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Drama in Athen: Bundesbankchef warnt Griechen vor Vertragsbruch

REUTERSEs ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...832772,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

    Bundesbankpräsident Weidmann warnt Griechenland vor Vertragsbruch - SPIEGEL ONLINE
    Die Griechen sollen ihre Verträge mit der EU einhalten, damit andere Länder weiter die EU Verträge (No-Bail-Out) brechen.

    Deutschland mus raus aus dieser EU und dem Euro, aber hoffentlich implodiert das ganze nun dank Griechenland.
  2. #2

    egal was wer

    auch immer behauptet . . . . Griechenland ist nicht mehr zu retten. Wer sich schon mit gefälschten Zahlen in die EU einschmuggelte kann kein zuverlässiges Mitglied sein. Hat man denn immer noch nicht begriffen, dass selbst Milliarden Zahlungen an Griechenland nichts geholfen haben und auch mit weiteren Milliarden Euro ist Griechenland nicht mehr zu sanieren. Dort drohen schon wieder Neuwahlen, da es unmöglich scheint, eine Regierung zu bilden. Wenn die Linken in Griechenland eine satte Mehrheit bekommen würden, dann würde der Euro-Traum schnell plazen. Etwas besseres kann ich mir nicht vorstellen.
  3. #3

    Wenn die Griechen eine Partei wählen die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

    Bundesbankpräsident Weidmann warnt Griechenland vor Vertragsbruch - SPIEGEL ONLINE
    gegen den Stabilitätspakt ist, dann wollen sie auch aus der EU heraus. Gar keine Frage. Und man sollte ihnen diesen Willen lassen. Demokratische Willensbildung.

    Schade aber jedes Volk entscheidet selbst über sein Schicksal.

    Nach 20-30 Jahren von griechischer Selbstabschotting von Europa kann man ja wieder reden.
  4. #4

    Nein, ALLE Maßnahmen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

    Bundesbankpräsident Weidmann warnt Griechenland vor Vertragsbruch - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Menschen ihre Regierung abwählten, heiße das ja noch lange nicht, dass sie alle Maßnahmen der EU ablehnten, sagte Schulz. "

    lehnt die Griechische Bevölkerung ja auch nicht ab, sondern nur die Spar und Reformpakete die mit den unendlichen Geldschwemmen in diesen Maroden Sumpf einhergehen. Das EU Steuerzahlergeld nimmt man gerne, gerne darfs da auch ein wenig mehr sein. Mit der
    Konsolidierung des kaputten Staatsapparates hat man es dagegen nicht so. Und so wählt die Bevölkerung halt jemanden der genau das verspricht, Spardiktat beenden, volle Gelder weiter kassieren. Und brüsten tut sich "der Linke" dann auch noch mit den Worten:" Die werden uns sowieso nicht fallen lassen weil sie nicht wissen was dann aus dem Euro und Europa wird". Solche Töne scheinen zu verfangen. Es bleibt spannend.
  5. #5

    Tragödie oder Komödie?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

    Bundesbankpräsident Weidmann warnt Griechenland vor Vertragsbruch - SPIEGEL ONLINE
    Welche ökonomischen Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für Griechenland selbst, wenn es diese Sanierungsmaßnahmen durchführt und in der Eurozone verbleiben will, besser überhaupt kann?

    Die griechische Volkswirtschaft befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr starken und anhaltenden Abschwungphase. Die Arbeitslosigkeiten steigen, eine sich verstärkende Kaptialflucht wird durch die zahlreichen verdeckten und versteckten Finanzhilfen der EZB finanziert. Die Basis für binnenwirtschaftliche Ersatz- und Neuinvestitionen erodiert.

    Griechenland selbst ist innerhalb dieser gemeinsamen Währungszone nicht ökonomisch und technologisch wettbewerbs- und leistungsfähig. Die bisherigen "Rettungsmaßnahmen" dienten in erster Linie dazu, ausfallgefährdete Anlagen (vornehmlich griechische Staatsanleihen) zu retten, indem man diese monetarisiert, vergemeinschaftlicht und sozialisiert hat.

