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Dramatische Bildungsstudie: Deutschland gehen die Akademiker aus

DPADer Bundesrepublik fehlen in Kürze Zehntausende Akademiker. Das geht aus einem Gutachten für die Regierung hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die Studienautoren empfehlen eine Radikalreform: Die Unis sollen für Gesellen und ältere Arbeitnehmer ohne Abitur geöffnet werden.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...817938,00.html
  1. #150

    Quoten und Plätze

    Zitat von Mael Anfaidh Beitrag anzeigen
    Das halte ich für ein Gerücht. Die Universitäten können kein Interesse daran haben, weil die Finanzierung der Universitäten auch Kennzahlen zur Auslastung der Studiengänge einbezieht.
    Zu Zeiten des Diploms gab es eine einfache Regel bei uns an der Uni: Für jeden Studenten der ins Hauptstudium kommt, muss einer im Vordiplom scheitern. Konkret in Zahlen gesprochen von den 300 neuen Studenten eines Semester wurden in "Orientierungsprüfungen" 150 aus dem System korrigiert, um die Besten auszusieben und die Schlechteren auszusortieren. Dabei ging es nicht um die absolute Fähigkeit sondern nur um die relative. Wenn also unter 300 Studenten 250 Gute gewesen wären, kamen nur die 150 Besten durch.
    Die Kurse im Haupstudium hätten schlicht nicht mehr Studenten zugelassen. Kein Platz.
  2. #151

    Die 5 Bildungsnarren

    haben gesprochen, denn weise war das ganz sicher nicht.

    Wenn jemand schon das Abitur nicht schafft, das in einzelnen Bundesländern von der Hälfte eines Jahrgangs absolviert wird, dann hat er/sie an einer Universität nichts zu suchen. Wenn ich mir die letzten 20 Jahre anschaue, dann muss ich feststellen, das der Anteil der schwachen Studenten deutlich größer geworden ist.

    Der "weise" Spruch der 5 Narren würde diesen Trend noch verstärken. Inwieweit das unserem Standort helfen sollte, ist mir völlig unklar.

    Die Alternative kann nur sein, auf dem Weltmarkt gezielt um Hochqualifizierte zu werben und ihnen eine bestmögliche Integration zu ermöglichen. Aber wer sollte das politisch durchsetzen: die Union ist charakterisiert durch "Kinder statt Inder", die SPD will unsere Unqualifizierten gefördert sehen, die Grünen alle Armen & Siechen der Welt aufnehmen.
  3. #152

    Jane, is klar...

    Zitat von Motormaul Beitrag anzeigen
    Wie meinen?

    Anstatt Leute ohne Abitur in die Hochschulen zu lassen und damit IMO den Bildungsstandard zu senken, sollte die Regierung lieber daran arbeiten, Akademiker nach DE zu locken oder zumindest versuchen die Akademiker die schon (oder noch?) hier sind nicht ständig zu vergraulen und quasi in das Ausland zu verjagen.
    Den Bildungsstand senken? Ich habe 1983 meine mittlere Reife gemacht und habe in meinem Leben noch keine solch üblen Bewerbungen geschrieben wie sie mir derzeit meist von Abiturienten vorliegen. Meine Allgemeinbildung kann sich der jedes Abiturienten vergleichen und der Rest hat mir das Leben beigebracht.
    Und die Paste/Copy Funktion, die für Akademiker ja auch wichtig ist, die finde ich an meinem Computer ebenfalls. Sprich den Gutti, die Sylvana und sonstige Politikertöchter kann ich auch geben.
  4. #153

    -

    Zitat von freiheitsglocke Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Art Auszumisten super! Im Fach "Theoretische Informatik" haben wir an unserer Hochschule regelmäßig eine Durchfallquote von 70% - 80%. Das hat dazu geführt, dass in den höheren Semestern endlich keine arroganten Abiturienten mehr .....
    Endlich mal ein Post, dem man vollkommen zustimmen kann!
  5. #154

    Zitat von impressum Beitrag anzeigen
    Aus der gesetzlichen Rentenkasse bekommt man immer was, da dort das Umlageverfahren angewendet wird.
    Und was, wenn es diese Kasse in 40 Jahren nicht mehr gibt? Vor allem: Wer sollte überhaupt in 40 Jahren noch die Umlage zahlen? Nachwuchs wird ja nicht in ausreichender Zahl gezeugt und man kann ja nicht von einer Person verlangen, gleich drei oder vier Rentner durchzufüttern.

    Zitat von impressum Beitrag anzeigen
    Aber Sie glauben wirklich noch daran, dass ein heutiger Student auch noch irgendeinen Cent aus privater Vorsorge bekommt, wenn die Finanzmärkte erstmal endgültig gecrasht sind?
    Wer sagt denn, dass diese Lobbyprodukte, die man heute als "private Altersvorsorge" verkauft, etwas taugen?
  6. #155

    Mischung aus "hausgemacht" und "Nonsens".

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundesrepublik fehlen in Kürze Zehntausende Akademiker. Das geht aus einem Gutachten für die Regierung hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die Studienautoren empfehlen eine Radikalreform: Die Unis sollen für Gesellen und ältere Arbeitnehmer ohne Abitur geöffnet werden.

