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Doktor-Pfusch: Plagiatsvorwurf gegen Stoiber-Tochter
Die Uni Konstanz prüft*derzeit Vorwürfe gegen eine prominente ehemalige Doktorandin. Sie soll sich für ihre Dissertation sehr frei aus fremden Texten bedient haben. Die mutmaßliche Abschreiberin ist Juristin und die Tochter von Edmund Stoiber.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...754088,00.html
- #250 05.04.2011 12:09 von
Das Handbuch könne Sie gerne
haben. Sie besteht aus jeder Studienordnung und Prüfungsordnung der jeweiligen Universitäten. Es gibt Zitierregeln (z.B. Harward-Referencing; Quelle:
http://en.wikipedia.org/wiki/Harvard_referencing)
Mit Sozialismus hat das sehr wenig zu tun, nur mit einer Gruppe von Menschen die sich, besonders nach Merkels Spruch: 'Ich habe ja keinen Wissenschaftler eingestellt', dafür einsetzt dass genau diese Wissenschaft weiterhin sauber arbeitet und in der Öffentlichkeit nicht völlig unglaubwürdig erscheint.
Wenn dafür ein paar Doktorgrade wieder aberkannt werden, von mir aus gerne. Ich habe kein Problem damit.
\begin joke
Treffen sich zwei wissenschaftliche Mitarbeiter einer Universität. Sagt der eine zum anderen: 'Sag mal was machst Du eigentlich in Deiner knapp bemessenen Freizeit?' antwortet der Gefragte:'Ich bin Plagiatejäger, zwei Böcke haben wir schon geschossen, mal schauen wer als nächstes kommt.'
\end joke
Dank Wiki-Plag ist das Plagiate-Auffinden auch nicht mehr so Ressourcenraubend wie sonst. Denn es arbeiten sehr viele daran.
Bevor sie auf Menschen schimpfen und Ihnen Kommunismus unterstellen, sollte Sie sich fragen: Welche Beweggründe haben diese Menschen diese Arbeit aufzunehmen und dies noch dazu in ihrer Freizeit zu tun?
E. - #251 05.04.2011 12:41 von
Genau und um die zu trennen gibt es WikiPlag
Ich würde mir anmaßen zu schreiben, dass eine bereits KOPIERTE Einleitung und die Übernahme diverser Zeitungsartikel, plus die Gutachten des wissenschaftliche Dienstes des BT mehr als eine Schlamperei ist. Auch scheint der Plagiatsvorwurf gegenüber der Stoiber-Tochter nicht nur im Raum zu stehen sondern bewiesen.
Jeder Wissenschaftler, sei er aus England oder aus den USA würde die oben genannten Beispiele auch als Plagiat identifizieren. Wie gesagt es geht nicht um einmal vergessene Anführungszeichen aber gesetzte Schlußzeichen oder so, sondern das Vorgaukeln, man habe die Leistung anderer Menschen erbracht.- Seitenlang!-
E. - #252 05.04.2011 12:54 von
Re: Manche sind nur Schlamper - und der deutsche Perfektionswahn nervt
Wenn Sie denn so wissenschaftlich gearbeitet haben oder es aber weiterhin tun, dann wissen Sie doch bestimmt genau, dass eben formale Kriterien eingehalten werden müssen, die sich aus Studienordnung und Prüfungsordnung eines/r Studienganges/ Universität ableiten lässt. Ja auch ich hab mal eine Arbeit wegen formaler Mängel verbockt und gleich eine 3.7 kassiert; das im 1. Semester. Seit dem schreibe ich alle (Haus)Arbeiten in Englisch, da ich da weniger drohe was zu verbocken. Dennoch sehe ich die beklagte deutsche Genauigkeit als gerechtfertigt. Ihre talentierte Schwester, wird sich umschauen, dass es in England oder in den USA, nach wiss. Standards genau so abläuft wie in DE. Ich lese englische Veröffentlichungen in meinem Fach auch lieber, da dort noch mehr auf die Struktur geachtet wird als in DE. Es geht bei den WikiPlags nicht um überzogene (deutsche) Perfektion sondern schlicht und ergreifend um das Einhalten wissenschaftlicher Standards, die einem Studenten allerspätestens nach dem 2. Semester geläufig sein sollten. Ansonsten besteht er sein Studium nicht.
