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Dopingverdacht: Tour-Sieger Contador positiv auf Steroide getestet

Jetzt steht auch der spanische Radprofi Alberto Contador unter Dopingverdacht: Der Sieger der Tour de France 2010 wurde bei einer Urinprobe positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet und suspendiert. Contador macht "verunreinigte Nahrungsmittel" für das Ergebnis verantwortlich.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,720389,00.html
  1. #40

    Bitte ...

    Also bitte, wen das noch irgendwie wundert, der hat die letzten Jahre wohl in einer Höhle verbracht. Für mich ist der Radsport schon lange tot. Habe ich früher jede Etappe der Tour de France verfolgt, schalte ich heute leicht verärgert sofort weiter, wenn ich beim durchzappen der Programme Radsportler sehe.

    Ich finde es eigentlich fast schon ekelhaft, in diese Grube voller Betrüger noch Sponsoring-Gelder reinzustecken. Welche perversen Firmen machen das eigentlich noch?!
  2. #41

    es bringt auch im Fussball sehr viel

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Was nützt es einen Fußballer, wenn er ein paar zehnten schneller die 100m läuft, er aber nix mit dem Ball anfangen kann?
    Nicht viel.
    Aber es bringt sehr viel wenn er in jedem Spiel 20 KM laufen
    kann, nach dem Spiel schneller regenerieren und das nächste Spiel/Training mit voller Leistung durchziehen kann.
    Natürlich sind dazu andere Mittelchen erforderlich, als die solche welche die reine Schnellkraft fördern.

    Auch ein Dieter Baumann hatte damals (wenn ich mich richtig erinnere) ein "in seine Zahnpasta heimlich eingefülltes" muskelaufbauendes Präparat "unabsichtlich" zu sich genommen. So etwas braucht erst einmal kein Ausdauerläufer. Im Gegenteil: Mehr Muskeln -> mehr Gewicht -> langsamer.
    Aber dieses Mittelchen hatte wohl den angenehmen Effekt, die Regenerationszeit nach harten Belastungen zu verkürzen.
    Folglich -> schnellere Regenerationszeit-> schneller wieder hartes Training möglich -> letztendlich Leisungsverbesserung.

    Auch gab es wohl mehr als Indizien, dass etliche spanische Fussballspieler (vielleicht sogar ganze Clubs) auf der Fuentes-Liste standen. Allerdings waren die spanischen Behörden nicht unbedingt an einer restlosen Aufklärung der Vorgänge interessiert...

    Bestimmte Dopingarten bringen im Fussball auf jedem Fall etwas. Wenn man sich die Belastungen der Spieler in internationalen Topvereinen anschaut (Liga, Pokal, Schampions-League, ggf. Nationalmannschaft), ist es schon mitenscheidend wie schnell sich gerade die Leistungsträger wieder erholen bzw. wie gut ihre Allgemeinfitness ist.
  3. #42

    Doping im Fußball

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Doping bringt im Fußball (Handball, Eishockey ect.) aber nicht so arg viel, weil andere Faktoren wichtiger sind (taktisches Verständnis, Kreativität, ect.) als beim Radfahren oder in der Leichtathletik.

    Was nützt es einen Fußballer, wenn er ein paar zehnten schneller die 100m läuft, er aber nix mit dem Ball anfangen kann?
    Das ist in meinen Augen zu kurz gedacht. Doping zur schnelleren Erholung bringt zweifellos auch im Fußball große Vorteile - gerade bei CL-Teilnehmern, die alle 3-4 Tage ein Spiel absolvieren. Es gibt da in Italien so einen Verein, bei dem Über-35-Jährige regelmäßig ihren dritten Frühling erleben. Da wird man schon nachdenklich...
  4. #43

    ...

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Was nützt es einen Fußballer, wenn er ein paar zehnten schneller die 100m läuft, er aber nix mit dem Ball anfangen kann?
    Auch wenn an der These tendenziell etwas dran ist, d.h. bei technisch komplexen Sportarten mit starker taktischer Komponente Doping einen relativ geringeren Nutzen haben dürfte, geht es dabei letztlich doch eher um einen quantitativen denn qualitativen Unterschied. Denn erstens bleibt auch da die Kernproblematik bestehen, dass bei gleichwertigen Voraussetzungen zusätzliches Potential durch leistungssteigernde Mittel den Unterschied ausmachen kann. Und zweitens geht es - entgegen einem offenbar weit verbreiteten Vorurteil - auch beim Doping im Radsport ja um Differenzen im Prozent- oder gar Promillebereich. Bei gewissen Aussagen könnte man oftmals meinen, mit ein wenig Epo würde auch Rainer Calmund noch Toursieger. Dabei geht es ja auch hier um kleine Unterschiede bei Hochleistungssportler. Oder frei nach Ihrer Frage: Was bringt es einem Radfahrer, etwas besser den Berg hochzukommen, wenn er physisch und taktisch nicht in der Lage ist, eine Tour konkurrenzfähig mitzufahren?
  5. #44

    Ich würde ja gerne mal erleben, dass Leute wie sie sich erstmals informieren würden

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    Ich würde ja gern mal erleben das in anderen Sportarten genauso streng getestet wird wie zur Zeit im Radsport...zum Beispielt beim Fussball..
    Sie gehören doch gerade zu den Leuten, die wenig Ahnung aber viel Phantasie haben.

