Zürich erst, als beide politischen Lager begriffen, dass sie über ihre ideologischen Schatten springen mussten. Die Linken mussten einsehen, dass zu einer effektiven Drogenpolitik nunmal massive Polizeirepression gegen die zugrundeliegenden kriminellen Strukturen gehört. Die Rechten mussten einsehen, dass man die Junkies nicht einfach irgendwohin wegsperren kann, sondern Reintegrations- und Therapiemöglichkeiten, inklusive kontrolliertem Konsum, Abgabe von Ersatzstoffen etc. schaffen muss.
Man kann nur hoffen, dass dieser Lerneffekt auch mal in Kanada einsetzt!
drogen wie kokain und pillen gehoeren ja bei einer breiteren schicht zum wochenendspass und da denke ich wohl auch - selber schuld. wer allerdings mal in einer drogenentzugsanstalt gearbeitet hat (ich habe dies als zivi damals geleistet) weiss, dass die nadel haeufig ein letzter aufruf ist, heroin ist eben keine spass-gesellschafts-droge und da finde ich ihr kommentar wohl unpassend. von freiwillig kann bei den meisten nicht wirklich die rede sein...
Es ist mal wieder nur erschreckend, wie wenig manche der Kommentatoren Ahnung von Suchterkrankungen haben. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde der Artikel übermässig vor Mitleid triffen, aber ich habe Mitleid mit all den Kleingeistern hier, denen nur wegsperren, Zwangsentzug etc. einfällt. Diesen Schreiberlingen ist doch völlig egal, was in Kanada oder in Afrika passiert, ist ja beides weit weg. Sind die gleichen Schreihälse, die behaupten Alg2-Empfänger würden alle saufen und wären ausserstande, ihre Kinder zu erziehen.
Können Sie nicht in Ihrer PI-News-Echokammer bleiben statt Ihren menschenfeindlichen Strunz auch hier abzugeben?
Wahrscheinlich faseln Sie mit Ihrem beknackten Nickname an anderer Stelle von christlichen Werten, das Recht würde ich Ihnen hiermit gerne entziehen. "Kreaturen". Gehts noch?