mal ehrlich - das geisteswissenschaffler in deutschland nicht gewollt sind, merkt man schon während des studiums. während andere fakultäten aus dem vollen schöpfen können - dümplen die geisteswissenschafter dahin.
blöd - denn informatiker und ingenieure können sich leider nicht so gut um menschen und deren umwelt kümmern, worum es ja in den geisteswissenschaften geht.
zudem - auch wenn es keiner hören will - sind bwler und juristen auch geisteswissenschaftler ... man könnte also sagen, dass ein großteil der studieren eigentlich geisteswissenschaftler sind und später in ihrem beruf verantwortung für gesellschaft, unternehmen, menschen übernehmen.
aber gut - irgendwelche produkte zu entwickeln ist natürlich besser und in einer exportnation natürlich auch wichtiger. denn dienstleistung - oft ein arbeitsfeld der geisteswissenschaftler - ist nicht so exportierbar, wie irgendeine maschine oder software.
letztlich zeigt sich die bevorzugung aber auch nicht nur in den unis. wenn ich also ein auto zusammenstecke .. bei vw ... dann bekomme ich ohne akademische ausbildung um die 40000 Euro/Jahr. Die muss man als Akademiker erst mal verdienen! Dagegen müssen Doktoranten nach 12-13 Jahren Schule, 5 Jahren Studium mit um die 900 Euro irgendwie rumkrebsen. Wenn sie glück haben, müssen sie dann auch kein Bafög oder gar Studiengebühren zurückbezahlen.. was ja auch schnell nochmal zigtausende Euro Schulden bedeutet.
Die Botschaft in Deutschland ist klar ... produziere irgendwelchen Kram. Das ist sehr gut bezahlt und sozial ziemlich gut abgesichert. Mit einer Betriebsrente oder Abfindung gehts dann mit 60 in Rente.
Als Wissenschaftler ... naja ... kannst ja mal sehen, wie du über die Runden kommst. Vielleicht haste ja Glück!
Die Bildungeliten in Deutschland werden schlechter bezahlt als Industriearbeiter ... YES! Also wird deren Wert auch als geringer angesehen, denn in einer Leistungsgesellschaft wird ja der mehr belohnt, der mehr leistet ... und das scheinen Arbeiter in der Industrie zu sein.
Ich würde mir es heute wirklich überlegen, ob man ein Studium machen sollte, denn die großen Gehaltsunterschiede zum Ausbildungsberuf gibt es eigentlich nicht mehr.
Man könnte auch sagen: Trotz aller Gründe, die gegen ein Studium in Deutschland sprechen, machen das noch erstaunlich viele. Allein dieses Engagement verdient Anerkennung, auch wenn es sonst keine gibt!
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