"ultimately avoidable" ist mitnichten "komplett vermeidbar". Vielmehr: "letztlich vermeidbar", "aufs Ganze gesehen vermeidbar" o.ä.
DPADokumente, Fotos, Tonmitschnitte - im Fall des getöteten US-Teenagers Trayvon Martin haben Ermittler ihre Unterlagen veröffentlicht. Der Schütze George Zimmerman wurde demnach tatsächlich leicht verletzt, trotzdem war er wohl der Aggressor. Der Tod des 17-jährigen Jungen sei völlig unnötig gewesen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...833766,00.html
"ultimately avoidable" ist mitnichten "komplett vermeidbar". Vielmehr: "letztlich vermeidbar", "aufs Ganze gesehen vermeidbar" o.ä.
Man könnte ja auch einmal ein Photo von Travyon Martin als 17-Jähriger veröffentlichen, oder ist da sein Nettingkeitsfaktor deutlich geringer? Gut möglich, daß er an jenem Abend agressiv war und sich der Schütze bedroht fühlte. Wie einleuchtend ist es, daß jemand ohne Grund Menschen erschießt?
Versuchen Sie, die Tat irgendwie zu rechtfertigen? Oder passend zu machen?
Können Sie sich vorstellen, dass ein Gefühl, bedroht zu sein, völlig irrational sein kann und einem lange nicht das recht gibt, unbewaffnete Menschen zu erschiessen?
Schon mal was vom Grundprinzip der Verhältnismäßigkeit gehört?
Ich denke das ganze ist wiedermal ein typischer Fall für die Rubrik: Jeder in Amerika darf eine Schusswaffe haben (ausser Schwarze)....man kann Michael Moore mögen oder nicht, aber sein "Bowling for Columbine" trifft das Problem in Amerika aber sowas von ins "Schwarze"....
Würde das etwas erklären oder ändern? Würde ein geringerer "Nettigkeitsfaktor" eine Tötung weniger schlimm machen?
Der Schütze hat sich bestimmt irgendwie bedroht gefühlt. Vermutlich hätte er sonst nicht geschossen. Die Frage ist aber, ob das als Rechtfertigung für eine Tötung reicht.
Wenn ich mir die Polizeiberichte so anschaue: Ziemlich einleuchtend. Der Schütze wird sicher einen Grund anführen können - aus seiner Sicht. Die Frage ist, ob die Justiz und letztlich die Gesellschaft dem folgen will.
ist die einzige Möglichkeit, um solche Situationen nicht derart eskalieren zu lassen. Siehe "Bowling for Columbine". Wer eine Waffe hat, wird sie auch benutzen wollen. Wie wäre die Szene zwischen den beiden Kontrahenden wohl gelaufen, wenn keiner eine Waffe gehabt hätte? Da hätte George wohl die Jacke voll gekriegt und gut wäre es gewesen.