Dreikönigstreffen der FDP: Brüderle begeistert, Rösler enttäuscht
dapdMit sanftem Säuseln kommt man nicht aus der Krise: Der angeschlagene FDP-Parteichef Rösler hat beim Dreikönigstreffen in Stuttgart eine zu zaghafte, verhaltene Rede gehalten - und enttäuscht. Sein Konkurrent Brüderle hatte zuvor Ovationen geerntet. Für Aufsehen sorgte ein unschöner Zwischenruf.
Das bringt die sonst inhaltslose Rede von Rösler auf den Punkt.
Und Brüderle? Ja, der hat gepoltert. Toll. Und sonst? Auch nicht viel mehr.
Die Liberalen leben tatsächlich in der Wahnvorstellung, wichtig zu sein. Ich finde, sie werden stets viel wichtiger geredet und gemacht, als sie tatsächlich sind. Und dieser zweifelhafte Zustand besteht seit ihrem ersten Einzug in Landesparlamente oder den Budnestag leider, leider fort.
Selten habe ich eine so kämpferische und gute Rede von einem Liberalen gehört. Besonders seine Brandmarkung der grünen Gesinnungspolizei hat mir gut gefallen.
Man kann nur hoffen, dass der Rössler die NS-Wahl übersteht und die FDP in den Bundestags-Wahlkrampf 2013 führt...dann bleibt uns eine erneute Mandatsverteilung an diese Kasperle-Truppe wohl erspart. Wenn der Suffkopp die Partei übernimmt, kommen, werden sich wieder ein Paar Spinner zu viel finden, die diese Theater um 4 Jahre verlängern...
"In Umfragen liegt die FDP derzeit bei vier Prozent". Genau, und das ist nach der Leistung in den zurückliegenden Jahren noch zu viel. Es ist zwar ungewöhnlich, aber eine politische Landschaft ohne FDP wird von Tag zu Tag reizvoller. Endlich ist die Partei weg, die ihren Beitrag dazu leistet, dass Menschen über 50 Jahre keine Arbeit bekommen und gleichzeitig die Leute ohne Job diskriminiert. In der Regel macht es keinen Spass, keinen Job zu haben.
Wer die Reaktion der Delegierten auf Röslers Rede gesehen hat, weiß, dass er die Partei nicht mehr als Vorsitzender in den Bundestagswahlkampf führen wird.