Dortmund-Sieg in Freiburg: Cool geblieben im Schneegestöber
DPASie rannten sich gegenseitig über den Haufen und rutschten über den Schnee: Borussia Dortmund zeigte im Spiel gegen Freiburg einige Slapstick-Aktionen. Dass das Team von Jürgen Klopp bei den widrigen Bedingungen dennoch siegte, verdankte es einer einfachen Taktik.
...Handspiel von Lewandowski im Strafraum nicht gepfiffen, Handspiel von Götze direkt vor seinem Tor nicht gepfiffen - "Dass das Team von Jürgen Klopp bei den widrigen Bedingungen dennoch siegte," dürfte nicht zuletzt daran gelegen haben, daß die Unparteiischen im Schneegestöber nicht den erforderlichen Durchblick hatten.
Beide Treffer für den BVB waren irregulär, aber das wird im Bericht mit keinem Wort erwähnt. Der Freistoß, der zum 1 :0 führte war keiner, da der Freiburger Spieler den Ball nicht an die Hand sondern ans Knie bekam, vor dem 2:0 beging Götz ein klares absichtliches Handspiel. Wer das Spiel nicht gesehen, sondern nur diesen Bericht hier gelesen hat wäre also völlig desinformiert, er wüsste nicht, dass beide Treffer nur durch Schiedsrichterfehler möglich waren. Seriöser Sportjournalismus sieht anders aus.
Es ist nicht zu fassen! Wie kann man nur so die Fanbrille aufhaben, dass man einen Spielbericht schreibt und dabei weder auf den zu Unrecht verweigerten Handelfmeter für den Sportclub eingeht, noch davon berichtet, dass vor beiden (!) Toren des BVB jeweils eine irreguläre Aktion (Handspiel Götze) bzw. ein zu Unrecht gegebener Freistoß vorausgingen.
Der Sieg war nicht unverdient, obwohl Freiburg die erste Hälfte den BVB an die Wand gespielt hat. Aber so ein "Bericht" ist eine Frechheit!