CorbisLetzte Warnung: Computer, die mit der Schadsoftware DNS Changer infiziert sind, sollen am Montag den Zugang zum Netz verlieren. Trotz zahlreicher Ankündigungen sind weltweit immer noch Hunderttausende betroffen - auch in Deutschland sind Rechner infiziert.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...842960,00.html
nun wer die Warnhinweise im Google nicht beachtet, ist halt selbst schuld wenn der Rechner nicht mehr ins Netz kommt. Die Deppen sterben nicht aus, aber am 9.Juli werden es wohl ein paar raffen.
Der dienstbare Geist, Computer, steckt noch in den Kinderschuhen!
Erst wenn ich mich über die Sprache mit Ihm verständigen kann, und er auch ein Diktat von mir hören, und in Schrift umzusetzen versteht,genügt er meinen Ansprüchen.
Ist ganz einfach. Man kann das Handbuch fuer jeden Router runterladen.
Ich hab z.B. einen Rogers router. Die haben alle eine local IP von 192.168.1.1
Browser aufmachen, diese IP in die addressen Zeile reinschreiben.
Nun muss man sich aber zuerst als Administrator anmelden bevor man was aendern kann. Alle Router egal welche Marke haben einen "default" Nutzernamen und ein default Kennwort. Das steht im Handbuch drin das man vom Internet runterladen kann. Deswegen war es so einfach fuer unbefugte die DNS im Router zu wechseln. Fuer Rogers Router ist es z.b.:
"admin" und das password ist auch "admin". Also log in, dann bei "internet settings" kann man primary und secondary DNS, beliebig abaendern. Kommt drauf an welche Router option page das bei ihrer Router Fabrikmarke ist, aber das steht in der Gebrauchsanweisung.Bei ihnen in Deutschland werden Sie wahrscheinlich zu ihrem ISP DNS geleited, weiss nicht ob das "Telecom" oder ein aenlicher ist. Wenn sie da z.B. 8.8.8.1 und 8.8.8.8 reinschreiben dann geht ihr PC zum Google DNS in California statt einem deutschem DNS und es ist vollkommen egal was ihr OS als DNS abrufen wollte.
Manche Linux Nutzer glauben sie sind immun und nur Windows systeme sind vulnerable. Ist Quatsch, denn es ist vollommen egal was Windows oder Linux als DNS abrufen will, was als DNS abgerufen wird ist alleine und endgueltig vom Router bestimmt. Und diese sind alle mit Java programmiert !! Bevor Sie wieder vom Router rausgehen aendern Sie das default Kennwort ab, das dann kein Hacker so einfach fuer jede Marke im Internet nach gucken kann wie vorher.
Ich bezweifle dass wir das Ende von DNS changern gesehn haben, nur weil der FBI ein paar kriminelle Server den Garaus gemacht hat...Also bitte aendern sie Ihr Router Kennwort ab, aber um Gottes Willen vergessen sie das nicht sonst kann auch der Hersteller ihres Routers ihnen nicht mehr helfen...es sei denn Ihr Router hat einen "all reset" Knopf wie meiner.
Gruesse aus Canada
*gähn* Das ist jetzt -glaub' ich- der dritte Aufruf zu diesem Thema auf SPON. Die, die sich damit auskennen bzw. sich dafür interessieren haben sicherlich schon (wenn nötig) gehandelt, und die, die sich nicht auskennen und/oder nicht dafür interessieren erreicht man mit diesen Warnappellen meist eh' nicht. Wenn der Stichtag gekommen ist, werden letztere dann schon merken, das irgendwas nicht stimmt. Auch ohne wöchentlichen SPON-Appell.
Man man, das muss schon schwer sein, Monatelang einen DNS Server zu betreiben, der von den infizierten Rechnern anfragen bekommt udn diese korrekt abwickelt. Da ist das natürlich ein Ding der Unmöglichkeit eine Seite zu betreiben, die das Problem gut aufbereitet darlegt und Lösungsvorschläge anbietet und die Ersatz-DNS-Server bei jeder anfrage einfach darauf verweisen zu lassen.Sicherheitsexperten zufolge ist nicht klar, wie viele der einst infizierten Rechner noch aktiv sind: "Die Opfer zu erreichen, ist ein sehr großes Problem", sagte der Wissenschaftler Johannes Ullrich vom Institut für IT-Sicherheit SANS. In manchen Fällen habe es Jahre gedauert.
Selbst wenn der Betroffene der Seite nicht vertraut merkt er dann aber, dass er ein Problem hat und kann sich um Hilfe bemühen.
Ein Teil des Problems ist, dass der DNS-Changer ausschließlich Windows-Rechner versifft. (Wer Windows auf seinem Rechner laufen lässt, muss über kurz oder lang mit neuen Freunden rechnen.)
Das größere Problem ist aber die Brainware des Durchschnitts-Windows-Users: "Toll, die neue Software installiert sich von selbst, ich brauch gar nicht zu machen." Das ist seit Jahren/Jahrzehnten ein Problem, und daran wird sich nicht viel ändern. Solchen Leute ist die Änderung der DNS-Einträge nicht zuzumuten.