Der Vorwurf wiegt schwer: Silvana Koch-Mehrin behauptet, ihre Uni habe die Schwächen ihrer Doktorarbeit schon lange gekannt. Jetzt wehrt sich Dekan Manfred Berg im Interview: Formale und inhaltliche Defizite habe man früh entdeckt, die*Plagiate aber erst jetzt - die Technik war damals nicht so weit.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...768933,00.html
Sehe ich auch so. Der deutsche Wissenschaftsbetrieb ist wie das mittelalterliche Lehnswesen - Lehnsherren, Vasallen, Aftervasallen, Lehnstreue, Gehorsam und Heeresfolge usw. Heutzutage nennt man das "Netzwerke". Das Problem ist, dass einerseits die Professoren kaum eine Alternative haben - ohne ihre Klientel sehen sie an der Fakultät und im Fach alt aus. Und die Vasallen müssen auch mitmachen, wenn sie ein paar Krümel abhaben bzs. in das Autorenverzeichnis reinwollen. Wissenschaftliche "Einzelkämpfer", Externe haben überhaupt keine Chance.
Das ist Jorgo Chatzimakakis, der sie ggf. im Amt beerben könnte - und noch viiiiel mehr abgeschrieben hat: nicht 34% (Seitenfundstellen) wie Ihre Dreisigkeit SKM oder 50% wie Matthias Pröfrock, sondern 72% (siehe vroniplag.wikia.org), der arrogante Schnösel. Dem hält wieder der nächste die Hand vor den A...: "der ist viel zu kreativ, um abzuschreiben" --- hahaha.
Wenn man sich diese verlogene Bande so anhört, fragt man sich, warum die ihre Haustür schließen, wo sie doch Diebstahl gutheißen.
Na, die ist aber lustig drauf. Problem verkannt, danke, setzen, sechs. Es geht ja wohl nicht darum, daß die Arbeit mies ist, sondern daß sie abgeschrieben hat.
Und daß sie als Wissenschaftlerin nix taugt, hat sie ja jetzt wohl durch die schiefe Argumentation mehr als deutlich bewiesen.
Die Lernenden müssen jedoch die Hilfe auch annehmen. Bei manchen ist die Gier nach einem "Dr." leider größer als die Vernunft.
Allerdings nur Mängel, von denen der Promovierende zum Zeitpunkt des Erbringens der Leistung nichts wußte. Bei einer bewußten Täuschung mittels eines Plagiats ist davon nicht auszugehen.
... dann nachdenken, was ich schrieb und dann darauf antworten.
Ich habe mitnichten geschrieben, das dies zwingend in Google vorhanden sein musste!
Schrieb ich doch etwas später, das man im Falle des Nichtvorhandenseins eben Studenten und andere zwecks Erstellung einer solchen Software - und damit auch des notwendigen Inhaltes - erstellen sollten.
Also - bitte genauer lesen.
Im übrigen: das "Du" ohne Erlaubnis zu verwenden, ist eine Art der Beleidigung. Sie sollten sich an solcherlei Formen schon halten.
Wenn man im Vollzeitwissenschaftsbetrieb arbeitet und sich mit genau bestimmten Themen beschäftigt, erkennt man Definitionen und Behauptungen - nicht so sehr nur am Wortlaut, sondern an Inhalt und Formulierung. In den Geschichtswissenschaften ist das jedenfalls so. - Abgesehen davon reden wir (auch ich) mMn zuviel darüber, wer Schuld hat und zu wenig darüber, wie man solche Sachen verhindern kann.