Dortmund-Star Großkreutz: Halb Ultra, halb Profi

Getty ImagesEs waren hitzige Szenen: Kurz nach dem DFB-Pokalkrimi in Fürth beschimpfte der Dortmunder Kevin Großkreutz Gerald Asamoah. Ein Mitspieler beschuldigte Großkreutz, sich rassistisch geäußert zu haben. Doch der Dortmunder weist das zurück.

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  1. #50

    nein

    Zitat von breisig Beitrag anzeigen
    dann bitte fußball in zukunft auch ohne zuschauer, die gesänge sind politisch oft unkorrekt, schwulenfeindlich etc...pp...
    Zuschauer, die sich nicht benehmen, sollten einfach Stadionverbot bekommen, dann renkt sich das schnell ein. Für Rassisten, Homophobe etc. darf es kein Pardon geben.
  2. #51

    doch

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Das ist mir schon klar, was vorgefallen ist. Aber trotzdem sollte man nicht so ausrasten wie Zidane, darum ging es mir.

    Und mir ist ebenfalls klar, dass Asamoah den Stein nicht ins Rollen brachte.

    Außerdem möchte ich klarstellen, falls hier irgendwie der Eindruck entstanden wäre. Ich finde Rassismus hat keine Daseinsberechtigung und muss bestraft werden, gerade im Sport. Aber wenn emotional geladene Menschen aufeinander treffen, kommt es ab und an zu Kurzschlussreaktionen und nicht immer muss man die mit übertriebener Härte verfolgen.
    Bei rassistischen Äußerungen ist ein Spieler für die Nationalmannschaft nicht mehr tragbar, für immer!
  3. #52

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es waren hitzige Szenen: Kurz nach dem DFB-Pokalkrimi in Fürth beschimpfte der Dortmunder Kevin Großkreutz Gerald Asamoah. Ein Mitspieler beschuldigte Großkreutz, sich rassistisch geäußert zu haben. Doch der Dortmunder weist das zurück.

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    Ouote: Und Großkreutz als Lügner entlarvten. Unquote:

    Soviel zum anstehenden Verfahren vor dem DFB-Kontrollausschuss.

    Der ach so sympathische Herr Klopp, kann sein Image ausreizen wie er will, für mich ist ein Verein, der sich hinter einen "Spieler", der so ein Verhalten vor Millionen Fernsehzuschauern an den Tag legt, keines Titels würdig.

    Allein nach den für jedermann sichtbaren Bildern, hat solch einer auch nichts in der Auswahlelf des DFB verloren. Solche Spielertypen gehören bestenfalls auf den Bolzplatz und die Westtribüne. Da wäre er auch zum Wohle seines heissgeliebten Vereins auch besser geblieben ...
  4. #53

    Korrekt

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen

    Und woher bitte wollen Sie wissen, daß die Behauptung "rassistischer Äußerungen" nicht eine Frustreaktion und reine Erfindung war? Weil der Beschuldigte zufällig Großkreutz heißt?
    Korrekt, die Bilder "sagen" erst einmal gar nichts. Eine Tätlichkeit konnte jedenfalls nicht beobachtet werden. Und soweit niemand der Beteiligten den genauen Wortlaut publiziert, ist der vermeintliche verbale Ausraster von KG reine Spekulation - die als solche keine Strafe nachziehen kann. Apropos Spekulation zu den Bewegungsrichtungen des Herrn KG nach dem Tor: Es ist wohl im Vorfeld des Pokalspiels in nachlesbaren Interviews des ein oder andere verbale Scharmützel in Richtung Do von der "Blauen" Fraktion in Greuther-Fürth geäußert worden. Es ist zumindest vorstellbar, dass nach 120 min Hochleistungstestosteron im Moment des Siegtreffers bei KG etwas Schadenfreude hochgekommen ist, ob der verbalen Attacken der "Blauen" in Diensten der Kleeblätter, was die merkwürdige Richtung von KG erklären könnte. Ist aber reine Spekulation.
  5. #54

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es waren hitzige Szenen: Kurz nach dem DFB-Pokalkrimi in Fürth beschimpfte der Dortmunder Kevin Großkreutz Gerald Asamoah. Ein Mitspieler beschuldigte Großkreutz, sich rassistisch geäußert zu haben. Doch der Dortmunder weist das zurück.

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    Wenn ein bekennender Schalkehasser (Großkreutz) und ein bekennender Dortmundhasser (Asamoah) aufeinander treffen bleibt so etwas leider nicht aus. Das ganze absurde Theater der Schalke- und Dortmund Fans ist für einen in die Region zugezogenen wie mich einfach nur albern.
  6. #55

    Keine Aufregung

    Das Kicker-Sportmagazin zitiert den BVB-Trainer Jürgen Klopp wie folgt:
    "Für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt. Und ich weiß, dass Kevin das nicht denkt, nicht fühlt, damit nullkommanull zu tun hat."

