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Dopingfälle bei Olympia: Goldmedaille nach 26 Monaten

Getty ImagesDie Sommerspiele 2012 sind noch lange nicht vorbei, denn die Geschichte zeigt: Noch Jahre nach den Wettkämpfen werden Dopingsünder überführt und Medaillen aberkannt - wie nun bei Nadeschda Ostaptschuk. Athleten wie Beckie Scott können unverhofft jubeln.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,849813,00.html
  1. #1

    Gerechtigkeit?

    Ich zieiere: Noch Jahre nach den Wettkämpfen werden Dopingsünder überführt und Medaillen aberkannt - wie nun bei Nadeschda Ostaptschuk. Athleten wie Beckie Scott können unverhofft jubeln.
    -----------------------------

    Nein.

    Wer weiß, was in den Jahren danach alles passiert.
    Vielleicht lebt derjenige nicht mehr, der die Medaille "danach" bekommen soll.

    Auch das zeigt wie menschen- und sportverachtend Doping sein kann.

    Und überhaupt, wie bescheuert ist das denn, wenn es plötzlich nach zehn Jahren heißt, dass man eine Medaille von jemanden "übernimmt".
  2. #2

    Zum Medaillenentzug sollte ...

    sich eine Schadensersatzforderung gesellen, die eine Höhe beinhaltet, die jeden Dopingsünder grundsätzlich abschreckt.

    Doping darf sich nicht lohnen und der eigene Geldbeutel schmerzt am meisten.
  3. #3

    Der Hochleistungssport ist einfach verloren

    Machen Sie sich doch nicht lächerlich... was nützen solche Bauernopfer. Es genügt doch die Grundschulreife, um zu kapieren, dass der Hochleistungssport - und zwar ALLER - mit Billigung wenn nicht unter Druck der Sportverbände durchgedopt ist. Und auch Trittbrettfahrer verdienen daran, wie die Kritik kastriert kastrierter Medien...
    Der Hochleistungssport ist einfach verloren
  4. #4

    Und das Unglaubliche ist, dass Dopingsünder wie der Betrüger Winikurow oder der tunesische Freiwasserschwimmer wieder teilnehmen dürfen. Wenn Olympia im Ansatz ein Fest der Werte sein soll, dann müsste das Grundbedingung sein: Wer versucht hat andere zu betrügen, hat seinen Startrecht verwirkt.
    Und zur Weißrussin: Sie macht nur Paltz für die Vollgedopten aus Russland und China, die aber mehr Geld und bessere Betreuung haben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Und das nimmt mir leider die Freude an vielen Sportarten und an Olympia im Allgemeinen.
  5. #5

    Ach

    Ich bin ja schwer dafür, Dopingsünder mit einer Lebenslangen Sperre in der entsprechenden Sportart für internationale Wettkämpfe zu verurteilen. Das würde sowohl Doping"nehmer" als auch Doping"geber" schön abschrecken.
  6. #6

    Mächtig übers Ziel hinaus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Sommerspiele 2012 sind noch lange nicht vorbei, denn die Geschichte zeigt: Noch Jahre nach den Wettkämpfen werden Dopingsünder überführt und Medaillen aberkannt - wie nun bei Nadeschda Ostaptschuk. Athleten wie Beckie Scott können unverhofft jubeln.

    Fall Ostaptschuk: Wenn Goldmedaillen wegen Doping aberkannt werden - SPIEGEL ONLINE
    Die Praxis, Blut- und Urinproben einzufrieren, um sie nach Jahren oder Jahrzehnten mit neuen Techniken untersuchen zu können, macht von nun an alle Ergebnisse und Platzierungen nur noch "vorläufig". Wenn die Bücher schon längst geschrieben, die Videos schon längst archiviert sind, kommen einige Antidoping-Eiferer und werfen die Platzierungen von vor halben Ewigkeiten wieder über den Haufen. Was soll der Unsinn? Warum nicht einfach einen Schlusspunkt setzen und sagen: "Wer gedopt hat und nicht erwischt wurde, hat eben Glück gehabt!" Aber Medaillen nach Jahren und Jahrzehnten nochmal neu vergeben? Da schießen die Eiferer doch mächtig übers Ziel hinaus.
  7. #7

