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Doppelrücktritt bei der Piratenpartei: Amateure unter Dauerbeschuss

dapdZwei von drei Pressesprechern der Piraten sind binnen weniger Stunden enttäuscht zurückgetreten. Die Gründe: Spannungen mit der Parteispitze und ein Arbeitspensum an der Belastungsgrenze. Die engagierten Neu-Politiker leiden unter ihrem eigenen Erfolg - und den Amateur-Strukturen der Partei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836473,00.html
  1. #1

    tjaaaaa.....

    so ist das nun mal in der politik.als (ehemals) aussenstehende war es super-easy über unfähige und faule,gleichzeit überbezahlte politiker zu schimpfen...jetzt sehen diese spaßvögel(richtig ernst nehmen kann man sie NOCH nicht) daß da harte arbeit drin und hinter steckt die sich NICHT "en passant" parallel zum hauptjob erledigen lässt und vor allem nicht auch noch ehrenamtlich...irgendwo tun die mir leid,denn ein bisserl auffrischung kann unsere politszene gut gebrauchen,andererseits find ICH deren naivität zum schreien komisch...:-)
  2. #2

    Kindergartenpoliker

    Was für ein Kindergarten.
    Jetzt wollen die 5 Presseleute und nur eine davon mit 800€ vergüten.
    Welcher vollidiot macht denn eine Arbeit für Lau wenn seine Kollegin dafür 800€ bekommt?

    Naja, der tiefe Fall ist ja absehbar.
    Piraten bei der Bundestagswahl < 5%!
  3. #3

    nicht öffentlich?

    "... Am Wochenende soll bei einem nicht öffentlichen Pressekongress ...."
    Nicht, dass da gleich mit der Ehrenamtlichkeit die viel beschworene Transparenz abgeschafft wird...? Wo man schon mal dabei ist, sich zu professionalisieren. Man sieht wieder mal, dass "von anderen fordern" und "selbst tun" unterschiedliche Dinge sind...
  4. #4

    Das war vorauszusehen

    Es ist völlig logisch, daß eine so neue schnell wachsende Partei bald mit Problemen dieser Art zu kämpfen hat.

    Das Entscheidende aber ist, daß die Piraten, wollen sie keine Eintagsfliege in der Parteienlandschaft sein, diese Anfangsschwierigkeiten überwinden und überstehen. Bin gespannt, ob ihnen das gelingt.
  5. #5

    AFAIK propagieren die Piraten kein Berufspolitiker-Prekariat

    sondern schlicht die Offenlegung aller Einkünfte (und damit Interessen).
    Kann mich aber täuschen.
    Anyway - wer so einen Job längere Zeit "nebenher" machen will, braucht sich um seine Rente wirklich nicht zu sorgen: so alt wird er schlicht nicht werden, dass er eine in Anspruch nehmen könnte.
  6. #6

    Die Strukturen der Piraten sind zu einladend für Leute, die gern "unter falscher Flagge" unterwegs sind.

    Sehr schade um dieses Projekt...
  7. #7

    nolens volens

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei von drei Pressesprechern der Piraten sind binnen weniger Stunden enttäuscht zurückgetreten. Die Gründe: Spannungen mit der Parteispitze und ein Arbeitspensum an der Belastungsgrenze. Die engagierten Neu-Politiker leiden unter ihrem eigenen Erfolg - und den Amateur-Strukturen der Partei.

    Zwei Pressesprecher der Piraten treten zurück - SPIEGEL ONLINE
    Schlau daher reden ist das Eine - doch im politischen Alltag zeigt sich die (fehlende) Substanz !
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei von drei Pressesprechern der Piraten sind binnen weniger Stunden enttäuscht zurückgetreten. Die Gründe: Spannungen mit der Parteispitze und ein Arbeitspensum an der Belastungsgrenze. Die engagierten Neu-Politiker leiden unter ihrem eigenen Erfolg - und den Amateur-Strukturen der Partei.

    Zwei Pressesprecher der Piraten treten zurück - SPIEGEL ONLINE
    Warum überlässt man diese Tätigkeiten nicht einfach den Ein-Euro-Jobbern?
  9. #9

    Zitat von OliverSch Beitrag anzeigen
    Was für ein Kindergarten.
    Jetzt wollen die 5 Presseleute und nur eine davon mit 800€ vergüten.
    Welcher vollidiot macht denn eine Arbeit für Lau wenn seine Kollegin dafür 800€ bekommt?

    Naja, der tiefe Fall ist ja absehbar.
    Piraten bei der Bundestagswahl < 5%!
    Immerhin gibt es scheinbar soviele ehrenamtliche 'Vollidioten', dass die Piraten in sechs Jahre in bisher vier Landesparlamente gekommen sind.


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