APMenschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...817326,00.html
Die wurden zwangsweise an den Drogenkonsum gebracht? - Dann habe ich wohl was verpasst.
Mein Mitleid mit diesen Kreaturen hält sich SEHR in Grenzen - wer sich selbst aufgibt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Ich helfe lieber Menschen, die Hilfe wollen und erkannt haben, dass sie selbst etwas dafür tun müssen!
Ja, weiss ich- habe dort gewohnt und bin auch in Seattle vorbei gefahren- waren 2,5 h.
Aber warum von Vancouver nach Seattle fahren?
Vancouver selbst ist ne grosse Stadt un bietet alles, was man braucht.
Wenn sie wirklich ins warme wollen, muessen sie in den Flieger steigen.
Das es in BC viel regnet stimmt, auch der Fog an der gesamten Westkueste ist sehr nervig.
Aber die Vorzuege bleiben.
Was man nicht vergessen sollte: Kanadische Obdachlose haben im Prinzip nur eine Überlebenschance. Aus klimatischen Gründen müssen sie in den Südwesten des Landes, sprich Vancouver, denn im Osten des Landes überlebt man als Obdachloser keinen Winter. Der Winter an der Küste British Columbias ist dagegen vergelichsweise mild. Die Obdachlosen- und Drogenproblematik konzentriert sich daher überproprtional dort. Das Viertel wirkt schrecklich, insbesondere, da man als Tourist sehr leicht dort "reinstolpert".
Es ist dies eben wirklich ein Gesellschaftsproblem. Wenn Dein Lebensinhalt Drogen sind, umgibst Du Dich eben nur mit solchen Menschen. Eine Abkehr ist faktisch unmoeglich, da auch der gesammte Bekannttschaftskreis aus Suchtkranken besteht! Aufklaerungsarbeit schon in der Vorschule waere wichtig - auch Alkohol ist eine Droge! Bin schon gespannt, wann die ersten Versuche gelingen, das Suchtzentrum im Hirn auszuschalten - ganze Wirtschafts- und Mafiazweige werden verschwinden!
Liebe Frau Berres,
ein ähnliches Strassenbild hatten wir in der Schweiz ende der 80er schon. Sehrwahrscheilich sind sie zu jung um sich daran zu erinnern. Es war in Zürich am Platzspitz, mitten in der Stadt und grade mal ein paar Meter von der Luxusmeile Bahnhofstrasse entfernt, mitten am Tag und glauben sie mir, kein schöner Anblick. Diese Bilder gingen damals um die Welt !
Dank der schweizer Drogenpolitik von damals, Heroinprogramm, Fixerstuben und so weiter, wurde die Situation auch besser. Leider setzt man wieder auf hardcore Repression und fast nichts mehr auf Aufklärung und Prävention und so erstaunt mich der "Drogenslum" von Vancouver überhaupt nicht.
Unterdessen hat sich die Drogenszene verändert, aber man versucht sie immer noch mit althergebrachen Mitteln (die noch nie was gebracht haben) zu bekämpfen. Ständig geben irgenwelch Politiker, die weder Arzt sind, noch Suchtexperte, ihren populistischen Senf dazu. Solange man dieses Problem nicht Experten überlässt, wird es immer schlimmer werden und immer mehr Drogenslums werden entstehen.