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Drogen-Slum in Vancouver: Downtown an der Nadel

APMenschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...817326,00.html
  1. #30

    Zitat von vepchi Beitrag anzeigen
    ... An die 100 TSD Drogentote pro Jahr beklagt das flächenmäßig größte Land der Erde. ...
    Jetzt Blick ich nicht durch.

    Was hat Russland jetzt mit dem Artikel über Vancouver / bzw. Kanada zu tun?
  2. #31

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Menschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.

    Vancouvers Viertel Downtown Eastside kämpft gegen Drogen und HIV - SPIEGEL ONLINE
    ... da müssen sich die Forscher aber beeilen, denn die Gentrifizierung der Downtown nimmt unaufhaltsam ihren Lauf und wird zweifelsohne in wenigen Jahren auch diesen Slum erreichen.
  3. #32

    Zitat von mrbombacho Beitrag anzeigen
    drogen wie kokain und pillen gehoeren ja bei einer breiteren schicht zum wochenendspass und da denke ich wohl auch - selber schuld. wer allerdings mal in einer drogenentzugsanstalt gearbeitet hat (ich habe dies als zivi damals geleistet) weiss, dass die nadel haeufig ein letzter aufruf ist, heroin ist eben keine spass-gesellschafts-droge und da finde ich ihr kommentar wohl unpassend. von freiwillig kann bei den meisten nicht wirklich die rede sein...
    Die wurden zwangsweise an den Drogenkonsum gebracht? - Dann habe ich wohl was verpasst.
    Mein Mitleid mit diesen Kreaturen hält sich SEHR in Grenzen - wer sich selbst aufgibt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
    Ich helfe lieber Menschen, die Hilfe wollen und erkannt haben, dass sie selbst etwas dafür tun müssen!
  4. #33

    Zustimmung

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Auch ein so guter Mensch wie sie wird zugeben müssen, dass mit dem Heroin Konsum einige Probelme verbunden sind: Die ungeheuren, illegalen Profite von Verbrecher Syndikaten und die Beschaffungskriminalität der Abhängigen.
    Ein Staat, der die Belange seiner Bürger vertritt (ich weiss, sie .....
    Danke, dann muss ich das nicht schreiben! Volle Zustimmung!
  5. #34

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    dann viel spass mit 6 monate dauerregen / nebel .... und wirklich "warm" wirds in Vancouver auch nur von mitte-juli bis mitte-august.

    ich selber wohne aktuell in seattle und glauben sie mir... ohne sonnenschein und mit tagelangem dauerregen ist die stadt nicht mehr so toll.... davon abgesehen muessen sie verdammt lang mit dem auto fahren wenn sie mal wohin wollen wo's warm ist und wo man eventuell mal auch ne kurze hose anziehen kann. vancouver und der gesamte pazifische nordwesten liegt sehr isoliert... im osten durch gebirgszuege und menschenleere waelder begrenzt (und das fuer mehrere hundert km!) , im westen der pazifik und nach Seattle (die naechst groessere stadt von vancouver) fahren sie locker 3 stunden.
    Ja, weiss ich- habe dort gewohnt und bin auch in Seattle vorbei gefahren- waren 2,5 h.
    Aber warum von Vancouver nach Seattle fahren?
    Vancouver selbst ist ne grosse Stadt un bietet alles, was man braucht.
    Wenn sie wirklich ins warme wollen, muessen sie in den Flieger steigen.
    Das es in BC viel regnet stimmt, auch der Fog an der gesamten Westkueste ist sehr nervig.

    Aber die Vorzuege bleiben.
  6. #35

    Was man nicht vergessen sollte: Kanadische Obdachlose haben im Prinzip nur eine Überlebenschance. Aus klimatischen Gründen müssen sie in den Südwesten des Landes, sprich Vancouver, denn im Osten des Landes überlebt man als Obdachloser keinen Winter. Der Winter an der Küste British Columbias ist dagegen vergelichsweise mild. Die Obdachlosen- und Drogenproblematik konzentriert sich daher überproprtional dort. Das Viertel wirkt schrecklich, insbesondere, da man als Tourist sehr leicht dort "reinstolpert".
  7. #36

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Man könnte zB aufgegriffene Junkies für 6 Wochen in ein Klinik zu einem (nahezu totalen) kalten Entzug einsperren, sie dann wieder entlassen und mit Starthilfe versorgen.
    Warum gibt man ihnen denn nicht einfach Heroin zu Kosten von 30 Cent/Tag?
    Wieso einsperren?
  8. #37

    Das

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Menschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.

    Vancouvers Viertel Downtown Eastside kämpft gegen Drogen und HIV - SPIEGEL ONLINE
    Das ist aber nicht so schön.
  9. #38

    Gesellschaftsproblem

    Es ist dies eben wirklich ein Gesellschaftsproblem. Wenn Dein Lebensinhalt Drogen sind, umgibst Du Dich eben nur mit solchen Menschen. Eine Abkehr ist faktisch unmoeglich, da auch der gesammte Bekannttschaftskreis aus Suchtkranken besteht! Aufklaerungsarbeit schon in der Vorschule waere wichtig - auch Alkohol ist eine Droge! Bin schon gespannt, wann die ersten Versuche gelingen, das Suchtzentrum im Hirn auszuschalten - ganze Wirtschafts- und Mafiazweige werden verschwinden!
  10. #39

    Gab es hier auch schon..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Menschen kauern auf der Straße, streunen umher auf der Suche nach Drogen, setzen sich Spritzen an den Hals: Mitten in Vancouver befindet sich ein Slum, die HIV-Rate ist dort so hoch wie in Afrika. Das Leid ermöglicht es Forschern, Strategien im Kampf gegen Aids zu erproben.

    Vancouvers Viertel Downtown Eastside kämpft gegen Drogen und HIV - SPIEGEL ONLINE
    Liebe Frau Berres,
    ein ähnliches Strassenbild hatten wir in der Schweiz ende der 80er schon. Sehrwahrscheilich sind sie zu jung um sich daran zu erinnern. Es war in Zürich am Platzspitz, mitten in der Stadt und grade mal ein paar Meter von der Luxusmeile Bahnhofstrasse entfernt, mitten am Tag und glauben sie mir, kein schöner Anblick. Diese Bilder gingen damals um die Welt !
    Dank der schweizer Drogenpolitik von damals, Heroinprogramm, Fixerstuben und so weiter, wurde die Situation auch besser. Leider setzt man wieder auf hardcore Repression und fast nichts mehr auf Aufklärung und Prävention und so erstaunt mich der "Drogenslum" von Vancouver überhaupt nicht.
    Unterdessen hat sich die Drogenszene verändert, aber man versucht sie immer noch mit althergebrachen Mitteln (die noch nie was gebracht haben) zu bekämpfen. Ständig geben irgenwelch Politiker, die weder Arzt sind, noch Suchtexperte, ihren populistischen Senf dazu. Solange man dieses Problem nicht Experten überlässt, wird es immer schlimmer werden und immer mehr Drogenslums werden entstehen.








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