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Doktorand mit 18: Das Wunder von Halle

Mit zwei konnte er lesen, mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert er jetzt in Halle und unterrichtet Studenten in theoretischer Informatik. Ein Leben im Zeitraffer - "ich konnte gut simulieren, älter zu sein".

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...695952,00.html
  1. #1

    x

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit zwei konnte er lesen, mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert er jetzt in Halle und unterrichtet Studenten in theoretischer Informatik. Ein Leben im Zeitraffer - "ich konnte gut simulieren, älter zu sein".

    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...695952,00.html
    Egal ob Hochbegabt oder nicht, dieser Satz stach mir ins Auge:

    Es falle ihm zwar manchmal schwer, ihre Denkprozesse nachzuvollziehen, wenn für ihn doch alles logisch und trivial ist. Doch er habe als Student komplexe Konzepte auch nicht immer gleich verstanden. "Es ist für mich eine Herausforderung, die Dinge so zu erklären, dass die Leute sie verstehen und sich dafür zu interessieren",
    DAS sollten sich Lehrer und Hochschullehrer durch den Kopf gehen lassen. Völlig schnurz ob hochbegabt oder nicht.
  2. #2

    ++

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit zwei konnte er lesen, mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert er jetzt in Halle und unterrichtet Studenten in theoretischer Informatik. Ein Leben im Zeitraffer - "ich konnte gut simulieren, älter zu sein".

    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...695952,00.html
    Es gibt immer wieder Einzelfälle überaus Hochbegabter. Man darf staunen und sich mit ihnen freuen....
  3. #3

    Wie es sich für eine Uni gehört...

    ...steht dort hoffentlich *NICHT* "Hardwarealgorythmen", wahrscheinlich hat sich der Spiegelschreiber zu sehr durch zwei, drei Rechtschreibreformen verunsichern lassen? Sollte es doch in der Form an der Tür stehen, sollte sich Herr Kogler noch mal auf Hochbegabung testen lassen. :-)
  4. #4

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit zwei konnte er lesen, mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert er jetzt in Halle und unterrichtet Studenten in theoretischer Informatik. Ein Leben im Zeitraffer - "ich konnte gut simulieren, älter zu sein".

    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...695952,00.html
    Herzlichen Glückwunsch. Ein Geschenk der Natur. Es ist sehr schön, dass der Junge das ähnlich sieht.
  5. #5

    Naja

    Hochbegabt ist jemand, der Dinge tut, die bisher nicht in der Form erreicht wurden. Marian Kogler mag schneller lernen, mehr erreicht als bspw. langsamere Lerner hat er bisher aber nicht. Insofern sollte man Hochbegabung nicht so reflexhaft benutzen.

    Kogler hat wenn man so will eine Behinderung, was bei anderen extrem langsam geht, geht bei ihm extrem schnell. Nimmt man die zeitliche Komponente heraus, ist er aber ganz gewöhnlich und keiner Rede wert.
  6. #6

    Einseitig...

    Das liest sich ja mehr wie ein Horrormärchen. Für mich ist der Bursche in einem (!) Bereich begabt. Sprachen lernen geht nicht besser als bei anderen, Orientieren kann er sich auch nicht und bei den Ladies klappts auch nicht richtig.

    Wenn man der Logik des Beitrages folgt, müsste jemand der sich besonders gut orientieren kann auch als hochbegabt durchgehen.

    Für mich ist jemand hochbegabt, der in allen relevanten Bereichen mehr als der Durchschnitt kann. Und nicht nur in einem. Das ist doch mehr Last als Gabe. Ich würde ihm raten, mit einigen kräftigen Schnäpsen seine Leistungsfähigkeit auf ein Normalmass herunterzutrinken.

    Viele Grüsse,
    Ansgar
  7. #7

    Leben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit zwei konnte er lesen, mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert er jetzt in Halle und unterrichtet Studenten in theoretischer Informatik. Ein Leben im Zeitraffer - "ich konnte gut simulieren, älter zu sein".

    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...695952,00.html
    IQ von 150 ! Stolze Leistung. Wenn er damit glücklich ist und er sich wohlfühlt, ist alles in Ordnung.

    Mir persönlich sticht ein anderer Satzteil ins Auge:

    "... mit vier das Große Einmaleins, mit 13 war er Student - Marian Kogler ist hochbegabt. Als 18-Jähriger promoviert"

    Welche Kindheits- und Jugenderinnerungen hat er?

    Ich möchte meine, die sicher nicht die gleichen waren, nicht missen.
  8. #8

    Anwesenheit?

    So sehr man sich für Hochbegabte wie Kogler freuen kann, ich frage ich nur immer:
    Er begann also mit 13 neben der Schule das Studium. Macht den Bachelor in einem Jahr. Ich bin mir sicher, größere zu lernende Mengen fallen ihm leichter als dem Otto-Normal-Studenten, aber sowohl Schule als auch Uni haben Anwesenheitspflichten. Werden die in solchen Fällen schlichtweg ausgeklammert? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeinen Vorlesungsplan gibt, der es hinkriegt, alle anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen außerhalb der Schulzeit zu erledigen, zumal dort ja auch Fehlzeiten zum Durchfallen führen.

    In der Hoffnung, dass das oben richtig aufgenommen wird: Es geht mir auf keinen Fall darum, seine Leistung irgendwie runterzuspielen, aber "normale" Studenten sitzen ihre Zeit in anwesenheitspflichtigen Seminaren ab und müssen äußerst sinnleere Gruppenarbeiten erledigen. Das macht bei mir gut 60% der Woche aus. Immer, wenn ich dann so Abschlusserrungenschaften von Hochbegabten lese (mit 15 Abitur, mit 16 Bachelor, parallel Schule und Studium etc.), frag ich mich, wie das mit 7 Tagen die Woche überhaupt machbar sein soll, leichteres Verständnis und Lernen hin oder her.
  9. #9

    Doktortitel für 4-jährige

    Man sollte darüber nachdenken Doktortitel bereits an 4 jährige zu vergeben sobald ihre Genialität nachgewiesen wurde.








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