    Zitat von annatheke Beitrag anzeigen
    Und das Unglaubliche ist, dass Dopingsünder wie der Betrüger Winikurow oder der tunesische Freiwasserschwimmer wieder teilnehmen dürfen.
    Und genauso unglaublich ist es, wenn nach einem mit Steuergeld finanzierten Dopingskandal wie in Freiburg nochnichtmal einer gesperrt wird, ein ganzer FC einfach aus dem Untersuchungsbericht verschwindet und sich die da verwickelten Athleten ungestraft noch immer auf den Buehnen der Welt tummeln. Aber dagegen haben wir Deutschen ja gar nichts, das bezahlen wir alles gerne und wettern dann gegen die anderen. Blutbank Wien? War da was mit Biatlethen? Erfurt, gabs da einen Doktor der evtl. unerlaubte Dinge getan und dafuer noch Steuergelder gekriegt hat? Und gabs da nicht einen Bobfahrer in Berchtesgaden, der als positiv Erwischter zur Belohnung gleich einen Trainerposten antreten durfte? Vom Staat bezahlt natuerlich. Nee ja is klar, Vino und der Tunesier, das sind die Schlimmen. Eine armseligere Doppelmoral gibts ja kaum.
  8. #8

    Verachtung

    Schlimm ist nicht, dass sie sich selbst betrügen,sondern auf dem Podest jübeln als hätten sie es sich verdient.

    Schilmm ist es vorallem, dass diejenigen die zweiter werden, auch wenn der Titel aberkannt wird, nie oben auf dem Podest in London stehen werden, was den eigentlichen Reiz ausmacht (nicht das Geld).
    Wie soll es eine gerechten Ausgeich zwischen den geben, die so viel unterschiedliches Erlebten.

    Der eine wurde Sieger und wurde in London dafür geehrt.
    Der andere wurde nur zweiter und wurde zu hause vielleicht sogar für die Silbermedallie verhöhnt, aber mindestens wurde diese/r seinen eigenen Ansprüchen meisst nicht gerecht.

    Wie sollte man für diese Lebensziel "Goldmedaille" jemals einen ausgleich finden.

    Aber, dass diese Personen betrügen und all zu oft durch Klagen und miesen Entschuldigungen (Verunreinigtes Fleisch, Zahnpasta...) mit 13 Monaten Sperre davon kommen ist eine Frechheit, die jeder Logok wiederspricht.
    Da durch den Konsum von z.B. Anabolika mindestens 5 Jahre die Leistungsfähigkeit (z.B. abzulesen an der häufigkeit der Zellkerne in den Muselfasern erhöht ist), sollte die Sperre wenigstens 7 Jahre betragen um den Vorrteil des Dopings auch nur annähernd zu beseitigen. Bei wiederholten Doping natürlich Lebenslang.

    Nur so zum Nachdenken: Wenn ein Boxer, Judoka, Ringer oder einer der Taekwondo ausführt bei einem Kapf durch eine gedopten Kämpfer verletzt oder gar getötet wird...

    Dies kommt im Amateurbereich jeden Tag vor!!!
  9. #9

    Wenn ich nur Eins mit genommen habe

    Das Einzige was ich bei dieser Olypiade bei mir festgestellt habe ist, dass Sportarten, die "Dopinggefährdet" sind (so ziemlich alle Sportarten außer Manschaftssportarten, wobei da die Chancen des Dopings pro Sportler natürlich durch die Anzahl pro Manschaft erhöht wird) in den Hintergrund geraten.
    Hammerwerfen, Kugelstoßen, Gewichtheben der Frauen und die schweren Klassen der Männer.

    Jetzt wo ich versuche die Sporarten aufzuschreiben fallen mir zu viele ein...

    Es tut nur einfach nur weh, wenn man darüber nach denkt...

    Bei Frauen, die Dopen sieht man die Steroide wenigstens im Gesicht.
    Sie geben dafür viel auf...

    Die Tour de France kann ich nicht mehr schauen

    Gedanken während einer Bergetappe:
    "hat er schon mal gedopt?
    Klar!
    Wie lange ist das her?
    Glaubwürdig?
    Eigentlich kein Bergfahrer!!
    Betrüger!!
    Oder doch der einzige der jetzt nicht betrügt?).

    Aus die Maus. Ich setze mich auf Sportdiät, bis es Regeln gibt, die auch nur annähernd akzeptabel sind.

    PS: Natürlich weiß ich, dass wir in Deutschland nur kleine Lichter sind, aber Vegetarier haben auch klein angefangen ;)
    Ich selber bin Sportstudent und liebe den "Sport" und weiß, dass es sich für Gerechtigkeit immer lohnt zu kämpfen.



    Ich selber mache weiter für mich und für mein Team aber sauber!!!








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