E. - #253 05.04.2011 13:09 von
- #254 05.04.2011 13:42 von
Dr bl und Dr med und Dr. med wiss
*LOL*
Gute Idee, oder der Dr hc wird auf Antrag verliehen. Dann bin ich aber auch für eine obligatorische Vergabe des Dr. med mit der Approbation und eines Dr. med wiss. für eine richtige, forschungsnahe Doktorarbeit eines Mediziners! Denn die momentan vergebenen Dr med, sorry, dass bearbeite ich in einem Semester in einer meiner Hausarbeiten. Ich bekomme dafür nur einen Schein, die anderen einen Doktorgrad! Finde ich ungerecht. Weniger bin ich dafür das Niveau dieser Arbeiten (Disserationen außerhalb von Jura,BWL und Medizin) zu senken.
E. - #255 05.04.2011 13:48 von
- #256 05.04.2011 13:57 von
Der sichtbare Vermögenssschaden
liegt beim Arbeitgeber, der die Besoldung desjenigen Welchen, der mit einem Plagiat einen ersteinmal rechtmäßigen Doktorgrad verliehen bekommt. Diese Besoldung liegt höher als bei einem Menschen ohne Doktorgrad, schließlich kann man sich mit einer Dissertation oder Habilititation für z.B. den höheren Dienst (sprich höhere Laufbahn einschlagen) bewerben.
Aber auch die Geschädigten, von denen abgeschrieben worden ist, können ggf. die Einkünfte die der Plagiator durch den Verkauf der "eigenen" Dissertation eingenommen hat als (anteiligen) Schaden beziffern.
Best E. - #257 09.04.2011 10:05 von
Doktor gibts nicht einfach so!
"Erwerben" da haben Sie völlig Recht mit dem Ausdruck. Man kann einen Doktortitel rechtlich aber nicht "schlicht erwerben", zum Glück.
Betrüger ihren Betrug nachzuweisen ist nicht "schlechtmachen". Das hat der Betrüger selbst getan.
Die Konsequenz aus Ihrer Ansicht wäre ja, dass man Betrüger in Ruhe zu lassen habe (sie könnten ja "schlechtgemacht" werden ??). Verkehrte Welt bei Ihnen. - #258 09.04.2011 10:13 von
who cares...?!
wayn interessierts?
schockt es uns wirklich, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten
den Weg des geringsten Widerstandes geht?
- Vollblutwissenschaftler? alles abgeschrieben!
- ehrlicher handwerker? eher inkompetenter Pfuscher!
-Traditions-Bäcker? eher TK-Rohling-Aufbacker!
- Politiker mit Idealen? eher Lobbygesteuerter-Heißluft-Produzent!
die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.
Mini-Max nennt sich das. Mit geringstem Einsatz maximalen "Erfolg" erzielen.
Das haben die meisten von uns schon in der Schule perfektioniert :-)
Woher kommt die Illusion, dass dies bestimmte Schichten, Eliten, Alterstufen etc nicht betrifft? - #259 12.04.2011 21:36 von
Erst machen, dann urteilen!
Ich weiss ja nicht was Sie tolles studieren! Aber wenn Sie sich mal fair und ernsthaft mit der Promotion eines Mediziners auseinandersetzen werden Sie merken, dass es bei weitem nicht mehr so ist wie früher. Ebenso ist der Zuwachs an Gehalt durch die Promotion gleich null. In anderen Ländern (auch den angloamerikanischen) gibt es gar keine Arbeit mehr in der Medizin. Ansonsten kann ich Ihnen versichern, dass ein Mediinstudium auch aufgrund seiner vielen Examina nicht so einfach, dass man Alles geshenkt bekommt.Also versuchen Sie ihre Überhenlichkeit und ihren Frust nicht auf dem Rücken anderer Fakultäten auszuleben!
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