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Dortmunds Sieg gegen Bayern: Was Mourinho von Klopp lernen kann

REUTERSNach der Schlappe gegen Dortmund wartet auf die Bayern mit Real Madrid in der Champions League der nächste schwere Gegner. Doch diesmal haben die Münchner besser Chancen. Die spanische Defensive dürfte leichter zu knacken sein als das BVB-Bollwerk.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...827118,00.html
  1. #40

    Das einzige was in dem SPON-Artikel wohl erwähnenswert sein dürfte ist, dass sich Mourinho das Spiel BVB - Bayern angesehen hat. Aber sicher nicht um vom BVB oder gar von Klopp zu lernen, sondern um die Bayern zu studieren.

    Ich denke, er wird danach recht ruhig geschlafen haben.
    Bayern mag dem BVB international einiges voraus haben, eine europäische Spitzenmannschaft sind sie schon seit 10 Jahren nicht mehr.
    Dennoch drücke ich ihnen, und nicht Real die Daumen.
  2. #41

    Was Mou lernen kann? Wie leicht man eine vermeintlich gute Flügelzange Kappen kann durch vorziehen der Außeneverteidiger und ballnahes Arbeiten der 6er. Das zieht den Bayern seit nunmehr 4 Spielen regenlmäßig den Zahn. Oder wie man locker mit Einkontakfussball durch die Bayern-Reihen kombinieren kann.
    Es scheint wohl nur den größten taktisch verblendeten einzufallen Dortmund stünde extrem tief und kontere nur.
  3. #42

    Der Autor von diesem Artikel hat offensichtlich eher weniger Ahnung von Fußball.
    Hannover 96 ist anders als in dem Artikel behauptet nicht eine besonders laufstarke Mannschaft. (Das sage ich übrigens obwohl ich selber 96-Fan bin, es ist nun mal halt so)

    Die Abwehr von Madrid ist wohl mindestens so gut wie die vom BVB, bei Madrid sitzen Leute wie Raul Albiol oder Carvalho nur auf der Bank weil die Konkurrenz so groß ist. Von der Offensive wo Leute wie Kaka, Higuain oder Callejon nicht zur Startaufstellung gehören muss man gar nicht erst reden.

    Ja, Bayern ist ein starker Verein der zu recht im Halbfinale steht. Madrid ist aber deutlich eine Klasse über Bayern, sie sind auf allen besser oder ebenbürtig besetzt. Man sollte nicht vergessen das man in Madrid froh war als der jetzige „Superstar“ von Bayern München Arjen Robben durch Angel di Maria ersetzt wurde weil dieser objektive gesehen der bessere Fußballer ist. Auf dem anderen Flügel ist der Vergleich ja schon fast langweilig, während Ribery ein guter Fußballer ist so kann er Ronaldo niemals auch nur in seinen Träumen das Wasser reichen. Das Özil wohl besser auf der 10er Position ist als ein Toni Kroos oder ein Thomas Müller sollten sogar die Leute von SPON wissen, er spielt da ja bei der Deutschen Nationalmannschaft nicht zu unrecht. Benzema ist (vor allem technisch) Gomez weit weit voraus. Im defensiven Mittelfeld ist Bayern vlt. Noch relativ am besten besetzt, aber auch ein Bastian Schweinsteiger ist niemals besser als ein Xabi Alonso und Khedira (übrigens entgegen der Ansicht von manchen Leuten die hier vorher etwas gepostet haben der Lautstärkste Spieler von Madrid) ist ungefähr genauso gut wie Kroos. In der Defensive ist nur Lahm wirklich besser als Arbeloa. Marcelo Pepe und Ramos sind aber bei weitem besser als Alaba, Badstuber und Boateng. Im Tor hat mit Casillas Madrid auch den Vorteil, ja Neuer ist gut, aber Casillas ist halt mit recht Welttorhüter.

    Meiner Ansicht nach ist dieser Artikel ein Ausdruck deutscher Überheblichkeit und vor allem Ignoranz. Real Madrid wird es Schwer haben gegen Bayern, Bayern hat sogar eine Chance aufs Weiterkommen, aber Madrid ist hier relativ eindeutig der Favorit. Es gibt nur einen Gegner auf der Welt bei dem Madrid nicht der Favorit wäre, der FC Barcelona, und gegen genau diesen wird Madrid auch ein wunderbares und packendes Finale in München bestreiten.
  4. #43

