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Dortmund-Star Großkreutz: Halb Ultra, halb Profi
Getty ImagesEs waren hitzige Szenen: Kurz nach dem DFB-Pokalkrimi in Fürth beschimpfte der Dortmunder Kevin Großkreutz Gerald Asamoah. Ein Mitspieler beschuldigte Großkreutz, sich rassistisch geäußert zu haben. Doch der Dortmunder weist das zurück.
Dortmund-Star Großkreutz: Halb Ultra, halb Profi - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
- #50 21.03.2012 18:17 von
- #51 21.03.2012 18:18 von
- #52 21.03.2012 18:23 von
Ouote: Und Großkreutz als Lügner entlarvten. Unquote:
Soviel zum anstehenden Verfahren vor dem DFB-Kontrollausschuss.
Der ach so sympathische Herr Klopp, kann sein Image ausreizen wie er will, für mich ist ein Verein, der sich hinter einen "Spieler", der so ein Verhalten vor Millionen Fernsehzuschauern an den Tag legt, keines Titels würdig.
Allein nach den für jedermann sichtbaren Bildern, hat solch einer auch nichts in der Auswahlelf des DFB verloren. Solche Spielertypen gehören bestenfalls auf den Bolzplatz und die Westtribüne. Da wäre er auch zum Wohle seines heissgeliebten Vereins auch besser geblieben ... - #53 21.03.2012 18:30 von
Korrekt
Korrekt, die Bilder "sagen" erst einmal gar nichts. Eine Tätlichkeit konnte jedenfalls nicht beobachtet werden. Und soweit niemand der Beteiligten den genauen Wortlaut publiziert, ist der vermeintliche verbale Ausraster von KG reine Spekulation - die als solche keine Strafe nachziehen kann. Apropos Spekulation zu den Bewegungsrichtungen des Herrn KG nach dem Tor: Es ist wohl im Vorfeld des Pokalspiels in nachlesbaren Interviews des ein oder andere verbale Scharmützel in Richtung Do von der "Blauen" Fraktion in Greuther-Fürth geäußert worden. Es ist zumindest vorstellbar, dass nach 120 min Hochleistungstestosteron im Moment des Siegtreffers bei KG etwas Schadenfreude hochgekommen ist, ob der verbalen Attacken der "Blauen" in Diensten der Kleeblätter, was die merkwürdige Richtung von KG erklären könnte. Ist aber reine Spekulation.
- #54 21.03.2012 18:35 von
- #55 21.03.2012 18:51 von
Keine Aufregung
Das Kicker-Sportmagazin zitiert den BVB-Trainer Jürgen Klopp wie folgt:
"Für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt. Und ich weiß, dass Kevin das nicht denkt, nicht fühlt, damit nullkommanull zu tun hat."
D.h. selbst wenn Kevin Großkreutz die ihm zur Last gelegten rassistischen Äußerungen im Überschwang seiner Gefühle getätigt hat, ist das lt. Klopp doch nicht weiter schlimm, denn "für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt."
Traurig, dass der BVB einen solchen Spieler in seinen Reihen toleriert. - #56 21.03.2012 18:57 von
Sie sagen es: Sie sind nur ein 'Zugezogener', trotzdem ein 'Herzlich Willkommen' im Revier.
Die Rivalität zwischen 'Lüdenscheid-Nord' und 'Herne-West' ist seit Jahrzehnten Bestandteil des sportlichen Lebens im Ruhrgebiet und enthält viele Begebenheiten, an die sich Generationen von Fussballfans
gerne erinnern. Es ist hier gelebte Sportkultur.
Solange diese Rivalität in einem zivilisierten und verbalen Rahmen ausgelebt wird, ist es eine Bereicherung für den Fussball.
Ich jedenfalls möchte als Schalke-Fan auf die Frozzeleien mit meinen Kollegen und Bekannten aus dem 'schwach-gelben' Lager nicht verzichten.
Hass gehört m.E. da nicht zu. - #57 21.03.2012 19:04 von
Natürlich ist das in dieser extremen Form albern.
Aber bei einem gebürtigen Dortmunder kann man diesen übersteigerten Lokalpatriotismus ja noch verstehen aber Asamoah kommt aus Hannover und ist also Zugezogener wie Sie.
In den 50ern wurden die Schalker noch im Triumpfzug durch Dortmund getragen, wenn sie die Meisterschaft wieder mit ins Revier brachten, die Gehässigkeit kam erst mit dem sportlichen Abstieg des einen, der mit zunehmenden Erfolgen des anderen einherging.
Bei uns im hauptsächlichen Einzugsbereich der Fans beider Seiten (Münsterland, Sauer- und Siegerland, Ostwestfalen) trennt das manchmal sogar Familien, aber zum Glück nur Samstags von halb vier bis viertel nach fünf.
Und natürlich Montags die Arbeitskollegen, aber auch das nur in der Frühstückspause. - #58 21.03.2012 19:06 von
Spannung auf dem Platz berücksichtigen
Wer jemals Leistunsssport betrieben oder Fußball gespielt hat dem sollte doch klar sein, dass neben Kampf auf dem Platz auch ein Psychokampf auf dem Platz läuft, siehe Fall Zidane
Sätze wie:"Du bringst es doch nicht, lass dich auswechseln", wenn ein Stürmer
mehrmals am Verteidiger hängen geblieben ist sind doch nur die harmlosesten
Dinge.
Diese Spannung lebt auch noch eine Weile nach dem Spiel weiter, zumindest in einigen Leuten.
Wo ist da das Problem. Schaltet das Gehirn wieder in den Normalmodus ist
die Sache vergesser weil viele Sportler so handeln.
Geht es um Rassismus oder Juden gehen in Deutschland alle roten Lampen
an. Spricht man über die abfällig über Engländer oder Holländer, kein Problem.
Beleidigungen haben auf dem Spielplatz wie auch im Leben überhaupt nichts zu suchen, trotzdem gibt es sie. - #59 21.03.2012 19:09 von
Was erwarten Sie denn? Weder die beiden noch Sie oder ich wissen, welche Worte gefallen sind? Watzke und Klopp sind ganz natürlich voreingenommen. Es ist deren Spieler. Sie hätten vermutlich gern, dass beide, ohne den Sachverhalt zu kennen, ihn in aller Öffentlichkeit verurteilen. So sähe Ihre Unvoreingenommenheit dann wohl aus.
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