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Doping-Ermittlungen: Das letzte Duell für Armstrong und Ulrich

Auf dem Rad haben sie sich legendäre Zweikämpfe geliefert. Heute sind Jan Ullrich und Lance Armstrong von Dopingvorwürfen belastet, der Starruhm ist dahin, beiden drohen Ermittlungen. Trotzdem ist es wie früher: Armstrong ist erheblich besser gerüstet.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,713265,00.html
  1. #1

    Ulrich.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf dem Rad haben sie sich legendäre Zweikämpfe geliefert. Heute sind Jan Ullrich und Lance Armstrong von Dopingvorwürfen belastet, der Starruhm ist dahin, beiden drohen Ermittlungen. Trotzdem ist es wie früher: Armstrong ist erheblich besser gerüstet.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,713265,00.html
    ...scheint total abzuschmieren...es wird von Alkoholproblemen und Burn Out gemunkelt...ich kann echt nicht verstehen wie ein mehrfacher Millionär der nie wieder arbeiten muss sich so hängen lassen kann. Er hat Familie, eine gesicherte Existenz...kann ihm doch Wurscht sein was die Presse oder sonst wer über ihn schreibt. Bei LA sieht das anders aus...der will einfach nicht aufhören ob nun aktiv als Radfahrer oder als Manager...wahrscheinlich verdient er immer noch zu gut...und hat entsprechend vorgesorgt was Anwälte und Co. angeht. Letztlich ist ihm nix zu beweisen...Aussage steht gegen Aussage...Pech für Landis und Co. ... aber die wollen auch nur noch nen Schnitt machen mit Büchern und Interviews.
    Hakt die beiden ab...es lohnt den Aufwand nicht mehr. Lieber einen kritischen Blick auf die aktuelle Szene werfen...Contador, Schlecks und Konsorten...aber da fehlt wohl die Motivation.
  2. #2

    das wird man sehen

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen

    Aussage steht gegen Aussage...Pech für Landis und Co. ... aber die wollen auch nur noch nen Schnitt machen mit Büchern und Interviews.
    Hakt die beiden ab...es lohnt den Aufwand nicht mehr. Lieber einen kritischen Blick auf die aktuelle Szene werfen...Contador, Schlecks und Konsorten...aber da fehlt wohl die Motivation.
    Das Verfahren gegen Armstrong ist nicht öffentlich. Wir wissen also nicht, welche Beweise zur Verfügung stehen. Mein Tipp: Man folge der Spur des Geldes. Dopingmittel werden illegal erworben und sind entsprechend teuer. Irgendwo werden sich sicher Hinweise und Belege für Zahlungen finden.

    Welchen Sinn soll es haben, die aktuellen Doper zu verfolgen? Meines Wissens haben zumindest Contador und einer der Schleckbrüder nachweislich Kontakte zu Fuentes unterhalten. Bei einem solchen Arzt kauft man keinen Traubenzucker. Bei der Tour wird das weiterhin keine Rolle spielen. Wer sich selbst kontrolliert, wie die UCI, der wird den Teufel tun und Dopingfälle nachweisen. So etwas ist schlecht für das Geschäft.

    PS: Gegen Armstrong wird gar nicht wegen Dopings ermittelt. Doping ist in den USA nicht strafrechtlich verboten. Es wird ermittelt, weil er verdächtigt wird, Bundesgelder seines Arbeitgeber US-Postal für Doping unterschlagen zu haben. Ihm droht weit mehr als bloß eine Sperre. Für Verbrechen im Rahmen von Bundesgesetzen geht man in den USA in der Regel in den Knast.
  3. #3

    Persona Non Grata

    Na, da fehlen einem die Worte. 2219 Seiten Akten --> Das ist schon Allerhand.
    Und die Presse, wie auch hier der Spiegel wieder zeigt, versteht immer noch nicht, dass ein Mensch, der sich 10 Jahre oder 15 Jahre lang im Profi-Sport bis auf's letzte buckelt auch ein anrecht auf richtige Bezahlung hat. Dass die Erfolge kommen muessen. Ein zweiter Platz und die Medienpraesenz von einer Lichtgestalt wie einem Jan Ullrich genauso wichtig ist wie ein Sieg.
    Auch wenn JU was genommen hat - wen interessiert das eigentlich? Warum regen sich so viele Leute darueber auf was gestern gewesen ist? Gestern ist gestern - und das kann man nimmer aendern. Die Gluecksgefuehle die jeder betrachter bei den Rennen und sportlichen Erfolgen von einem JU gehabt hat - wird derjenige nicht sagen: Oh, die Gluecksgefuehle sind ja absolut Scheisse, weil der war ja gedopt.

