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Dopingverdacht: Tour-Sieger Contador positiv auf Steroide getestet

Jetzt steht auch der spanische Radprofi Alberto Contador unter Dopingverdacht: Der Sieger der Tour de France 2010 wurde bei einer Urinprobe positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet und suspendiert. Contador macht "verunreinigte Nahrungsmittel" für das Ergebnis verantwortlich.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,720389,00.html
  1. #80

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt steht auch der spanische Radprofi Alberto Contador unter Dopingverdacht: Der Sieger der Tour de France 2010 wurde bei einer Urinprobe positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet und suspendiert. Contador macht "verunreinigte Nahrungsmittel" für das Ergebnis verantwortlich.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,720389,00.html
    who cares? ich wäre eher überrascht, wenn (sollte es jemals so ein verfahren geben) dopingtechnisch die unschuld eines redprofis erwiesen werden sollte. ich glaube aber nicht mehr daran, darum geht mir - als an der medizintechnik relativ uninteressiertem menschen - diese veranstaltung inzwischen ziemlich am allerwertesten vorbei.
  2. #81

    Doping legalisieren?

    Vielleicht sollte man das Dopen legalisieren, betrogen wird eh, daran wird sich nichts ändern, und Sportler die tatsächlich sauber sind werden nie die Chance haben die Tour zu gewinnen.
    Vielleicht ist die Tour auch so wie sie heute gefahren wird ohne Doping gar nicht zu meistern, Etappen zwischen 150 bis 250 Km., Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 40 Km/h, Bergetappen mit Steigungen von 7,3% oder mehr, und das über 17 Kilometer wie z.B. Col du Tourmalet. Ob das Dopen dem Körper schadet oder nicht müssen die Sportler für sich entscheiden, sind ja erwachsene Menschen.
  3. #82

    Juve

    Juventus Turin hat Mitte der 90ziger seine Spieler systematisch mit EPO gedopt. Aus der Zeit gab es keinen einzigen positiven Befund.

    Machen wir uns doch nichts vor: Auch im Fussi wirds Doper geben. Die Frage ist nur: Sinds Einzelfälle oder läufts eben doch systematisch ab?
    Damals waren Spieler beteiligt wie Del Piero und Deschamps. Und was macht Zweiterer heute? Trainiert den CL Teilnehmer Marseille.
  4. #83

    Fußball != Radsport

    Zitat von the0retisch Beitrag anzeigen
    Nein... im Fußball wird nur sporadisch getestet, nach dem Spiel. Und wenn man mal nicht direkt kommt, sondern erst noch zur Toilette geht, oder was essen geht, dann ist es auch.....
    Das ist so alles nicht korrekt. Trainingskontrollen werden auch im deutschen Fußball durchgeführt! Ein Profifußballer muss weiterhin angegeben, an welchem Ort er sich in einem bestimmten Zeitraum aufhält, einzig allein Kontrollen zu Hause stehen derzeit nicht im Konzept von NADA und DFB.

    Außerdem: In der Vorbereitungsphase und während der WM 2010 wurden Blutproben entnommen. Alle negativ!

    Es gibt sicherlich noch ein wenig Nachholbedarf was Doping im Fußball anbelangt, aber gerade im Mannschaftssport, mit nicht gerade wenig Beteiligten (11 vs. 11) und diversen anderen Faktoren, die ein fertiger Spieler mitbringen muss (z.B. Schusstechnik, Spiel- bzw. Taktikverständnis uvm.), spielt Doping eher eine untergeordnete Rolle, im Vergleich zu einem TdF-Teilnehmer, der über einen längeren Zeitraum jeden Tag ein Rennen quasi alleine bestreitet und eigentlich nur für sich fährt, d.h. er muss täglich an seine Leistungsgrenze gehen, um zu bestehen.
    In Sachen Fußball wird immer die optimale Regeneration als einer der Hauptgründe für Doping angeführt. Selbiges gilt jedoch vielmehr für Sportarten wie den Radsport. In 3-4 Tagen kann ein Fußballer sehr viel einfacher regenerieren als ein Radfahrer, der am nächsten Tag wieder ran muss. Hier dem Fußball einen Schwarzen Peter zuzuschreiben halte ich daher für ungerechtfertigt.

    Es gibt eben einige Sportarten, bei denen Doping sozusagen mehr bringt, als bei anderen, so dass ein besonderer Fokus auf diesen nicht verwunderlich und auch völlig legitim ist.
  5. #84

    ...

    Zitat von the0retisch Beitrag anzeigen
    Nein... im Fußball wird nur sporadisch getestet, nach dem Spiel.
    Es gibt Sportarten die sich für Doping besser eigenen andere weniger. Besonders bei eindimensionalen Sportarten ist der Effekt besonders gut. Fussball fällt darunter nicht. Radsport hingegen schon.
  6. #85

    doch

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Es gibt Sportarten die sich für Doping besser eigenen andere weniger. Besonders bei eindimensionalen Sportarten ist der Effekt besonders gut. Fussball fällt darunter nicht. Radsport hingegen schon.
    Eine Verbesserung der Ausdauer sowie vor allem eine Verkürzung der Regenerationszeit bringt im Fußball absolut großen Nutzen. Nicht umsonst hat Juve über Jahre EPO eingesetzt.
  7. #86

    reden Sie es sich ruhig ein ...

