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Doping im Radsport: Ullrich will Armstrongs Tour-Siege nicht
REUTERSLance Armstrong droht nach seiner lebenslangen Sperre durch die Usada auch die Aberkennung seiner Erfolge bei der Tour de France. Davon profitieren könnte Jan Ullrich. Dem ehemaligen Radprofi könnten nachträglich drei Tour-Siege zugesprochen werden - allein haben will er sie nicht.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,852037,00.html
- #1 25.08.2012 12:26 von
allein haben will er sie nicht
Mit wem möchte er denn die Siege teilen?
Dass ist wie "Bayern gewinnt ohne Mühe". Wer war nochmal Mühe? - #2 25.08.2012 12:26 von
Wie jetzt?
Dopingsünder an Dopingsünder ... wenn man so weiter macht, wäre es wohl eher richtig dem Letztplatzierten den Sieg nachträglich zu schenken.
- #3 25.08.2012 14:10 von
optional
...falls sich kein Teilnehmer finden lässt der bei diesen Rennen ungedopt war, so stell ich mich als Gewinner dieser Veranstaltungen freiwillig zur Verfügung. Ich hab auch noch nie gedopt und geb dafür auch ein Haar und mein Urin her ;)
- #4 25.08.2012 14:10 von
optional
Was soll die Sperre? Er fährt doch eh nicht mehr. Was soll die eventuelle Aberkennung der Tour Titel? Jeder, der sich halbwegs gut auskennt, weiß, dass er der stärkste Radrennfahrer seiner Zeit war. Auch wenn gedoped, die anderen waren es doch auch alle.
Trotz all der berechtigten Kritik am Doping, die Radsportverbände tun sich keinen Gefallen, wenn sie dieses Denkmal einreissen. Und die Weitergabe an Zweite, die auch gedoped haben und dann die Weitergab an Dritte, die auch gedoped .... das wird schnell lächerlich. - #5 25.08.2012 14:19 von
Zwei
Grosse ihres Sports haben richtig gehandelt.
Ullrich würde verzichten, Armstrong kümmert sich sehr erfolgreich um Wichtigeres.Krebskranken zu helfen.
Ich werde die packenden Zweikämpfe der beiden nie vergessen.
Doping ( gehört bestraft ) hin oder her.
Häme ist unangebracht, sie haben das härteste Strassenrennen der Welt zu einem Ereignis gemacht, wie wenige vor und nach ihnen. - #6 25.08.2012 14:41 von
optional
Sportliche Höchstleistungen sind für mich nur solche, die ohne Doping errungen werden- leider wird aber bei vielen Sportarten bereits vorausgesetzt, dass es ohne nicht (mehr) geht. Dann sollten wir alle vielleicht endlich auch mal akzeptieren lernen, dass es eben nicht ständig höher, weiter und schneller geht. Da das aber scheinbar nur wenige beschäftigt, ist dieses ganze Thema nur ein Alibi und nebensächlich, wer dann welche Titel haben könnte. Hier schrieb jemand, er melde sich freiwillig zur Annahme von Armstrong's Titeln...genauso ist die Sache: albern.
- #7 25.08.2012 15:04 von
Ich las
vor einiger Zeit einmal einen Bericht ueber Radsport,in dem es hiess,dass der Radsport schmerzhaft und kraftzehrend ist und alle Teilnehmer gedopt waeren,sonst wuerde man die Tour nicht durchhalten.Also verstehe ich das ganze Theater nicht.Ausser als die uebliche Masche ,jemanden,den man auf das hohe Pferd gesetzt hat,in die Gosse stossen zu wollen.Selbst wenn ihm die Titel aberkannt werden sollten,hat er diese Jahre die Tour de France gewonnen.Und die letzte Olympiade hat gezeigt,wie es um das Doping bestellt ist.Es ist doch sogar schon so,dass nach einem Sieg gleich Doping unterstellt wird.Sollte man diese Veranstaltungen doch besser einfach einstellen,wenn jedem Sieger,anstatt sich ueber den Sieg freuen zu koennen,gleich Betrug unterstellt wird.
- #8 25.08.2012 15:32 von
- #9 25.08.2012 15:44 von
Nicht ganz überzeugend
das Armstrong-Bashing. Wenn ausnahmslos ALLE im Profiradsport gedopt sind - was Spon ja oft genug behauptet -, dann ist Armstrong immer noch der schnellste. Meint ihr, mann könnte Reiner Calmund ein paar Pillen einwerfen und auf ein Fahrrad hieven, und der gewinnt dann die Tour de France?
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