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Dortmunder Fans in Hoffenheim: Wütend auf den Pfeifenmann

Beim Auswärtsspiel wurden Fans von Borussia Dortmund mit*Pfeiftönen beschallt - immer wenn sie Schmähgesänge gegen Hoffenheim-Sponsor Dietmar Hopp anstimmten. Die BVB-Anhänger*argwöhnen,*der Gastgeberverein stecke dahinter. Hoffenheim dementiert, aber schon gibt es erste Anzeigen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...780302,00.html
  1. #1

    ....

    so reagieren schlechte Verlierer...!
  2. #2

    .

    Zitat von smokeonit Beitrag anzeigen
    so reagieren schlechte Verlierer...!
    Sagt ein Hoffenheimer?! :D
  3. #3

    .

    "Wir können nur versichern: Von unserer Seite wurde so etwas nicht organisiert. Das Ding kann Gott und die Welt dahin gestellt haben. Wir recherchieren das gerade gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst", sagte Diehl."


    In Hoffenheim hat also Gott und die Welt freien Zugang zum Innenbereich des Stadions und kann dort problemlos große Geräte an die Stromversorgung anschließen, ohne das jemand etwas merkt und ohne das jemand eingreift. Das rein zufällig neben der Anlage ein Mitarbeiter mit Gehörschutz auf einer extra aufgestellten Bank sitzt, hat sicherlich auch nichts zu bedeuten. Wahrscheinlich gehört er zu Gott und der Welt. Selbstverständlich glaube ich dem Verein vollkommen, dass niemand etwas davon wusste und keiner etwas damit zu tun hatte und alles ja nur ein kleiner Streich einer Einzelperson war. Deshalb sollte man wegen gravierender Sicherheitsmängel das Stadion schließen.
  4. #4

    Aha

    Herr Hopp ist also der Meinung, dass er auf Kritik mit Körperverletzung reagieren darf und sich die Dortmunder Fans (auch die Frauen und Kinder im Fanblock, die vieleicht nicht gegen ihn gesungen haben) sich nicht so haben sollen. Interessantes Rechtsverständnis.

    Und die Vertuschungsaktionen des Vereins sind ja wohl lächerlich. Hunderte Ordner im Stadion und keiner hat was gemerkt. Wer soll so etwas glauben. Entweder taugt der Ordnungsdienst nichts oder er war eingeweiht.

    Deswegen die Spielwertung anzuzweifeln ist jedoch lächerlich. Es ist nicht ersichtlich, wie dadurch das Spiel beeinflußt worden wäre.
  5. #5

    ...

    Naja, wenn man jetzt außer Acht lässt dass es die Verlierer sind die sich beschweren, sehe ich da schon ein gewisses Sicherheitsrisiko beim Betreiber des Stadions.

    Genauso gut hätte dort ja jemand dann auch einen Sprengsatz montieren können und keinen scheint es zu interessieren dass ein Lautsprecher aufgebaut wurde, der da eigentlich nicht hätte sein dürfen.

    Abgesehen davon ist es sicherlich alles andere als angenehm wenn man von einem Lautsprecher beschallt wird. Wie ich es dem Bericht entnehme war er wohl extrem laut, was an sich schon unter Umständen einer Körperverletzung gleichkommen könnte, je nach Dezibelzahl. Es könnten ja bleibende Schäden hinterlassen worden sein.
    Jedenfalls sollte Hoffenheim dieses sehr genau untersuchen und nicht auf die leichte Schulter nehmen, da solches eher dann zur Eskalation führen würde.
  6. #6

    .

    Also die BVB-Fans stellen Strafanzeige wegen Körperverletzung, weil es im Fußballstadion zu laut war?
  7. #7

    War ja nur ein Lautsprecher

    Wenn es so einfach ist "irgendwas" unter die Tribünen zu montieren sollte man vlt erstmal die Sicherheitskonzepte der Stadienbetreiber hinterfragen bevor man sich zum nächsten Spiel einloggt. Oder wollte da jemand nichts sehen ?
  8. #8

    Falsch.

    Zitat von smokeonit Beitrag anzeigen
    so reagieren schlechte Verlierer...!
    Tatsache ist, dass dort wahllos Menschen belästigt (im Sinne von bestraft wurden), die sicherlich teilweise Schmähgesänge und Beleidigungen gerufen haben - aber eben nicht alle. Und das ist schlichtweg unglaublich und nicht hinzunehmen.

    Alles weitere, von Verhältnismäßigkeit bis hin zum Thema Hopp und Fans, Hoffenheim und Gegner, ist erst einmal sekundär.
  9. #9

    Hoppenheim

    Schmähgesänge müssen sich Fans, Spieler und Verantwortliche gefallen lassen, solange sie nicht rassistisch sind. Fragen Sie mal Herrn Hoeness oder Herrn Daum. Das gehört zur Fankultur. Immerhin waren ja die Hoffenheimer Fans in der Mehrheit und hätten locker dagegen halten können.
    Eine Körperverletzung muss sich dagegen niemand gefallen lassen. Ich war zwar nicht dabei und weiß daher nicht, wie laut und schrill der Ton wirklich war -- aber in der entsprechenden Penetranz kann ein solcher Störton ebenso zu Tinnitus führen wie ein in der Nähe explodierender Knallkörper, gegen den ja im Stadion zu Recht vorgegangen wird.

    Zitat von schwatzgelb.de laut SpOn
    Entweder hat 1899 Hoffenheim ein echtes Sicherheitsproblem, wenn sich unbekannte Dritte Zugang und Aufenthalt in einem abgesperrten Bereich verschaffen können, oder es wird versucht, etwas zu vertuschen, was wir an diese Stelle nicht belegen können.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...780302,00.html
    Diese Einschätzung teile ich allerdings auch.

    Geht Herr Hopp mit unternehmensinterner Kritik ebenso um?


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