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Dokumentation: Lötzschs Rücktrittserklärung im Wortlaut

dapdDie Linksparteivorsitzende Gesine Lötzsch hat ihren Rücktritt erklärt. Lesen Sie hier ihre Mitteilung im Wortlaut:

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826727,00.html
  1. #1

    Unglaubwürdig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Linksparteivorsitzende Gesine Lötzsch hat ihren Rücktritt erklärt. Lesen Sie hier ihre Mitteilung im Wortlaut:

    Dokumentation: Lötzschs Rücktrittserklärung im Wortlaut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Begründung ist in meinen Augen unglaubwürdig. Ihr Mann war ja schon länger erkrankt und bei diesen Einkommensverhältnissen ist die Einstellung einer 24 Std. Fachpflegekraft keine Frage des Geldbeutels.

    Hier tritt jemand zurück, der einsieht, dass er als klassischer SED-Funktionär alter Prägung gegen einen rhetorisch begabten mit allen Wassern gewaschenen Physiker aus "Ostfrankreich" keine Chance hat.

    Eine ewiggestrige tritt als Parteivorsitzende einer ewiggestrigen Partei zurück. Man wird ihr keine Träne nachweinen. Die Suche nach Wegen zum Kommunismus beschränkt sich jetzt Gott sei Dank auf ihr häusliches Umfeld.
  2. #2

    Gute Lösung,

    sich aus der Nachfolgedebatte zurück zu ziehen und den Weg für Sarah Wagenknecht frei zu machen. Jetzt können die Leute die echten Neokommunisten wählen....wer will...
  3. #3

    Lötsch hat ein Recht auf Familie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Linksparteivorsitzende Gesine Lötzsch hat ihren Rücktritt erklärt. Lesen Sie hier ihre Mitteilung im Wortlaut:

    Dokumentation: Lötzschs Rücktrittserklärung im Wortlaut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wer Frau Lötsch als unglaubwürdig bezeichnet, weil diese in der Zukunft den schon längere Zeit erkrankten Ehemann näher sein will, ist unredlich. Jemandem das Recht abzusprechen und ehrliche Gesinnung, statt Parteipolitik mehr Famile sollte sich an die Fälle Müntefering, Steinmeier erinnern. Waren diese Personen unehrlich, wenn die Ehefrauen auch erkrankt waren, die zunehmende größere Problematik der Erkrankung zu Tage trat und ein nahestehender Mensch daheim sein will oder weniger arbeiten will.

    Lötsch hat eben so wie Münte Anerkennung verdient.
  4. #4

    Moral hat mit Geld wenig zu tun

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Die Begründung ist in meinen Augen unglaubwürdig. Ihr Mann war ja schon länger erkrankt und bei diesen Einkommensverhältnissen ist die Einstellung einer 24 Std. Fachpflegekraft keine Frage des Geldbeutels.

    Hier tritt jemand zurück, der einsieht, dass er als klassischer SED-Funktionär alter Prägung gegen einen rhetorisch begabten mit allen Wassern gewaschenen Physiker aus "Ostfrankreich" keine Chance hat.

    Eine ewiggestrige tritt als Parteivorsitzende einer ewiggestrigen Partei zurück. Man wird ihr keine Träne nachweinen. Die Suche nach Wegen zum Kommunismus beschränkt sich jetzt Gott sei Dank auf ihr häusliches Umfeld.
    Die Suche nach dem Kommunismus - mein Gott - da wird Lötsch von linken Politikern der SPD links völlig überholt.

    Störend und damit erkennbar beabsichtigt ist, Lötsch die Ehre abzusprechen und den eigenen Willen, für sich und die kranken Ehemann eine gangbare Lösung zu finden. Hilfe und Nähe haben nichts mit einem hohen Einkommen zu tun. Und wer gar glubt, wer viel verdiene, solle sich und könne sich doch eine 24-Stunden-Pflegekraft anstellen, hat die soziale und menschliche Seite des Lebens völlig mißverstanden.

    Wer krank ist, dem hilft das Scheckbuch nicht. Wer solche Ansichten vertritt war wohl noch nie ernsthaft krank. Ganz abgesehen von der sozialen Kompetenz.
  5. #5

    Neokommunismus , Kloster ahoi !

    Zitat von adam68161 Beitrag anzeigen
    sich aus der Nachfolgedebatte zurück zu ziehen und den Weg für Sarah Wagenknecht frei zu machen. Jetzt können die Leute die echten Neokommunisten wählen....wer will...
    Wer Kommunismus wählt , der wählt eine Gesellschaft der Kloster , wo die Endstufe des Kommunismus schon seit langem praktiziert wird.