    Dramatische Akademiker-Studie: Merkels Bildungsweise schlagen Alarm - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Sicherlich steht das gewünschte Überangebot an (und damit gehaltlich berechnebaren) Arbeitnehmern im Raum. Aber warum fordern Arbeitgeber auch Betriebswirte als Außendienstler oder
    Rechtsanwälte als Sachbearbeiter für das betriebliche Mahnwesen? Titel ohne Mittel ist der Alltag vieler Akademiker. Ansprüche zurückschrauben würde helfen.

    Darüber hinaus gibt es viele Arbeitnehmer, welche aufgrund jugendlicher Null-Bock-Phase zwar nicht studiert haben, aber das Potenzial und auch die praktischen Vorkenntnisse haben, ein Studium erfolgreich zu meistern und wertvoller Arbeitnehmer zu werden. Wer sich heute für ein berufsbegleitendes Studium interessiert, muss mit Kosten zwischen 1.500,00 - 3.500,00 € pro Semester rechnen. Schafft ein Familienvater i.d.R. nicht. Hier sollte die Politik ansetzen.
    Fern- oder Abendstudium zu staatlichen Erststudiumsbedingungen.
    Die Zugangsvoraussetzungen mit Meisterbrief oder Fachwirt (Fachabitur) dürfen nicht aufgeweicht werden. Denn wer diese Fortbildung nicht schafft, schafft auch kein Studium.
  7. #156

    Zitat von hajo58 Beitrag anzeigen
    ein wahres Wort gelassen aus. Die Herren Ingenieure sollten zumindest eine einschlägige Ausbildung absolvieren. Zum Beispiel Maschinenbauingenieur sollte eine Ausbildung als Maschinenschlosser ( neudeutsch - Industriemechaniker ) machen, bevor er anfängt Dinge zu konstruieren von denen er keine Ahnung hat, wie sie hergestellt, montiert und eingefahren werden.
    Es reichen Praktia, Praxissemster und Traineeprogramme. Eine Ausbildung ist doch weggeworfene Zeit für Hochqualifizierte.
  8. #157

    ...

    Zitat von dergarnelenkönig Beitrag anzeigen
    (Ich bin gerade selber frustrierter Arbeitsuchender Akademiker, 31 Jahre,
    Berufserfahrung, Diplom mit 2,3 in E-Business. Juckt trotzdem keinen, weil Deutschland ja die Akademiker ausgehen..ja ist klar! ;-)
    Die Akademiker, die gebraucht werden halt, Sie wissen schon, Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstoffe etc..
    BWLer, "was mit neue Medien" oder "E-Business"-Akademiker sind damit nicht gemeint.
  9. #158

    Wieder eine fake Studie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundesrepublik fehlen in Kürze Zehntausende Akademiker. Das geht aus einem Gutachten für die Regierung hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die Studienautoren empfehlen eine Radikalreform: Die Unis sollen für Gesellen und ältere Arbeitnehmer ohne Abitur geöffnet werden.

    Dramatische Akademiker-Studie: Merkels Bildungsweise schlagen Alarm - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Es geht hier in Wirklichkeit darum Akademiker aus dem Ausland zu importieren um die Löhne zu senken. Denn chinesische und indische Akademiker verlangen weniger.

    Das hat übrigens sogar Helmut Schmidt mal über das gleiche Verhalten in den 70ern gesagt.
  10. #159

    -

    Zitat von Friedrich der Streitbare Beitrag anzeigen
    haben gesprochen, denn weise war das ganz sicher nicht.

    Wenn jemand schon das Abitur nicht schafft, das in einzelnen Bundesländern von der Hälfte eines Jahrgangs absolviert wird, dann hat er/sie an einer Universität nichts zu suchen. Wenn ich mir die letzten 20 Jahre anschaue, dann muss ich feststellen, das der Anteil der schwachen Studenten deutlich größer geworden ist.

    Der "weise" Spruch der 5 Narren würde diesen Trend noch verstärken. Inwieweit das unserem Standort helfen sollte, ist mir völlig unklar.

    Die Alternative kann nur sein, auf dem Weltmarkt gezielt um Hochqualifizierte zu werben und ihnen eine bestmögliche Integration zu ermöglichen. Aber wer sollte das politisch durchsetzen: die Union ist charakterisiert durch "Kinder statt Inder", die SPD will unsere Unqualifizierten gefördert sehen, die Grünen alle Armen & Siechen der Welt aufnehmen.
    Es geht doch nicht um die Personen, die das Abitur nicht geschafft haben. Es geht durchaus um Personen, die kein Abitur absolviert haben.
    Sehen sie den Unterschied?

    Im Zweifel erkläre ich es: Es gibt durchaus Personen, die in der Lage gewesen wären und in der Lage sind, ein Abitur zu absolvieren, aber aus vielfältigen Gründen, nicht die Möglichkeit dazu hatten oder aber aus vielfältigen Motiven bewusst einen anderen Weg zu wählen.
    Diese Personen sind durchaus in der Lage, ein Studium zu absolvieren und könnten einem Mangel an Fachkräften, der nicht in allen Bereichen besteht, in den betroffenen Bereichen mindern.

    Es geht nicht darum, die akademische Bildung zu verwässern. Es geht darum, dass sich die Fähigkeit zum Studium nicht ausschließlich am Besitz des Abschlusses Abitur festmachen lässt.


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