    Leider ist Griechenland nur ein kleiner "Wackelkandidat" von noch viel größeren Europroblemvolkswirtschaften. Auch deren Probleme sind gravierend und kurzfristig kaum zu lösen. Auch nicht mit den bisher durchgeführten zahlreichen Maßnahmen à la Target 2, EFSF, ESM, Aufkauf von Staatsanleihen, LTRO, ELA, SMP, Niedrigstzinssatz. Die ökonomischen Divergenzen zwischen den einzelnen Eurovolkswirtschaften können so niemals in eine Konvergenz münden. Die Weichwährungs-, Inflations- und Transferunion hat leider schon begonnen. Die ursprünglichen Zielsetzungen der gemeinsamen stabilitätsorientierten Währungsunion sind so nicht mehr zu erfüllen.

    Einige Fakten und fachliche Analysen dazu:

    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Ökonomen warnen: Ungleichgewicht durch Target-2 - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Schuldenkrise: Die Trickkiste der Gelddrucker - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Deutschland: Target2 Saldo auf Allzeithoch mit 644,182 Mrd. Euro » Querschuesse
    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
  6. #6

    Die ganze Hektik ....

    ... der Politiker Schäuble und Schulz dienen nur einem Zweck, zu verschleiern, dass genau sie wie auch andere Euro-Regierungen nicht aufgepasst haben, wen sie da (die Griechen, die Italiener) in die Euro-Zone geholt hatten.
    Die vermögenden, die reichen Griechen, haben "ihr" Geld längst im Ausland in Sicherheit gebracht.
    Der Parteichef der Syriza-Partei wird die Machenschaften der beiden früher sich abwechselnden Regierungsparteien aufdecken und genau davor haben diese PANISCHE Angst.
    Die Konten der griechischen "Finanz-Elite" in der Schweiz und anderswo sollten schon einmal gesperrt werden!
  7. #7

    Demokratie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein drastischer Appell an Athen: Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die Griechen aufgefordert, ihre Verträge mit IWF und EU einzuhalten - sonst würden Finanzhilfen gestoppt. Am Freitag war auch der dritte Versuch zur Regierungsbildung geplatzt.

    Bundesbankpräsident Weidmann warnt Griechenland vor Vertragsbruch - SPIEGEL ONLINE
    Ich weiß nicht, warum sich alle so darüber aufregen und so nervös sind. Immerhin ist das eine demokratische Entscheidung des Griechischen Volkes und ihr gutes Recht!

    Am besten wäre es gewesen, wenn man die Griechen erst gar nicht aufgenommen hätte! Aber das trauen sich ja leider unsere Politiker nicht einzugestehen.

    Hoffentlich sind wir den Euro bald los!
  8. #8

    Desaster im Anmarsch

    Wie oft muss man noch darauf hinweisen, dass die sogenannten "Finanzhilfen" nichts anderes sind, als Mittel, die den griechischen Staat vorläufig noch in die Lage versetzen, die Zinszahlungen an die Gläubiger aufrecht zu erhalten.
    Der ESM mit dem irreführenden Namen "Rettungsfonds" ist nichts anderes als eine riesige Bad Bank, die nun für alle faulen Kredite, die die Großbanken an Griechenland ausgereicht hatten, haftet.
    Merkel und Schäuble haben ALLE Risiken auf den Steuerzahler verlagert.

    Und diese Risiken werden zu Verlusten, völlig egal, ob Griechenland im EURO-System bleibt - oder nicht,
  9. #9

    Ausstieg aus dem Euro: Athen wäre endlich wieder wettbewerbsfähig!

    Athen würde einfacheinen Schuldenschnitt machen und die Drachme einführen. Der Wechselkursmechanismus zwischen Drachme und übrigen Währungen würde dafür sorgen, das sich ein Kurs einpendelt, zu dem Griechenland wettbewerbsfähig ist.

    Alle würden profitieren!








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