    Ich werde jedem raten , sich das Leben, Normen und Disziplin in einem abgelegenem Kloster anzuschauen . Ich tat es im Belgien und war erschüttert .
    Die Paralellen zu dem Willen der Kommunistischen Führer im Ostblock , wie sie sich eine Gesellschaft ohne privates Eigentum , ohne Geld ,ohne Bezahlung ,ohne den eigenen Willen mit einfachsten Mitteln zum Leben , und ohne geringsten Widerspruch , wünschen , sind nicht zu leugnen.
    Marx hat selbst das Endstadium des kommunismus als Religion bezeichnet und Pfarrer , Prof. Dr. Friemel aus Erfurt hat den, praktizierten Kommunismus imerhalb der Klostermauern bestätigt.
  6. #6

    Zeitpunkt

    Zitat von eurowun Beitrag anzeigen
    Störend und damit erkennbar beabsichtigt ist, Lötsch die Ehre abzusprechen und den eigenen Willen, für sich und die kranken Ehemann eine gangbare Lösung zu finden. Hilfe und Nähe haben nichts mit einem hohen Einkommen zu tun. Und wer gar glubt, wer viel verdiene, solle sich und könne sich doch eine 24-Stunden-Pflegekraft anstellen, hat die soziale und menschliche Seite des Lebens völlig mißverstanden.

    Wer krank ist, dem hilft das Scheckbuch nicht. Wer solche Ansichten vertritt war wohl noch nie ernsthaft krank. Ganz abgesehen von der sozialen Kompetenz.
    Es ist ja alles im Prinzip richtig, was Sie da sagen. Dennoch kann man nicht leugnen, dass das natürlich auch schon galt. als der Mann erkrankte, ohne dass L. die jetztige Konsequenz gezogen hätte.
    Dann gerät sie natürlich durchaus in den Verdacht, diese Krankheit zu instrumentalisieren - und alles , was Sie so treffend sagten, kehrt sich ins Gegenteil und Ls Argumentation ist nur noch schäbig.

    Es kann aber auch sein, dass die Krankheit eines Partners von Anderen zu häufig als Vorwand missbraucht wurde und L. das dadurch entstandene Misstrauen gegen solche Erklärungen zu spüren bekommt.
  7. #7

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Die Begründung ist in meinen Augen unglaubwürdig. Ihr Mann war ja schon länger erkrankt und bei diesen Einkommensverhältnissen ist die Einstellung einer 24 Std. Fachpflegekraft keine Frage des Geldbeutels.

    Hier tritt jemand zurück, der einsieht, dass er als klassischer SED-Funktionär alter Prägung gegen einen rhetorisch begabten mit allen Wassern gewaschenen Physiker aus "Ostfrankreich" keine Chance hat.

    Eine ewiggestrige tritt als Parteivorsitzende einer ewiggestrigen Partei zurück. Man wird ihr keine Träne nachweinen. Die Suche nach Wegen zum Kommunismus beschränkt sich jetzt Gott sei Dank auf ihr häusliches Umfeld.
    Egal wie die Wahrheit ist , ich habe Achtung vor jedem , der seine Karierre wegen seiner erkrankten Eltern an den Nagel hängt , und sie nicht in Alters-oder Pflegeheim abschiebt.
    Als ewiger Gegner des Kommunismus und seiner Ideologen und Propagatoren wie Frau Dr. Lötzsch , die ein Musterbeispiel für doppelte Zunge war , die gegen die Banken und ihr Reichtum Predigte und selbst in der Aufsicht der Bank Millionen verdiente und die Bankpolitik den Vorständen diktierte , nehme ich eine Position der Achtung vor ihrer persönlichen Entscheidung zu gunsten der Zuneigung.
  8. #8

    Wer zu spät kommt.....

    [QUOTE=Götternot;9996118]

    <Hier tritt jemand zurück, der einsieht, dass er als klassischer SED-Funktionär alter Prägung gegen einen rhetorisch begabten mit allen Wassern gewaschenen Physiker aus "Ostfrankreich" keine Chance hat.<



    .... wird trotzdem von Foristen bestraft

    Das ist das Schöne an diesem Forum: Jeder darf seinen Vorurteilen faktenfrei freien Lauf lassen. „Der (!) klassische SED-Funktionär alter Prägung“ hatte nicht den Hauch einer Chance, diese Prägung anzunehmen. Falls Frau Lötzsch die Absicht gehabt haben sollte, sich dieser Prägung auszusetzen, wäre sie zu spät gekommen. Staat und Partei, in denen dies möglich gewesen wäre, existierten nicht mehr.


    <Nach dem Abitur 1980 an einer Erweiterten Oberschule (EOS) absolvierte Gesine Lötzsch an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Studium als Diplom-Lehrerin für die Fächer Englisch und Deutsch, das sie 1985 erfolgreich abschloss. Anschließend war sie Aspirantin an der gleichen Einrichtung und verbrachte 1987 ein Auslandssemester in den Niederlanden. 1988 erfolgte ihre Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit Computergestützte Studien zum mittelniederländischen Plenarium Ms. germ. 1612.[Seitdem ist Lötzsch als wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität tätig. Ihr Arbeitsverhältnis ruht derzeit.<

    Gesine Lötzsch








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