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Doping: Drei Armstrong-Helfer lebenslang gesperrt
dpaDie amerikanische Anti-Doping-Agentur macht ernst. Einen Monat nach Anklageerhebung gegen Lance Armstrong hat sie dreien seiner ehemaligen Helfer ein lebenslanges Berufsverbot erteilt. Sie sollen mit verbotenen Substanzen gehandelt haben.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,843723,00.html
- #1 11.07.2012 08:31 von
Es wird Zeit, dass diese Heuchelei von Medien, Sportverbänden und Dopingagenturen ein Ende hat. Wer einmal richtig Sport betrieben hat weiß, dass die Leistungen ALLER Profis nur erreichbar sind, wenn das Training durch Mittelchen unterstützt wird, dass die Regeneration und den Muskelaufbau beschleunigt.
Das Einzige wofür die Sportler bestraft gehören ist, dass sie sich mit diesen Mitteln selbst enormen gesundheitlichen Risiken aussetzen. Wenn es um die Täuschung der Zuschauer geht, sind alle anderen ebenso beteiligt: Medien, Sportverbände, Sponsoren, Pharmaindustrie, Dopingbehörden und die Zuschauer selbst. - #2 11.07.2012 08:40 von
Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Damit hätte niemand mehr gerechnet. Endlich geht es Bush-Freund Armstrong an den Kragen. Der größte Doper aller Zeiten, der im Komplott mit der UCI und kriminellen Ärzten das umfassendste Doping aufzog, was man sich vorstellen kann. Das bezog auch seine Helfer bei der Tour de France mit ein. Ich denke da nur an Popowitsch oder Hincapie, um nur 2 Namen zu nennen. Wenn Armstrong seine sieben Tour de France Siege aberkannt werden, machen wir eine Flasche Schampus auf. Aber bis dahin ist es wohl noch ein weiter Weg.
Wir denken an den kleinen Doper Ullrich, der mit dem größeren Talent gesegnet war, aber gegen die belgisch (Eddy steckt da wohl auch mit drin)-amerikanische Armstrong-Mafia keine Chance hatte. Wir hoffen, das Jan wieder auf die Beine kommt und dass die deutschen Medien das gerechte „Schimpfmaß“ wiederfinden. - #3 11.07.2012 08:55 von
- #4 11.07.2012 08:59 von
Gut - schlecht?
Kleiner Doper Ulrich - großer Doper Armstrong? Haben Sie schon vergessen, dass das gesamte Telekom-Team in Bussen nach Freiburg zur Blutwäsche gekart wurde?
Ich denke, dass sich da die Teams untereinander nichts schenken. Deshalb können Sie sich Ihre Hasstiraden gegen Armstrong ruhig sparen. Der war halt nicht nur auf dem Rad einen Tick besser als Ulrich! - #5 11.07.2012 09:02 von
Chancengleichheit herstellen
Die Kontrollen können doch den Maßnahmen der Athleten immer nur hinterherlaufen, und es werden immer einige unentdeckt bleiben - die dann defakto einen unlauteren Vorteil haben.
Stellt endlich Chancengleicheit her und gebt das Doping endlich komplett frei. Die Sportler schaden doch nur sich selbst damit - sollen Sie doch !!
Wer am meisten und am besten gedopt hat gewinnt.
Absolut fair. - #6 11.07.2012 09:03 von
Aha, ihre Meinung nach sollte also der gewinnen der:
1. Am besten auf Doping anspricht
2. Am meisten davon verträgt ohne tot umzufallen
3. Das höchste Risiko geht, um die Grenze von 2. auszuloten
Wenn es nach ihnen geht, könnte man doch auch gleich wieder Gladiatorenkämpfe auf Leben und Tod einführen. Hauptsache die Teilnahme ist freiwillig, oder?
Widerlich!!! - #7 11.07.2012 09:19 von
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Was Sie schreiben ist zwar sehr menschenverachtend aber ich kann mich damit einverstanden erklären. Wenn vor Beginn der Karriere als Doper sichergestellt wird, dass niemals ein Euro zur Sicherstellung des weiteren Lebens einer solchen Kreatur von der Allgemeinheit gezahlt werden muß.
- #8 11.07.2012 09:21 von
Meine Frage an die Radsport-Experten
Meine Frage an die Radsport-Experten:
Wenn man Lance Armstrong tatsächlich seine bei der Tour erzielten Siege aberkennen sollte, haben wir Deutsche dann mit Andreas Klöden (Zweitplatzierter 2004) neben Jan Ulrich einen weiteren Tour-Sieger im Portefeuille???
Schmid - #9 11.07.2012 09:30 von
Nach verschiedenen Expertenmeinungen und Insidern sind Punkt 1-3 schon Gegenwart. Das einzige ist, dass es hinter verschlossener Tür stattfindet und nicht offiziell ist. Da können einige naive aber hoch talentierte Junioren dann gezwungen werden das System mit zugehen, weil sie ihr Leben komplett auf den Sport ausgerichtet haben. Wenn man diese vermutlich schon fast überall praktizierten Methoden öffentlich legalisiert weiß auch jeder Junior worauf er sich einlässt und kann frei entscheiden ob er dem mitgeben will und wird nicht in die Abhängigkeit vom Sport getrieben ohne womöglich seine Konsequenzen zu kennen.
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