    FCB lernt von BVB! - Schön wär's!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Schlappe gegen Dortmund wartet auf die Bayern mit Real Madrid in der Champions League der nächste schwere Gegner. Doch diesmal haben die Münchner besser Chancen. Di
    Das Spiel gegen Dortmund offenbarte einmal mehr: Der FC Bayern steckt in einer Sackgasse! Keine dynamische Initiative der Abwehrspieler nach vorne (Ausnahme Alaba), keine Kreativität aus dem Mittelfeld in den Strafraum, Weltklassestürmer, die nur Kreisklasse bieten. Insgesamt zu viel Statik und kein kreatives Mannschaftsspiel.
    Das ist aber nicht die Schuld der Spieler. Nein, es ist die seit Jahren anhaltende Unfähigkeit der gesamten Führung des FC Bayern, zu erkennen, wie man heute dominant an die Spitze der Bundesliga und vielleicht auch Europas kommt. Daraus wiederum resultiert eine verfehlte Einkaufspolitik sowohl bei Spielern als auch bei Trainern. Aber diese stehen dann eben auf dem Platz - und können nicht anders. Dabei gibt es Vorbilder, bei denen die Bayern es sich abschauen könnten: Der BVB und Barca natürlich! Insofern könnte die erneute Niederlage gegen Dortmund ein großer Gewinn für die Münchner sein: Wenn sie in der Lage wären ihre Defizite glasklar zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Das ist aber von dieser Führungsriege leider nicht zu erwarten. Deshalb wird auch ein eingefleischter Bayernfan wie ich, sich weiterhin mit zweiten Plätzen begnügen müssen.
  5. #44

    ....

    Zitat von glen13 Beitrag anzeigen
    Mourinho kann gar nichts von Klopp lernen, da er schon mehr kann, als Klopp kann. Und Real Madrid wird wohl gegen Bayern gewinnen. Ich mag Mourinho als Mensch gar nicht, aber weltweit gibt es nur wenige Trainer, die ihm das Wasser reichen können. Dazu gehört sicher nicht Klopp. Ich mag Klopp, aber ich mag den Spon - Artikel nicht.
    Ich (Bayern Fan) muss gestehen, je mehr ich von Klopp sehe und höre, desto mehr mag ich ihn. Was er in Dortmund geschaffen hat, das finde ich grossartig.

    An M fällt mir vor allem mal auf, dass jedes seiner Teams brutalen Treter-Fussball spielt, und die Schiris nicht gewillt sind dies zu unterbinden indem sie jedes gelb oder rot würdiges Foul, eben nicht mit einer entsprechenden Karte beantworten.

    Was den Artikel betrifft haben sie aber wohl recht:

    "Und auf den ersten Blick wirkt das Rezept tatsächlich einfach: Nimm Arjen Robben und Franck Ribéry aus dem Spiel und die Bayern sind hilflos wie eine Schildkröte, die auf dem Rückenpanzer liegt. Denn durch die Mitte über Thomas Müller, Toni Kroos oder Bastian Schweinsteiger erzeugt die Mannschaft von Jupp Heynckes derzeit extrem wenig Gefahr."

    Ohne Robbens drei Fehler kann GENAU DASSELBE Spiel auch 2:0 für die Bayern ausgehen, ganz egal wie brilliant die taktik auch sein mag....
  6. #45

    Zitat von Dr_EBIL Beitrag anzeigen

    Oder wie wäre es mal ein Wort darüber zu verlieren, dass die Bayern ihre eigenen öffentlich geäusserten Ansprüche eher deshalb nicht erfüllen können, weil sie eben nicht so viele Superstars haben und den Kader mit Spielern wie David Alaba auffüllen...
    ... Es ist einfach ein grosses Ungleichgewicht in der Mannschaft von Bayern und damit auch zu ihren Ansprüchen, die lauten: CL-Final, deutsche Meisterschaft und nebenbei noch Pokal gewinnen. Dafür ist die Mannschaft nicht perfekt genug aufgestellt und muss somit auf das grosse Wunder und viel Glück hoffen. In der CL ist nicht mehr drin, weil andere Teams viel mehr Geld haben, aber eben auch besser aufgestellte Teams.
    Ich stimme Ihnen zu, dass Bayern keinen perfekten Kader hat. Vor allem sind sie nicht breit genug aufgestellt.

    Aber es stimmt einfach nicht, dass andere Teams mehr Geld haben. Andere Teams geben mehr Geld AUS, aber das auch nur, weil es ihnen erlaubt wird, horrende Schulden zu machen. Beim FC Bayern wird solide gewirtschaftet, es dürfte der einzige europäische Topclub ohne Schulden sein, dafür leistet man sich nur wenige wirkliche Hammertransfers. So dürfte das eben schwierig sein mit dem CL-Gewinn.
  7. #46

    Um eins vorweg zu sagen: Diesen Artikel finde ich, genau wie viele andere, nicht wirklich ernst zu nehmen. Man kann einen Mourinho ( egal wie wenig ich ihn von seinen charakterischen Zügen her leiden kann) nicht mit einem Klopp ( egal wie SEHR ich ihn von seinen charakterischen Zügen her leiden kann) vergleichen.

    Diesen Mourinho, der es geschafft hat 9(NEUN!) Jahre lang mit 4 verschiedenen Teams hintereinander kein einziges Heimspiel zu verlieren, muss man und kann man nicht mit einem Trainer vergleichen, der bisher nur auf nationaler Ebene Erfolge gefeiert hat. Und das sage ich als bekennender BVB-Fan (im übrigen seit langer Zeit, nicht erst seit die Erfolgswelle gefühlte 30 Millionen zu Dortmund Fans gemacht haben...)