    Sieht man u.a. an ihrer Aussage zum Fuentes Fall. Sie erfinden also eine Verschwörungstheorie. Was ist in Wirklichkeit passiert? Das Verfahren wurde eingestellt, weil es zum damaligen strafrechtlich relevanten Zeitpunkt noch kein spanisches Anti-Doping-Gesetz gab und daher kein gesetzlicher Verstoß vorliege. Somit war es rechtlich unmöglich die vorläufigen Ergebnisse der Sportgerichtsbarkeit vorzulegen. Bevor sie jetzt wieder was erfinden, waren die Gerichtsverfahren gegen Ullrich Sportgerichtsverfahren?

    Und zu den Proben im Fußball. Erstmal bestimmt u.a. die WADA welche Sportarten als besonders "Dopingverseucht" gelten. Radsport steht ganz oben! Fußball nicht. Und woher kommt dies? Während der WM über 500 Blut und Urintest, alle negativ. Und im Jahr zuvor? "Im Jahr vor der WM wurden bei FIFA-Spielen weltweit 40 000 Dopingproben genommen - alle durch Labors der WADA gegengecheckt. Im Schnitt gab es pro Jahr etwa 80 positive Fälle - die meisten wegen üblichen Drogenkonsums wie Marihuana oder Kokain. Die Rate der ertappten Spieler, die durch anabole Steroide betrügen wollten, lag bei 0,01 Prozent pro Jahr. Prominente Spieler? Fehlanzeige!"
  6. #45

    Blöööödsinnnnnnn!!!!

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Es würde allerdings vielleicht helfen, wenn jeder Verbraucher konsequent die Artikel beim Kauf meiden würde, die von Herstellern stammen, die zum Beispiel Sportereignisse wie die Tour de France und / oder teilnehmende Teams sponsern. Jeder Verbraucher muß wissen, dass er durch den Kauf dieser Artikel dieses Sponsoring erst möglich macht - jeder Kunde zahlt mittelbar das Dopingmittel, dass der Sportler verbotenerweise nutzt.
    Ja das ist mal eine tolle Idee! Dann fangen Sie mal an! ab morgen wird nie wieder bei Burger King gegessen, sollten Sie irgendeinen Vertrag bei der Telekom haben, weg damit! Coca Cola und Paulanerbier trinken verboten! Nie mehr mit Lufthansa fliegen! Keinen Audi Fahren, keine Addidaskleidung und keinen Strom von Eon!
    So und das war nur ein Auszug der FC Bayern München Sponsoren. Vermutlich würde alleine ein Boykott der Fussballbundesligasponsoren ausreichen und sie dürften garnichtmehr vor die Tür! Und dann gibts da ja noch so viel andere Businesssportarten ... ja auch Radsport! So und jetzt kommen Sie wieder, die Stammtischbrüder und Bierflaschenhooligans ... Gedopt bis zum Abwinken wird auch in eurer geliebten Bundesliga!!!! Sorry, so ist es!!!
    Zu Contador?!? Naja vermutlich wirklich aus verunreinigter Nahrung! Wenn er gewusst hätte, dass er das Zeug drin hat, dann hätten Sie ihn nicht erwischt!!!!
  7. #46

    .

    Zitat von joswig Beitrag anzeigen
    Zitat von Robert Hut Beitrag anzeigen
    Wettbewerbsradfahren heisst Doping!
    Etwas sehr platt.
    Leider ist die Wahrheit manchmal etwas sehr platt. Schade, aber ist so ...
  8. #47

    ...

    Warum bin ich kein bisschen überrascht.

    Im Grunde ist das noch nicht mal eine Meldung wert. Es war von vorn herein klar, dass die Tour eine Zombieveranstaltung ist.
  9. #48

    ...

    Zitat von joswig Beitrag anzeigen
    Etwas sehr platt.
    Sie haben den Schuss wohl immer noch nicht gehört. Träumen Sie weiter.
  10. #49

    Unreine Lebensmittel sind der Träger der verbotenen Substanz natürlich diesmal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt steht auch der spanische Radprofi Alberto Contador unter Dopingverdacht: Der Sieger der Tour de France 2010 wurde bei einer Urinprobe positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet und suspendiert. Contador macht "verunreinigte Nahrungsmittel" für das Ergebnis verantwortlich.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,720389,00.html
    Die wurden von seinen Neidern untergeschoben. Ertappte sind immer unschuldig, wer hat etwas anderes erwartet.
    Contador hätte ja auch die Substanz mit der Zahnpasta aufgetragen schlucken können. Wurde auch schon mal suggeriert. Es ist wieder einmal typisch für unsaubere Athleten. Dauersieger der Tour - Armstrong gibt vor, der willensstarke ungedopte Kurbeltreter zu sein, obwohl er seine Probeziehungen manipulieren konnte, wie Welt von Stallkollegen wissen.
    Schade ist, dass gerade der Contador den Tour-Sieg heuer dem Andy Schleck stibitzte, als der mit einer abspringenden Kette im Anstieg kämpfte. Wenn man an den spanischen Doping-Sumpf mit seinem Arzt Fuentes erinnert, dann muss man sich freuen, dass es den Contador endlich erwischt hat und sein Tour-Sieg 2010 stinkt, wie alle 7 von Armstrong. Wenn Deutschland noch geteilt wäre, wären mit Sicherheit neben den spanischen Doping-Künstlern die aus der DDR federführend.


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