    Zitat von abortus_bang Beitrag anzeigen
    aber gerade im Mannschaftssport, mit nicht gerade wenig Beteiligten (11 vs. 11) und diversen anderen Faktoren, die ein fertiger Spieler mitbringen muss (z.B. Schusstechnik, Spiel- bzw. Taktikverständnis uvm.), spielt Doping eher eine untergeordnete Rolle, im Vergleich zu einem TdF-Teilnehmer...
    [Es gibt eben einige Sportarten, bei denen Doping sozusagen mehr bringt, als bei anderen, so dass ein besonderer Fokus auf diesen nicht verwunderlich und auch völlig legitim ist.
    dass Doping im Fussball und in anderen Manschaftssportarten eine untergeordnete Rolle spielt...
    Noch nie darüber gewundert, wie schnell ein Fussballprofi (oder man könnte auch allgemein sagen Profisportler) nach einer schweren verletzung wieder fit ist?
    Was denken Sie denn, was da mit "Fitspritzen" gemeint ist? Das sind sicher keine Vitamine, die da verabriecht werden.
    Und da geht es beim Fußball nochmal um eine Menge mehr Geld, wenn ein Topspieler ausfällt...
    So, das ist die eine Sache, die andere ist, dass ein Superstar im Fussball teilweise schlichtweg vor lauter Werbe und Medienterminen (oder Party und Bordellbesuchen) nicht die Zeit und Lust hat aussreichend zu trainieren um die nötige Fitness zu erlangen...
    Und versuchen Sie bloß nicht negative Dopingtests als Beweis für einen sauberen Sport heranzuziehen!!!
    Ganz im gegenteil, sowas macht eher verdächtig!
    Diese negativen Tests gabs im Radsport auch jahrelang. Da haben die Radprofis sich vollgedröhnt bis zum Gehtnichtmehr und alles wurde vom Verband, Veranstaltern, Sponsoren etc. gedeckt!!!
    Hinzu kommt, dass natürlich auch im Fussball Doping über Sieg und Niederlage entsc heiden kann. Im richtigen Moment schneller laufen zu können, geistig und motorisch fitter zu sein, aggressiver in den Zweikampf gehen zu können. Das kann gerade im Fußball über sehr sehr viel Geld entscheiden!
    Genau WISSEN tu ich es natürlich genauso wenig wie Sie, aber es ist doch wirklich sehr naiv zu glauben, dass gerade im Kommerzsport Nr. 1, dem Fussball kaum betrogen wird!!!!
  8. #87

    Dopingverdacht

    Zitat von faustjucken_de Beitrag anzeigen
    Ich mag Zentis, kaufe die aber nicht mehr seitdem Frau Pooth dafür Werbung macht. Ich will dieser Frau nicht mal einen tausendstel Cent geben.
    Dann haben Sie als Alternative wohl Marmelade von den Schwartauer Werken erworben.
    Dumm nur, dass diese Frau dafür Werbung gemacht hat und nie für Zentis;-)
  9. #88

    .

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Sie gehören doch gerade zu den Leuten, die wenig Ahnung aber viel Phantasie haben.

    Sieht man u.a. an ihrer Aussage zum Fuentes Fall. Sie erfinden also eine Verschwörungstheorie. Was ist in Wirklichkeit passiert? Das Verfahren wurde eingestellt, weil es zum damaligen strafrechtlich relevanten .....
    Die Sportgerichtsbarkeit hat als Rechtsgrundlagen für ihre Verfahren in erster Linie die Regeln und Durchführungsvorschriften der jeweiligen Verbände, somit wäre ein sportgerichtliches Verfahren gegen Fuentes und seine Kunden durchaus möglich gewesen, wenn die UCI ein ernsthaftes Interesse daran gehabt hätte.

    Da aber sicherlich ein Großteil der prominenten Radsportler in einem solchen Verfahren als Dopingsünder herausgekommen wären, wurde dieses Verfahren nicht betrieben, da man dem Profi-Radsport die Geschäftsgrundlage entzogen hätte.

    Im Fußball werden im übrigen hauptsächlich Schmerzmittel verabreicht, um kleinere Blessuren zu verdrängen. Das halte ich persönlich auch für bedenklich, die Mittel stehen aber wohl auf keiner Dopingliste.
    Ansonsten ist eine Regenerationszeit von mind. 48 Stunden für einen Profi-Fußballer durchaus ausreichend.
    Selbst in "englischen" Wochen sind es immer mindestens 72 Stunden.
    Es ist Hauptaufgabe der Trainer für ausreichende Regenerationszeiten zu sorgen. Mit den in Ausdauersportarten eingesetzten Dopingmitteln kommt man im Fußball nicht weit, da das Anforderungsprofil an die körperliche Leistungsfähigkeit wesentlich komplexer ist.
  10. #89

    ...

    Zitat von ocinator Beitrag anzeigen
    Eine Verbesserung der Ausdauer sowie vor allem eine Verkürzung der Regenerationszeit bringt im Fußball absolut großen Nutzen. Nicht umsonst hat Juve über Jahre EPO eingesetzt.
    Ob Doping die entscheidende Torbilanz verbessert dürfe sich schwer nachweisen lassen.

    Dass ein gedopter Radfahrer schneller ans Ziel kommt hingegen lässt sich nachweisen.


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