    D.h. selbst wenn Kevin Großkreutz die ihm zur Last gelegten rassistischen Äußerungen im Überschwang seiner Gefühle getätigt hat, ist das lt. Klopp doch nicht weiter schlimm, denn "für mich ist wichtig, was jemand denkt, und nicht, was jemand sagt."

    Traurig, dass der BVB einen solchen Spieler in seinen Reihen toleriert.
  7. #56

    Zitat von rhlh Beitrag anzeigen
    Wenn ein bekennender Schalkehasser (Großkreutz) und ein bekennender Dortmundhasser (Asamoah) aufeinander treffen bleibt so etwas leider nicht aus. Das ganze absurde Theater der Schalke- und Dortmund Fans ist für einen in die Region zugezogenen wie mich einfach nur albern.
    Sie sagen es: Sie sind nur ein 'Zugezogener', trotzdem ein 'Herzlich Willkommen' im Revier.
    Die Rivalität zwischen 'Lüdenscheid-Nord' und 'Herne-West' ist seit Jahrzehnten Bestandteil des sportlichen Lebens im Ruhrgebiet und enthält viele Begebenheiten, an die sich Generationen von Fussballfans
    gerne erinnern. Es ist hier gelebte Sportkultur.
    Solange diese Rivalität in einem zivilisierten und verbalen Rahmen ausgelebt wird, ist es eine Bereicherung für den Fussball.
    Ich jedenfalls möchte als Schalke-Fan auf die Frozzeleien mit meinen Kollegen und Bekannten aus dem 'schwach-gelben' Lager nicht verzichten.
    Hass gehört m.E. da nicht zu.
  8. #57

    Zitat von rhlh Beitrag anzeigen
    Wenn ein bekennender Schalkehasser (Großkreutz) und ein bekennender Dortmundhasser (Asamoah) aufeinander treffen bleibt so etwas leider nicht aus. Das ganze absurde Theater der Schalke- und Dortmund Fans ist für einen in die Region zugezogenen wie mich einfach nur albern.
    Natürlich ist das in dieser extremen Form albern.
    Aber bei einem gebürtigen Dortmunder kann man diesen übersteigerten Lokalpatriotismus ja noch verstehen aber Asamoah kommt aus Hannover und ist also Zugezogener wie Sie.
    In den 50ern wurden die Schalker noch im Triumpfzug durch Dortmund getragen, wenn sie die Meisterschaft wieder mit ins Revier brachten, die Gehässigkeit kam erst mit dem sportlichen Abstieg des einen, der mit zunehmenden Erfolgen des anderen einherging.
    Bei uns im hauptsächlichen Einzugsbereich der Fans beider Seiten (Münsterland, Sauer- und Siegerland, Ostwestfalen) trennt das manchmal sogar Familien, aber zum Glück nur Samstags von halb vier bis viertel nach fünf.
    Und natürlich Montags die Arbeitskollegen, aber auch das nur in der Frühstückspause.
  9. #58

    Spannung auf dem Platz berücksichtigen

    Zitat von Orthoklas Beitrag anzeigen
    Danke für die Blumen :o) Es gibt Dinge, die auf dem Platz geklärt werden sollten - da stimme ich Ihnen zu. Es gibt aber auch Dinge, die im öffentlichen Interesse stehen und ganz und gar deutlich geklärt werden müssen. Mögliche rassistische Äußerungen gehören ganz sicher dazu! Spieler haben Vorbildcharakter - das sollten Sie niemals vergessen...
    Wer jemals Leistunsssport betrieben oder Fußball gespielt hat dem sollte doch klar sein, dass neben Kampf auf dem Platz auch ein Psychokampf auf dem Platz läuft, siehe Fall Zidane

    Sätze wie:"Du bringst es doch nicht, lass dich auswechseln", wenn ein Stürmer
    mehrmals am Verteidiger hängen geblieben ist sind doch nur die harmlosesten
    Dinge.

    Diese Spannung lebt auch noch eine Weile nach dem Spiel weiter, zumindest in einigen Leuten.

    Wo ist da das Problem. Schaltet das Gehirn wieder in den Normalmodus ist
    die Sache vergesser weil viele Sportler so handeln.

    Geht es um Rassismus oder Juden gehen in Deutschland alle roten Lampen
    an. Spricht man über die abfällig über Engländer oder Holländer, kein Problem.

    Beleidigungen haben auf dem Spielplatz wie auch im Leben überhaupt nichts zu suchen, trotzdem gibt es sie.
  10. #59

    Zitat von smilesuomi Beitrag anzeigen
    ja was ist denn Herr Klopp oder Herr Watzke. Die Pressekonferenz sagt einiges über die Voreingeniommenheit....von Herrn Klopp.
    Was erwarten Sie denn? Weder die beiden noch Sie oder ich wissen, welche Worte gefallen sind? Watzke und Klopp sind ganz natürlich voreingenommen. Es ist deren Spieler. Sie hätten vermutlich gern, dass beide, ohne den Sachverhalt zu kennen, ihn in aller Öffentlichkeit verurteilen. So sähe Ihre Unvoreingenommenheit dann wohl aus.