    In jedem anderen Land, wird ein Sportler dann als Mensch dargestellt. Nur in Deutschland, sein das nicht moeglich zu sein. In Deutschland ist man eine Persona Non Grata. Lieber Autor des Berichts: Wenn sie je zu Informationen gekommen sind, ohne dass sie wo nachhelfen haben muessen um tolle Berichte zu schreiben - sind sie dann auch eine Persona Non Grata? Dann duerften sie auch nix mehr hier schreiben.
  4. #4

    Peinlich ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf dem Rad haben sie sich legendäre Zweikämpfe geliefert. Heute sind Jan Ullrich und Lance Armstrong von Dopingvorwürfen belastet, der Starruhm ist dahin, beiden drohen Ermittlungen. Trotzdem ist es wie früher: Armstrong ist erheblich besser gerüstet.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,713265,00.html
    Schon der Titel des Artikel ist Unfug und Sensationsgeheische. Was soll das mit dem "letzten Duell"?
    Nur in einem Punkt hat der Autor recht: Jan Ullrich scheint es tatsächlich vom kritiklos bejubelten Superstar, von der Lichtgestalt, zum "Staatsfeind" geschafft zu haben! Mehr als 2000 Aktenseiten gegen ihn! Geht's nicht noch größer und nicht noch peinlicher?
  5. #5

    Unter gleichen Bedingungen war es noch so schön

    Ulle bleibt unvergessen - 2006 wäre der zum zweiten Mal Toursieger geworden ... aber nja.

    Ob Doping oder nicht, Ulle seine Ritte über die Berge, die Geschichten rund um den Radsport. Die unvergessenen Duelle und Mythen wie "The Look", bleiben unvergessen. Und richtige Radsportfans erzählen sich auch in Jahren noch davon.
  6. #6

    och der arme Ullrich

    Zitat von Chinesenhenry Beitrag anzeigen

    In jedem anderen Land, wird ein Sportler dann als Mensch dargestellt. Nur in Deutschland, sein das nicht moeglich zu sein. In Deutschland ist man eine Persona Non Grata. Lieber Autor des Berichts: Wenn sie je zu Informationen gekommen sind, ohne dass sie wo nachhelfen haben muessen um tolle Berichte zu schreiben - sind sie dann auch eine Persona Non Grata? Dann duerften sie auch nix mehr hier schreiben.
    Ich dachte, die Radprofis wäre so harte Hunde, was soll denn jetzt diese Jammernummer für den ach so armen Ullrich?

    Tatsache ist, der Mann hat über seine Geldzahlungen an den Dopingarzt Fuentes gelogen. Es wäre wohl das Mindeste, er würde sich dafür entschuldigen. In Deutschland sind Lügner nun mal nicht sehr beliebt. Auch ein Helmut Kohl konnte sich das nach seinem Amt trotz unweit größerer Verdienste nicht leisten und wurde über Jahre selbst von Parteifreunden gemieden. Warum sollte dann so ein unbedeutender Sportler wie Ullrich, der nur für den eigenen Vorteil gefahren ist, besser behandelt werden?

    PS: Autoren verwenden selbstverständlich Zitate, um bessere Texte zu schreiben. Dafür gibt es dann Anführungszeichen. Was soll daran bitte schön verwerflich sein?
  7. #7

    Auweia!

    Zitat von BouvardPecuchet Beitrag anzeigen
    Ich dachte, die Radprofis wäre so harte Hunde, was soll denn jetzt diese Jammernummer für den ach so armen Ullrich?

    Tatsache ist, der Mann hat über seine Geldzahlungen an den Dopingarzt Fuentes gelogen. Es wäre wohl das Mindeste, er würde sich dafür entschuldigen. In .....
    Eigentlich ist dieser Kommentar keine einzige Silbe Antwort wert.
    So kann nur jemand schreiben, der nichts, aber auch gar nichts verstanden hat. Und der von Radsport keine Ahnung hat.
    Warum hier Politik angeführt wird, ist fraglich.
    Helmut Kohl stand seinerzeit über dem Gesetz.
    Sonst hätte er wg. seiner Spendenaffäre bestraft werden müssen. Dass er von Parteifreunden gemieden wurde, ist ja wohl keinesfalls vergleichbar mit dem, was Jan Ullrich seit über 4 Jahren widerfährt.

    Bedauerlich, wieviele Ignoranten es auf dieser Welt gibt.
  8. #8

    "In Deutschland sind Lügner nun mal nicht sehr beliebt. "

    Jetzt ist klar, warum hier alle so verkniffen sind.
    Die können sich selber nicht leiden!
  9. #9

    Hi, I.augenstein und badfan,

    danke für Ihre Beiträge.
    Auch ich frage mich, was SPON bewegt, zum xten mal dieses immergleiche Thema aufs Tableau zu bringen. Der Titel "Das letzte Duell" ist, ich sage es nur ungern über meinen geschätzten "Spiegel", leider "Bild"-Niveau. Wenn durch ständige Wiederholung der immerselben Thematik natürlich Abnutzungserscheinungen wie schwindendes Interesse und Langeweile bei Leserschaft aufkommen, langt es doch leider immer noch dazu, Forums-Beiträge ertragen zu müssen, die dem vorgenannten Blatt mehr zu "zweifelhafter" Ehre gereichen würden.

    Machen Sie sich nichts draus, badfan, auch Beiträge wie den von Ihnen richtig beurteilten muss man zwar demokratisch ertragen, man kann ihn aber auch mit Missachtung strafen.
    Um es in leichter Abwandlung mit dem großen Karl-Kraus zu sagen: "Wenn die Sonne des Geistes tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten".

    Gruß an beide, Eknoes








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