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Dopingvorwürfe: Gericht weist Armstrong-Klage ab

REUTERSLance Armstrongs Klage gegen die US-Anti-Doping-Agentur ist vorerst abgewiesen worden. Der Rekordsieger der Tour de France will gerichtlich gegen die Dopingermittlungen der Behörde vorgehen. Der Richter bezeichnete die Klageschrift aber als "polemisch".

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,843498,00.html
  1. #1

    doppelbödig

    Lance Armstrong sollte vorsichtiger sein, denke ich. Meines Wissens werden die B-Proben mittlerweile 8 Jahre lang eingefroren. Sein Tour-Sieg von 2005 könnte also immer noch angefochten werden......
  2. #2

    Offenes Geheimnis

    Es ist doch ein längst offenes Geheimnis, dass der arme Lance gedopt hat. Aber wegen seiner schlimmen, überwundenen Krankheit wurde dies tolleriert. Ein Jan Ullrich ist wegen des bloßen Verdachts bereits verurteilt worden.
  3. #3

    irgendwie schon sinnfrei

    eigentlich ist es eh klar, dass in den letzten 20 jahren jeder toursiger gedopt war, ja eigentlich jeder fahrer... dann braucht man auch keine gerichtsverfahren mehr und sollte sich lieber auf das hier und jetzt konzentrieren..
  4. #4

    Bloßer Verdacht?

    Ullrich sagte nach dem Urteil der CAS:
    "Ich bestätige, dass ich Kontakt zu Fuentes hatte. Ich weiß, dass das ein großer Fehler war, den ich sehr bereue. Für dieses Verhalten möchte ich mich aufrichtig bei allen entschuldigen – es tut mir sehr leid. Rückblickend würde ich in einigen Situationen während meiner Karriere anders handeln. Ich wollte für die Tour 2006 nochmal alles rausholen"

    Dies hört sich für mich nicht nach einem bloßen Verdacht an!

    Ich hoffe, dass man jetzt Armstrong endlich "an den Eiern" packen kann, damit diese Heuchelei von ihm endlich ein Ende hat!
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lance Armstrongs Klage gegen die US-Anti-Doping-Agentur ist vorerst abgewiesen worden. Der Rekordsieger der Tour de France will gerichtlich gegen die Dopingermittlungen der Behörde vorgehen. Der Richter bezeichnete die Klageschrift aber als "polemisch".

    Lance Armstrong: Gericht weist Klage gegen Usada vorerst ab - SPIEGEL ONLINE
    Wovor hat Armstrong solche Angst?

    Ein Unschuldiger, wie er selbst immer betont, braucht doch keine Angst zu haben?!

    Warum ich keine Tour de France mehr verfolge? Weil alles nur noch Betrug ist! Contador - gedopt, Pantani - gedopt, Ulrich - gedopt, Riis - geopt, Armstrong - gedopt... Die Liste kann man unendlich fortsetzen.
    Ich wette, auch Indurain, Le Mond, etc. waren gedopt.
  6. #6

    von wegen

    Zitat von horowicz Beitrag anzeigen
    Es ist doch ein längst offenes Geheimnis, dass der arme Lance gedopt hat. Aber wegen seiner schlimmen, überwundenen Krankheit wurde dies tolleriert. Ein Jan Ullrich ist wegen des bloßen Verdachts bereits verurteilt worden.
    Natürlich war Ullrich gedopt, wie er inzwischen auch zugegeben hat, auf reichlich verdruckste Weise, und natürlich konnte man es ihm nachweisen.

    Tatsache ist daß Armstrong nicht nur ein exzellenter Radler sondern auch ein begnadeter Machtmensch ist, der wesentlich geschickter war, wenn es darum ging seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen.

    Das alles ändert nichts daran daß er auch gedopt hat, daß es alles wissen, und er sich dem früher oder später wird stellen müssen. Die Fallhöhe ist dann natürlich noch größer. Selber schuld
  7. #7

    na und?

    Ich hoffe sehr, dass dieses Spiel bald aufhört. Anschuldigung - Gegenklage... immer das selbe. Armstrong war ein verdammt guter Radler und es hat Spaß gemacht, ihm bei der Tour zuzusehen (woanders ist er ja nach seiner Krankheit leider nie ernsthaft angetreten). Mehr verlange ich als Zuschauer nicht. Wäre ich ein ehemaliger Gegner, würde ich das vielleicht anders sehen.

    Ob er jetzt gedopt hat oder nicht, ist mir doch völlig egal. Sauberer Sport ist ein Märchen. Überall, wo es um was geht, bescheißen Menschen. Obs jetzt bei der Tour mit Eigenblut ist, beim Fußball mit einer Schwalbe oder beim Kraftsport mit anabolen Steroiden. Eigentlich gehört auch das Bier in der Disko zum Doping. Zumindest dann, wenn man es trinkt, um mehr Mut gegenüber der holden Weiblichkeit zu haben. Es ist menschlich, sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, wenn man es kann. Das sollte man vielleicht mal den Sportfunktionären sagen, dann würden die auch begreifen, dass ihre immer noch strengeren Verbote nix bringen.
  8. #8

    Zitat von SP70 Beitrag anzeigen
    Ullrich sagte nach dem Urteil der CAS:
    "Ich bestätige, dass ich Kontakt zu Fuentes hatte. Ich weiß, dass das ein großer Fehler war, den ich sehr bereue. Für dieses Verhalten möchte ich mich aufrichtig bei allen entschuldigen – es tut mir sehr leid. Rückblickend würde ich in einigen Situationen während meiner Karriere anders handeln. Ich wollte für die Tour 2006 nochmal alles rausholen"

    Dies hört sich für mich nicht nach einem bloßen Verdacht an!

    Ich hoffe, dass man jetzt Armstrong endlich "an den Eiern" packen kann, damit diese Heuchelei von ihm endlich ein Ende hat!
    Richtig, er hatte Kontakt zu einem umstrittenen Arzt. Ich denke auch, dass da mehr hinter steckt. Jedoch wurde er damals wegen des bloßen Verdachtes geächtet und suspendiert/gesperrt.
  9. #9

    Zitat von les2005 Beitrag anzeigen
    Natürlich war Ullrich gedopt, wie er inzwischen auch zugegeben hat, auf reichlich verdruckste Weise, und natürlich konnte man es ihm nachweisen.

    Tatsache ist daß Armstrong nicht nur ein exzellenter Radler sondern auch ein begnadeter Machtmensch ist, der wesentlich geschickter war, wenn es darum ging seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen.

    Das alles ändert nichts daran daß er auch gedopt hat, daß es alles wissen, und er sich dem früher oder später wird stellen müssen. Die Fallhöhe ist dann natürlich noch größer. Selber schuld
    Es ging mir um das Wort "bereits".








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