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Dopingvorwürfe: Armstrong verliert alle Tour-de-France-Titel

APDie US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada hat angekündigt, Lance Armstrong mit einer lebenslangen Sperre zu belegen und ihm alle Tour-de-France-Titel zu entziehen. Der frühere Radprofi hatte zuvor angekündigt, den Rechtsstreit um die Dopingvorwürfe aufzugeben.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,851801,00.html
  1. #1

    Radsport kaputt

    Das Positive daran: Schlimmer kann es für den Radsport nicht mehr kommen. Tiefer kann der Radsport nicht mehr sinken. Fragt sich, ob er auf diesem Niveau stagniert, oder nochmal die Kurve kriegt.
  2. #2

    Gerechtigkeit

    Allerdings sind im Radsport weiße Westen so selten, wie Raben auf dem Mond.
    Es wäre konsequent, Armstrong seine Werbetantiemen zurückzahlen zu lassen, denn schließlich hat er seine Werbepartner betrogen.
    ...wie alle anderen Radprofis auch. Ja, das ist ein Generalverdacht und ja ich schere sie alle über einen Kamm.
  3. #3

    Kann das denn so schwer sein?

    Eine etwas naive Frage: Aber wie kann man da so lange herumstreiten. Das muesste doch eigentlich relativ einfach gehen. Wenn Substanzen nachgewiesen werden, die auf einer verbotenen Liste stehen, dann gibt's doch keine Zweifel. Wenn sie nicht auf der Liste stehen, kann man ihm nichts vorwerfen. Der Artikel gibt leider auch keinerlei Antworten, warum und wie da so lange gestritten werden kann.

    Wenn Armstrong's Argument jedoch lediglich der Vorwurf eines unfairen Prozesses ist, ist dieses Argument hinsichtlich der eigentlichen Frage eher schwach zu bewerten.
  4. #4

    Viel zu spät....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada hat angekündigt, Lance Armstrong mit einer lebenslangen Sperre zu belegen und ihm alle Tour-de-France-Titel zu entziehen. Der frühere Radprofi hatte zuvor angekündigt, den Rechtsstreit um die Dopingvorwürfe aufzugeben.

    Doping: Lance Armstrong verliert alle Tour-de-France-Titel - SPIEGEL ONLINE
    Tja, fein dass die Anti-Doping Instanz endlich mal jemanden rauszieht, aber für mein Empfinden hat es viel zu lange gedauert...

    In klarem deutsch hat der Typ (und wohl nicht nur er) uns jahrelang betrogen. Wem aber nach längerer Zeit endlich der Titel zuerkannt wird, steht leider nicht im Artikel.

    Ich mag keine Betrüger. Ob mir nun im Geschäft jemand 50 Cent "falsch" abzieht, oder ob jemand gedopt 'ne zehntelsekunde mehr herausholt, ist mir wurscht.

    Wenigstens ist eine gute Sache, dass dieser Mann wohl an keinem Wettbewerb mehr teilnehmen wird.
  5. #5

    Doping

    Man müsste alle Sportler aus den USA und China, sowie die Läufer aus Jamaika und die Gewichtheber aus dem Iran näher angucken können.

    Zu pauschal? Das unterdrücken eines ernsten Problems hilft auch niemandem.

    Gruss aus Singapur
    Peter Kroll
  6. #6

    Knallen jetzt die Korken bei Ulle?

    Immerhin ist er ja jetzt erfolgreicher als Armstrong ;-)
    --- Ironie aus ---
    Innerhalb der letzten 10 Jahren wurden somit mehr als 50% der Sieger nachträglich des Dopings überführt. Man kann nur hoffen, dass es den Sport weiter bringt (obwohl das auch schon fast Ironie ist, leider)...
  7. #7

    Nicht unerwartet.

    Ich kann den Mann verstehen, wenn er sagt er habe die Nase voll. Aber auf der anderen Seite es in Kauf zu nehmen so unrühmlichin der Versenkung zu verschwinden ist auch komisch. Na ja acta est fabula. Die Angelegebheit
  8. #8

    Hexenjagd beendet, Hexe tot!

    Seit 13 Jahren verfolgte die amerikanische Dopingbehoerde USADA Lance Armstrong. Keine Urin-, Blut- oder andere Tests ergaben positive Dopingresultate. Immer wieder wurde Lance Armstrong vorgeladen und verhoert, getestet und beprobt. Nichts.

    Nun haben sie es trotzdem geschaft. Lance hat keinen anderen Ausweg als den gesellschaftlichen Selbstmord gesehen. Bleibt die Frage: Wie weit duerfen Behoerden Menschen drangsalieren?
  9. #9

    Nicht das mich Sport interessieren wuerde, aber die Meldung ...

    ... ist doch ein Lichtblick. Diejenigen, die sich mittels hartem Training und bester Technik um sportliche Hoechstleistungen bemuehen, duerfen nicht durch Betrueger desavouiert und in ihren fairen Hoechstleistungen herabgewuerdigt werden.

    Die harte Entscheidung der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada ist daher nicht nur, und im Sinne fairer Leistungen im Sport, zu begruessen, sondern, so bleibt zu hoffen, auch als ein Zeichen darueber hinaus, naemlich als Mahnung zu allgemeiner Fairness in jedwedem Wettbewerb, auch auserhalb der Sportwelt!

    Zu wuenschen waere es jedenfalls!

    Das Thema "anti-doping", im uebertragenen Sinne, in Volks- und Betriebswirtschaft, waere nun auch mehr als angesagt.
    "Doping" in der Oekonomie sind jede Wettbewerbsverzerrung, die Volkswirtschaften wie Unternehmen aehnliche, aber unfaire Vorteile verschaffen, wie Drogenmix im Sport.
    Dort heissen die "Doping-Hauptdrogen" Korruption und "Subvention".

    Doping im Sport sind fuer die um den sportlichen Erfolg betrogenen Athlethen ein persoenliches Desaster.
    "Doping" in der Oekonomie hingegen hinterlaesst massentoedliche Spuren und fuehrt bisweilen ganze Nationen ins Elend.
    Sport mag fuer viele wichtig sein, Oekonomie hingegen ist ueberlebens-entscheidend!








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