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Dreißigjähriger Krieg: Gut erhaltenes Massengrab fasziniert Archäologen

SPIEGEL ONLINEEs war eine der blutigsten Schlachten im Dreißigjährigen Krieg - doch bisher fehlte von den Opfern der Schlacht von Lützen jede Spur. Nun verspricht ein Massengrab neue Erkenntnisse: Kämpften damals hungrige Jungspunde oder gut genährte Veteranen? Und woher kamen sie?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...828552,00.html
  1. #30

    BWLer sprechen zu uns

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    dass man fragen darf, welchen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn man erlangt, wenn man feststellt, woher die Toten stammten, wie alt und verletzt sie waren. Es ist doch bekannt, dass die Söldner aus allen Herren Länder kamen und wie sie im allgemeinen starben. Was hilft es zu wissen, woher nun genau diese Toten kamen und wer sie waren.
    Ach so, Archäologie abschaffen weil sie keinen hinreichenden "return on investment bringt" . Und Sie wissen und entscheiden natürlich was hilfreich und wichtig ist, und was nicht.
    Also, hier geht es um Wissenschaft und die wirft meistens gar nichts ab. Ist das jetzt schlimm ?
    Tip: Fahren sie mal in die USA, da wo ihre neoliberale Denke herkommt. Da können sie massenhaft Menschen treffen, die enorm darunter leiden, dass sie nicht wissen woher sie stammen und woher ihre Vorfahren kommen.
  2. #31

    Einfach Tote auszugraben um festzustellen wo sie herkommen bringt in diesem Fall OFFENSICHTLICH die WISSENSCHAFT nicht weiter. Es geht um Erkenntnisse der WISSENSCHAFT und nicht um Investment. Auch in der WISSENSCHAFT gilt der Grundsatz, dass die Ressourcen möglichst effektuv einzusetzen sind und nicht etwas zu erforschen ist, was lange grundsätzlich bekannt ist. Was hat das mit neoliberalen Denken zu tun, wenn man Ressourcen vernünftig einsetzen will. Für Sie ist wohl Sparen per se neoliberales Teufelszeug.
  3. #32

    Geschlossensichtig?

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Einfach Tote auszugraben um festzustellen wo sie herkommen bringt in diesem Fall OFFENSICHTLICH die WISSENSCHAFT nicht weiter. Es geht um Erkenntnisse der WISSENSCHAFT und nicht um Investment. Auch in der WISSENSCHAFT gilt der Grundsatz, dass die Ressourcen möglichst effektuv einzusetzen sind und nicht etwas zu erforschen ist, was lange grundsätzlich bekannt ist. Was hat das mit neoliberalen Denken zu tun, wenn man Ressourcen vernünftig einsetzen will. Für Sie ist wohl Sparen per se neoliberales Teufelszeug.
    Offensichtlich ist gar nichts, bis es nicht genauer untersucht wird. Leichen untersuchen bringt nichts? Erzaehl das unserem Oetzi. Bei dem war schon offensichtlich das er etwas besonderes ist, bevor er untersucht wurde. Bei anderen Leichen weis man es erst nach der Untersuchung. Von vornherrein alles schlechtzureden wuerde viele Schaetze unentdeckt lassen.

    Aus der spaeteren Zeit ist es fuer uns sicher weniger interessant, da es noch viele andere Quellen gibt, aber selbst da kann man Trends erkennen wenn man mehrer hundert Leichen betrachtet. Was fuer Waffen wurden am meisten benutzt. Wo kamen die Soeldnerheere her. Wie alt waren die Maenner/Jungs. Verbreitung von Zahnkrankheiten und und und. Zum einen kann man objektive Daten bekommen die alleine schon sehr wertvoll sind. Zum anderen helfen die Daten dabei die Verlaesslichkeit anderer Quellen zu etablieren.
    Steht in einer alten Aufzeichnung einer Schlacht das die meisten Soeldner aus Holland kamen, aber die meisten untersuchten Leichen vom Schlachtfeld stammen aus Norwegen, dann muss man den anderen Angaben der Quelle auch kritischer begegnen.
  4. #33

    Wie sinnvoll

    Zitat von Jens Schuetz Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist gar nichts, bis es nicht genauer untersucht wird. Leichen untersuchen bringt nichts? Erzaehl das unserem Oetzi. Bei dem war schon offensichtlich das er etwas besonderes ist, bevor er untersucht wurde. Bei anderen Leichen weis man es erst nach der Untersuchung. Von vornherrein alles schlechtzureden wuerde viele Schaetze unentdeckt lassen.

    Aus der spaeteren Zeit ist es fuer uns sicher weniger interessant, da es noch viele andere Quellen gibt, aber selbst da kann man Trends erkennen wenn man mehrer hundert Leichen betrachtet. Was fuer Waffen wurden am meisten benutzt. Wo kamen die Soeldnerheere her. Wie alt waren die Maenner/Jungs. Verbreitung von Zahnkrankheiten und und und. Zum einen kann man objektive Daten bekommen die alleine schon sehr wertvoll sind. Zum anderen helfen die Daten dabei die Verlaesslichkeit anderer Quellen zu etablieren.
    Steht in einer alten Aufzeichnung einer Schlacht das die meisten Soeldner aus Holland kamen, aber die meisten untersuchten Leichen vom Schlachtfeld stammen aus Norwegen, dann muss man den anderen Angaben der Quelle auch kritischer begegnen.
    ist es, die Toten des ersten und zweiten Weltkrieges auszugraben und entsprechend zu untersuchen? Da kann man Millionen ausgraben. Um festzustellen, wie alt sie waren, woran sie starben oder ob statt eines rumänischen Regiments ein italienisches dort lag. Dort sind im Detail auch noch nicht alle Fragen geklärt, trotzdem käme keiner auf diese Idee, wenn es nicht ganz besondere dies rechtfertigende Umstände gibt.
    Wir wissen genug über die Beteiligten des 30-jährigen Krieg. Es bringt überhaupt nichts, an gefledderten Leichenknochen, die in Massengräber geworfen wurden, im Detail dies allgemeine Wissen zu bestätigen. Es gibt nach dem Bericht keinen Hinweis, dass diese Toten irgendeine neue wissenschaftliche Erkenntnis bringen. Nur auf die bloße Hoffnung hin, könnte man dann alle Toten dieser Welt wieder ausgraben.
    Wenn die Archäologen sonst nichts anderes zu tun hätten, wäre dies als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ja noch vertretbar, aber es gibt genug wichtigere Aufgaben. Darum geht es.
  5. #34

    Die Vergangenheit

    Eigentlich waren die Finnen nicht Söldner, oder dann halbweise. Heutige dinnland war damals ein Teil von schwedischen Königreichs. Und die Gutbesitzer, die einen Reiter und/oder soldat zur Verfügun des Königs (Schweden) setzen könnten bekamen Erleichterungen in Versteurung. So landeten Finnen in den Krieg 30er Jahren.
  6. #35

    Die Vergangenheit

    Eigentlich waren die Finnen nicht Söldner, oder dann halbweise. Heutige dinnland war damals ein Teil von schwedischen Königreichs. Und die Gutbesitzer, die einen Reiter und/oder soldat zur Verfügun des Königs (Schweden) setzen könnten bekamen Erleichterungen in Versteurung. So landeten Finnen in den Krieg 30er Jahren.








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