nicht bezahlte Stromrechnungen gehören zum Studentenleben???
CorbisDas Semester ist zur Hälfte rum, das neue Jahr hat begonnen, die Prüfungen nahen. Doch noch ist es nicht zu spät, einiges anzugehen - vor allem bei Themen wie Uni, Liebe und Geld. Der UniSPIEGEL zeigt die ultimative To-Do-Liste der Dinge, um die sich Studenten jetzt kümmern müssen. Ja, jetzt!
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-877085.html
nicht bezahlte Stromrechnungen gehören zum Studentenleben???
Quatsch. Im Studentenheim ist das doch meist mitinbegriffen und sonst wird das monatlich einfach abgebucht. Ähnlich ist das auch beim Handy, mir jedenfalls ist da noch nie eine Rechnung ins Haus geflattert. Das einzige, was wirklich regelmäßig zu verspäteter Zahlung verleitete, waren die Rückmeldeaufforderungen des Studentenwerks, da einem dabei meist sehr viel Zeit gelassen wird und man das schon mal vergessen kann...
Die ersten paar Punkte sind sehr sinnvoll, aber bei der zweiten Hälfte hat man mehr das Gefühl, dass den Autoren nicht mehr viel eingefallen ist und es deshalb wenig kreative Punkte wie "3 Tage durchfeiern" auf die Liste geschafft haben. Was mir noch einfällt, wäre sich schon mal den Praktikumsplatz oder Nebenjob für die Semesterferien zu besorgen - das ist nämlich auch ein Punkt, den man gerne verschiebt und es dann zu spät dafür ist.
Wirklich ein grausiger Artikel. Der Artikel Scheitert an seinem eigenen Anspruch Super Hipp und originell zu sein!
... dem langweilig ist?
Oder wie kommt dieser Artikel zustande?
Urlaub, Nächte Durchfeiern, ....
Und da wundert man sich noch, daß das Studieren als Reichen-Sache angesehen wird?
Wie wäre es mit:
-Ferienjob suchen, wenn die Vorlesungsfreie Zeit denn nicht mit Praktika oder so voll ist
-Rechtzeitig ans Rückmelden denken
-Lernen für die Prüfungen, die in der vorlesungsfreien Zeit lauern?
Oder stelle ich mich grade als Spaßbremse dar?
Was soll dieser ganze Artikel überhaupt?
... und so bestätigt man quasi alle schlechten Klischees, die es so über Studierende gibt.
Ich kann mit keinem Punkt was anfangen.
Für Hausarbeiten habe ich im Semester keine Zeit und dafür ist doch genug Zeit in der vorlesungsfreien Zeit (auch bei vielen Arbeiten).
Urlaub, wer hat dafür Zeit und Geld?
Für Hochschulsport ist es jetzt auch zu spät. Warum sollte ich mich da jetzt noch anmelden, wenn in 3 Wochen eh alles gelaufen ist.
Durchfeiern ist jetzt auch die falsche Zeit (jetzt sollte man sich auf die Klausuren vorbereiten) außerdem war doch erst Silvester.
Fensterputzen stelle ich mir bei -8°C auch sehr schwierig vor.
Wer offene Rechnungen hat sollte sich mal Gedanken über seine finanzielle Lage machen. Und warum sollte ich schon wieder meine Familie besuchen (ist erst 1-2 Wochen her, dass ich die gesehen habe)? Das kostet unnötig Geld (das ich anscheinend nicht habe, weil ich ja noch Rechnungen offen habe) und die Wiedersehensfreude ist doch viel größer, wenn ich mich nicht sooft blicken lasse und man hat sich dann viel mehr zu erzählen.
Ich hoffe ihr meint das Bafög für das Sommersemester! Jetzt schon was beantragen, das ich in 10 Monaten brauche halte ich für etwas übertrieben, besonders, weil man viele Unterlagen noch nicht hat (und auch noch die großen Geldgeschenke auf dem Konto, die sich negativ auswirken könnten :)).
...ich zwischen meinen 50 Std Präsenzzeit und den Protokollen, Vorträgen und Vor- und Nachbereitungen noch ein wenig Zeit finden, werde ich Ihre Ratschläge ganz bestimmt beherzigen. Vor allem Punkt 7. Damit ich endlich mal kapiere, was Studentenleben denn heißt.
Der "Artikel" ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der halbwegs vernünftig studiert. Ich sollte mir einfach abgewöhnen, diese furchtbare "Uni-Sektion" auf SPON anzuklicken.