DrEd.com: Stiftung Warentest nimmt Online-Ärzte in die Mangel

Sie beraten und behandeln ihre Patienten über das Internet: Die Ärzte der Online-Praxis DrEd.com helfen Menschen insbesondere bei peinlichen Leiden wie Erektionsstörungen. Doch jetzt warnen Verbraucherschützer vor möglichen Fehlbehandlungen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...845375,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie beraten und behandeln ihre Patienten über das Internet: Die Ärzte der Online-Praxis DrEd.com helfen Menschen insbesondere bei peinlichen Leiden wie Erektionsstörungen. Doch jetzt warnen Verbraucherschützer vor möglichen Fehlbehandlungen.

    DrEd.com: Stiftung Warentest nimmt Online-Arztpraxis in die Mangel - SPIEGEL ONLINE
    Aha, Errektionsstörungen sind also peinlich ?!?! Ob das die Betroffenen wohl auch so sehen ? Ich kann kaum glauben dass sich der Autor der Bedeutung seiner Wortwahl bewusst war...

    Als Anregung: statt peinlich hätte man beispielsweise delikat, unangenehm, beschämend, heikel oder schamhaft nutzen können.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie beraten und behandeln ihre Patienten über das Internet: Die Ärzte der Online-Praxis DrEd.com helfen Menschen insbesondere bei peinlichen Leiden wie Erektionsstörungen. Doch jetzt warnen Verbraucherschützer vor möglichen Fehlbehandlungen.

    DrEd.com: Stiftung Warentest nimmt Online-Arztpraxis in die Mangel - SPIEGEL ONLINE
    Online-Ärzte sind genau so nutzlos wie Online-Anwälte. Man bekommt weder vernünftige "Rechtsberatung" noch richtige "Diagnosen". Fast alle meine Ärzte kann ich zu Fuß erreichen (auch die Fachärzte) und zu meinem Anwalt fahre ich mit Auto oder U-Bahn. So geht das!

    Und kommt mir jetzt bitte nicht mit Gehbehinderung usw. Dafür gibt es auch Hausbesuche, Krankenwagen etc.
  3. #3

    Test?

    Ich kenne das Angebot von DrEd.com nicht, aber die Testmethoden von Stiftung Warentest finde ich zumindest komisch. Man kreuzt also die zutreffenden Symptome nicht an und wundert sich dann über das Ergebnis. Wie würde ein richtiger Arzt in der Praxis reagieren, wenn man ihn anlügt? Wird er dann evtl. auch eine falsche Diagnose stellen? Und ein falsches Medikament verschreiben?
  4. #4

    @viavis

    Sowas wie "zutreffende Symptome" gibt es nicht. Es gibt bei Krankheiten Symptome, die häufig sind, die aber längst nicht immer auftreten müssen. Natürlich hätte auch der reale Doktor in die Irre geleitet werden können, aber er kann nachfragen und, vor allem, den Patienten untersuchen. Das mindert das Risiko einer Fehldiagnose schon deutlich.
  5. #5

    Medizinische Diagnose = Vermutung: Was sonst?

    "Der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, ein Verband niedergelassener Ärzte, warnte: "Eine Diagnose aus einer Online-Befragung ist keine Diagnose, sondern eine Vermutung." Na da hat der Verbandsvorsitzende abe reine tolle Erkenntnis preisgegeben. Nichts anders sind die Diagnosen seiner Mitglieder: Vermutungen. Es hat sich bis ins Rechtssystem herumgesprochen, dass Ärzte keine Tatsachenfeststellungen treffen, sondern lediglich ihre Eindrücke und Vermutungen darlegen. Die dürfen durchaus falsch sein. Unter Medizinern ist die Differenzialdiagnose ein probater Weg um aufgrund von Vermutungen zu einer Erkenntnis mit größerem Gehalt an Gewissheit zu gelangen. Da schmeißt der Vorstandvorsitzende seiner Zunft mit Nebelkerzen und zeigt mit dem Finger auf die bösen anderen. Vier Finger zeigen auf ihn selbst.
  6. #6

    optional

    Hier schreibt DrEd selbst. In dem Beitrag der Stiftung Warentest wird ein vernichtendes Testurteil über uns verhängt. Wir sind dankbar für konstruktive Kritik und möchten diese positiv aufgreifen.

    Wir haben erhebliche Zweifel an der Aussagekraft des Tests. Diese Zweifel möchten wir im offenen Dialog mit den Verantwortlichen bei der Stiftung Warentest ausräumen.

    Um ins Gespräch zu kommen, haben wir einen offenen Brief mit den wichtigsten Punkten verfasst und sind gespannt auf die Reaktion der Stiftung Warentest.
    Wer den Brief lesen möchte, findet diesen im Pressebereich der Webseite von DrEd hier https://www.dred.com/de/mehr-taeuschung-als-transparenz.html
  7. #7

    Mehr Täuschung als Transparenz bei test.de

    Hier schreibt DrEd.

    In dem Beitrag der Stiftung Warentest wird ein vernichtendes Urteil über DrEd verhängt. Wir sind dankbar für konstruktive Kritik und möchten diese positiv aufgreifen.
    Wir haben erhebliche Zweifel an der Aussagekraft des Tests. Diese Zweifel möchten wir im offenen Dialog mit den Verantwortlichen des Beitrags der Stiftung Warentest ausräumen.
    Um ins Gespräch zu kommen, haben wir einen offenen Brief mit den wichtigsten Punkten verfasst und sind gespannt auf die Reaktion der Stiftung Warentest.
    Wer den Brief lesen möchte, findet diesen im Pressebereich der Webseite von DrEd unter folgendem Link:
    https://www.dred.com/de/mehr-taeusch...ansparenz.html
  8. #8

    Wenn ich in Hamburg zum Arzt gehe,

    Hat es schon mehrmals eine 2 Minuten Diagnose mit sofortiger Verschreibung des warscheinlichsten Praeparates gegeben, mit dem Hinweis: wenn das nicht hilft, kommen Sie in einer Woche wieder............ Und dann bloss schnell loswerden, das Wartezimmer ist schliesslich Randvoll, und der gute Arzt war schon beim Guten Tag sagen miesester Laune...........was fuer ne Zumutung all diese Leute sind, die seine Praxis verstopfen...
  9. #9

    Kann ich nur bestätigen

    Zitat von n13l5 Beitrag anzeigen
    ...was fuer ne Zumutung all diese Leute sind, die seine Praxis verstopfen...
    Die falschen Befunderhebungen der niedergelassenen Ärzte kann ich bestätigen für Ärzte in Hamburg, Regenburg, Würzburg, Marburg.
    Die falschen Befunderhebungen und Behandlungen kann ich bestätigen für Würzburg und Hamburg.
    Gegen 2 Kliniken sind Klagen in Arbeit, weil es offensichtlich anders keinen Bewustseinswechsel gibt. Erst wenn die Versicherungskonzerne der Ärzte ihren Versicherten bessere Qualitäten vorschreiben wird sich etwas ändern!

    ("Falsch" in diesem Kontext definiert als nicht dem medizinischen Standard entsprechend.)