    Amüsant ist es manchmal trotzdem zu sehen, wieviele Mißgönner jetzt nur auf Fehler oder Mißtritte warten, um den Verein, die Spieler oder den Trainer auf irgendeine Weise zu mißkreditieren...

    Großkreutz dort, Subotic da, geworfene Bananen hier...

    Sorry Leute aber DAS IST FUSSBALL!

    Das Großkreutz schon ein Proll ist, dessen Verhalten sich durch teils präpupertäres und kindliches Verhalten äußert, will und kann ich gar nicht bestreiten, rassistisches Gedankengut wird aber meiner Ansicht nach hineininterpretiert und so lange nicht anderes bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung..

    Bei Subotic regen sich manche auf, dass er nach dem Elfer auf Robben zurennt und ihn anschreit, NA UND ?

    Kahn ist bis heute noch für manche Kung-Fu Tritte und Würge-Attacken bekannt. Er wurde damals auch dafür kritisiert aber im Rückblick wird er eher als großer Sportsmann gefeiert (und das völlig zurecht, ich habe für den Typen viel übrig)

    Soviele andere Dinge resultieren aber einfach aus Frust hervorgetragen von "Fans" anderer Teams, die der Sache nicht dienlich sind und nur einen Grund suchen die momentan heile "BVB-Welt" (die früher oder später NATÜRLICH auseinanderbröckeln wird) kaputt zu reden.

    Will sagen, da ist kein Team (oder deren Fans) besser als das Andere.
    "Koan Neuer" Plakate hier, Rivalitäten und Anfeindungen dort.

    Was ich manchmal vermisse, sind Spielertypen von damals, wie Basler, Matthäus, Kahn, Effenberg etc (seltsamerweise alles Bayern-Spieler ;-) ), bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie den Fussball lieben und leben!

    In diesem Zusammenhang wünschte ich mir, es gebe mehr Großkreutz`s oder Podolskis. Meinetwegen nicht gerade von großer intelektueller Fähigkeit geprägt, dafür aber mit dem Herzen dabei...

    By the way, ich drücke dem Bayern für die CL beide Daumen!
  8. #47

    Zitat von totalmayhem Beitrag anzeigen
    Und ob Ronaldo und Co. im Gegenzug reihenweise Chancen liegenlassen, wie der BvB gestern, darf auch bezeifelt werden, 104 Tore in 32 Ligaspielen sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache (auch wenn der Sieg gg Atletico gestern um 1-2 Tore zu hoch ausfiel).
    Mir ist das schon letzte Saison aufgefallen: Während die meisten spanischen Mannschaften gegen Barcelona mit einer absoluten Mauertaktik spielen, tun sie das gegen Real komischerweise nicht. Da rennen viele ins offene Messer. Und dann bimmelt es eben oft fünf, sechs Mal in deren Kasten. Allerdings hat Real auch immer wieder Spiele, in denen Ronaldo, Benzema, Higuaín und Co. reihenweise klarste Chancen auslassen.

    Und nicht vergessen: 11 der 104 Tore fielen durch Elfmeter, die Real nur in Spanien geschenkt bekommt (wobei der vorgestrige mal ein nicht geschenkter Elfer war). In der CL hat Real 32 Tore geschossen und nur einen Elfer erhalten. Deshalb steht der große Ronaldo dort in der Torschützenliste auch nur auf Platz 3 hinter Gomez, obwohl er sogar mehr Spielminuten als dieser verbuchen konnte und wesentliche leichtere Gegner als die Bayern hatte.

    Ich denke, Bayern hat eine reale Chance ins Finale zu kommen. Es wird natürlich kein Spaziergang werden.
  9. #48

    Zitat von lacronna Beitrag anzeigen
    Real kann sich höchstens selber schlagen, denn vom Potential her gibt es da momentan schon einen Klassenunterschied.
    Das Villarreal, das gegen die Bayern in der CL zweimal klar und deutlich verloren hat (zuhause 0:2 und auswärts 1:3) hat gegen Real Madrid erst vor ein paar Wochen ein 1:1 rausgeholt. Und Villarreal steht auf dem 17. Platz der spanischen Liga.
  10. #49

    ...

    Zitat von horstma Beitrag anzeigen
    Gewagte Theorie. Die Real-Abwehr mag ja zu knacken sein. Und vielleicht schiesst dann München auch mal ein Tor. Das nützt nur nichts, wenn Real im Gegenzug doppelt so viele schiesst. Gegen Dortmund war der unbedingte Wille, ein Tor zu schiessen, erst nach dem Rückstand erkennbar, als es zu spät war. Wenn die Bayern gegen Real so anfangen wie gegen Dortmund, steht es in der Halbzeit schon 0:3.
    So hätte es ohne Neuer und das Alu auch für Dortmund gestanden.
    Spielen die Bayern so gegen Real, gehen die unter.
    Werden sie aber nicht.








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