Drei Notlandungen an einem Tag: Spanische Regierung nimmt Ryanair ins Visier

dapdSchwere Vorwürfe gegen Ryanair: Laut Gewerkschaft Cockpit weist die Billigfluglinie ihre Piloten an, möglichst wenig Treibstoff zu tanken. Laut "Financial Times Deutschland" untersucht die spanische Regierung, warum an einem Tag gleich drei Ryanair-Maschinen notlanden mussten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850327,00.html
  1. #1

    Vielleicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Vorwürfe gegen Ryanair: Laut Gewerkschaft Cockpit weist die Billigfluglinie ihre Piloten an, möglichst wenig Treibstoff zu tanken. Laut "Financial Times Deutschland" untersucht di
    Vielleicht täte es dem Artikel gut, wenn aus ihm noch entnommen werden könnte, welche rechtlichen Vorschriften es gibt.

    Wenn ein Mittelstrecken-Flugzeug bspsw. nach 2 Stunden Flug umgeleitet wird, und dann noch eine Stunde kreisen muss, liegt es für mich auf der Hand, dass irgendwann der Tank leer ist. Ob hierin eine Verantwortungslosigkeit besteht, muss ja dann von den rechtlichen Vorschriften abhängig gemacht werden. Wenn ich mit dem Auto ne Strecke von 50 km zurücklegen muss und ich hab für 150 km Sprit im Tank, dann halte ich das nicht für verantwortungslos, mich aufzumachen, selbst wenn ich eigentlich für 400 km Kapazität im Tank hätte.
  2. #2

    Unwetter, Umleitungen, Wartezeiten am neuen und durch den fehlenden geschlossenen völlig überlasteten Flughafen.
    Mit anderen Worten, etwas das täglich und überall vorkommt, vorkommen kann und deswegen einkalkuliert sein muß.

    Interessant in diesem Zusammenhang: es hat mit Sicherheit nicht nur Ryanair getroffen, daß die Flüge umgeleitet werden mußten, aber leider fehlt (wie immer in nicht ordentlich recherchierten Online-Medien, wo es wichtiger ist schnell mit der Meldung zu sein statt genau) die Angabe, ob die anderen betroffenen Fluglinien auch Treibstoffprobleme hatten oder nicht oder in welchem Ausmaß.
    Da auch in anderen Fluglinien BWLer sitzen kann ich mir nicht vorstellen, daß diese mehr Treibstoff tanken als notwendig und vorgeschrieben.
    Wenn diese aber keine Probleme hatten ...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Vorwürfe gegen Ryanair: Laut Gewerkschaft Cockpit weist die Billigfluglinie ihre Piloten an, möglichst wenig Treibstoff zu tanken. Laut "Financial Times Deutschland" untersucht di
    Solange alle Vorschriften erfüllt werden, ist die Praxis nicht zu beanstanden, sondern ökonomisch wie auch ökologisch (!) sinnvoll.

    Daß an einem Tag, an dem viele Maschinen zu einem anderen Airport umgeleitet werden müssen UND dort nicht sofort landen können, sondern jeweils eine Stunde kreisen müssen, drei Maschinen "notlanden" müssen, überrascht mich nicht. Ist aber auch keine übliche Konstellation.

    Diese "Notlandung" klingt außerdem dramatisch, bedeutet aber schlicht, daß sie zum Zeitpunkt, an dem nur noch 30 Minuten Flugzeit bleiben, dies dem Tower melden und dann schnell landen dürfen.
  4. #4

    gegen diese Fluglinie

    gibt es nur ein Mittel . . . . . Start- und Landeverbot auf allen deutschen Flughafen und das schnell und kompromisslos. Wer vorsätzlich mit dem Leben der Passagiere und der Crew spielt, hat keine Daseinsberechtigung.
  5. #5

    Alle Vorschriften

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Vielleicht täte es dem Artikel gut, wenn aus ihm noch entnommen werden könnte, welche rechtlichen Vorschriften es gibt.

    Wenn ein Mittelstrecken-Flugzeug bspsw. nach 2 Stunden Flug umgeleitet wird, und dann noch eine Stunde kreisen muss, liegt es für mich auf der Hand, .....
    wurden zu 100% erfüllt und eingehalten. Es geht hier ausschließlich um´s Ryanair-Bashing (ich kann den Laden nicht leiden).

    Abgesehen davon ist mir nicht bekannt, dass eine Ryanairmaschine jemals zu einer Notlandung gezwungen worden sei. Was muss man eigentlich nachweisen, um Sponredakteuer zu werden ??
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Vorwürfe gegen Ryanair: Laut Gewerkschaft Cockpit weist die Billigfluglinie ihre Piloten an, möglichst wenig Treibstoff zu tanken. Laut "Financial Times Deutschland" untersucht di
    Ich bin immer gern mit Ryanair geflogen. Ist wie Busfahren. Dieses Jahr teste ich mal LH auf meinem Flug nach Schottland. Bin mal gespannt ob es soo viel besser, bzw. die Mehrkosten wert, ist wie viele behaupten.

    Das sie wenig tanken hab ich mir schon gedacht. Aber ich hoffte die Reserve sei etwas größer.
  7. #7

    Toller Vergleich

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit dem Auto ne Strecke von 50 km zurücklegen muss und ich hab für 150 km Sprit im Tank, dann halte ich das nicht für verantwortungslos, mich aufzumachen, selbst wenn ich eigentlich für 400 km Kapazität im Tank hätte.
    Wenn sie mit einem Auto liegen bleiben, sind ein paar Personen betroffen und wenn es schlecht läuft, stehen sie irgendwo auf der Autobahn.
    Bei einem Flugzeug gibt es, ob sie das glauben oder nicht, ein paar Unterschiede.
    Mein Einwand soll sie etwas zum denken anregen. :-)
  8. #8

    Zitat von MartinK. Beitrag anzeigen
    Ich bin immer gern mit Ryanair geflogen. Ist wie Busfahren. Dieses Jahr teste ich mal LH auf meinem Flug nach Schottland. Bin mal gespannt ob es soo viel besser, bzw. die Mehrkosten wert, ist wie viele behaupten.

    Das sie wenig tanken hab ich mir schon gedacht. Aber ich hoffte die Reserve sei etwas größer.
    Klingt für mich so als handelt RyanAir hier absolut korrekt... verstehe die Aufregung nicht wenn ich ehrlich sein soll.

    2h-Flug, nach einer kompletten Stunde (3h insgesamt) kreisen verblieb noch Kerosin für etwa 30 Minuten. Sprich, für einen 2h-Flug hatte man Kerosin für 3,5h an Board, also wenn das nicht ausreichend sein soll, was dann? Volltanken?
  9. #9

    Billigflieger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwere Vorwürfe gegen Ryanair: Laut Gewerkschaft Cockpit weist die Billigfluglinie ihre Piloten an, möglichst wenig Treibstoff zu tanken. Laut "Financial Times Deutschland" untersucht di
    Das ist eben der Preis, den der „Geiz ist supergeil“-Passagier zahlen muss. Überall wo gespart wird, bleibt entweder der Komfort oder die Sicherheit auf der Strecke. Das ist beim „Eine Woche-All-Inclusiveurlaub für 199.- Euro in der Türkei genau das Gleiche wie beim Billigflug nach Madrid zum shoppen für 15.- Euro.