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DIW-Vorschlag: Finanzministerium begrüßt Reichenabgabe

CorbisSelten stößt eine Idee von Ökonomen so schnell auf Wohlwollen in der Politik: Das Finanzministerium signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag des DIW, Reiche per Zwangskredit zur Kasse zu bitten. Ein Sprecher von Wolfgang Schäuble findet das Konzept interessant - zumindest für andere EU-Länder.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843853,00.html
  1. #1

    Lächerlich !!!!

    .
    Eine angemessene Besteurung nach Leistungsfähigkeit, nach Einkommen, Vermögen und vor allem eine angemessene Belastung von leistungslosen Einkommen, wären völlig ausreichend.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selten stößt eine Idee von Ökonomen so schnell auf Wohlwollen in der Politik: Das Finanzministerium signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag des DIW, Reiche per Zwangskredit zur Kasse zu bitten. Ein Sprecher von Wolfgang Schäuble findet das Konzept interessant - zumindest für andere EU-Länder.

    Finanzministerium findet Zwangsabgabe für Reiche interessant - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    Notlage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selten stößt eine Idee von Ökonomen so schnell auf Wohlwollen in der Politik: Das Finanzministerium signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag des DIW, Reiche per Zwangskredit zur Kasse zu bitten. Ein Sprecher von Wolfgang Schäuble findet das Konzept interessant - zumindest für andere EU-Länder.

    Finanzministerium findet Zwangsabgabe für Reiche interessant - SPIEGEL ONLINE
    Mich wundert, dass sowas erst jetzt diskutiert wird. Ist ja nicht neu, siehe Lastenausgleich und nach einem Krieg oder in einer absoluten Notlage auch angebracht. In Griechenland auch o.k, um die vielen Steuerhinterzieher zu kriegen. Nackten Menschen kann man eben nicht in die Tasche fassen. Wusste allerdings nicht, dass in Deutschland so eine Situation besteht. Die begeisterte Zustimmung einiger Linker bei uns ist deshalb eine Frechheit.
  3. #3

    Schwachsinn!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selten stößt eine Idee von Ökonomen so schnell auf Wohlwollen in der Politik: Das Finanzministerium signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag des DIW, Reiche per Zwangskredit zur Kasse zu bitten. Ein Sprecher von Wolfgang Schäuble findet das Konzept interessant - zumindest für andere EU-Länder.

    Finanzministerium findet Zwangsabgabe für Reiche interessant - SPIEGEL ONLINE
    Auch ein Zwangskredit ist ein Kredit, das heißt, die Schulden werden nicht sinken. Allenfalls kommt ein günstigerer Zinssatz für den Staat dabei herum (Ich würde mich freuen, wenn ich die Zinssätze für meine Kredite selber festlegen kann). Dazu kommt die Frage: "Was bzw. Wer ist "Reich" und wie mißt man das? Schließlich ist damit nichts über die Verwendung des Geldes gesagt- der Zwangsgeber hat keinen Einfluß. Rückzahlung "wenn es dem Staat beser geht, also an St. Nimmerlein, und schließlich wird das Geld anderen, wahrscheinlich produktiven Zwecken entzogen.

    Lieber die Steuerfahndung aufstocken, Schlupflöcher zumauern und z.B. Erbschaftssteuer anheben.
  4. #4

    Kredit? Steuer? Abgabe?

    Was denn nun? Auf einen Kredit zahlt der Staat Zinsen. Je nachdem wie hoch die sind können die Kreditgeber dabei sogar noch günstiger wegkommen als bei normaler Geldanlage (die Zinsen für Banken sind derzeit bekanntlich niedrig). Für den Staat ist das nur wieder einmal eine Verlagerung der Probleme in die Zukunft, im allerschlimmsten Fall sogar eine Reichensubvention.

    Eine Steuererhöhung, z.B. als Ausgleich der Steuerkürzungen für hohe Einkommen der letzten Jahre in manchen Ländern, würde die Zukunft nicht belasten.

    Eine Abgabe zu begründen wird allerdings besonders schwierig werden wenn das Wasser nicht schon an der Unterlippe steht. Tut es das?
  5. #5

    Meinungsmache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selten stößt eine Idee von Ökonomen so schnell auf Wohlwollen in der Politik: Das Finanzministerium signalisiert Zustimmung zu dem Vorschlag des DIW, Reiche per Zwangskredit zur Kasse zu bitten. Ein Sprecher von Wolfgang Schäuble findet das Konzept interessant - zumindest für andere EU-Länder.

    Finanzministerium findet Zwangsabgabe für Reiche interessant - SPIEGEL ONLINE
    Ziel erreicht: Ich möchte nun doch lieber den ESM.
  6. #6

    Zwangsenteignung, nein danke

    So charmant solche Vorschläge sind, treffen sie doch, wie hier vorgerechnet, nur 8%, sowas geht einfach gar nicht. Dann lieber das Steuersystem ändern oder besser prüfen.
    Für alle die jetzt "Super" schreien: Die Grenze könnte man ja auch weiter runter setzen. Wieso nicht 20k Euro Jahreseinkommen? Steuern zahlt so jemand ja eh kaum. Dann doch mal zwangsweise Geld verleihen.
  7. #7

    soso

    in der WAZ kann man heute einen artikel über einen drogendealer lesen, der illegal 6.000 euro im monat "macht".
    seine wohnung bezahlt das sozialamt, offiziell lebt er "von der stütze".
    wenn die "reichen" bestimmen dürfen, wohin ihe zwangsanleihe geht und was der staat davon wofür ausgeben darf wäre eine gewiße unterstützung dieser idee möglich. solange unser staat aber derart verschwenderisch ist wird eine unterstützung ausbleiben.
  8. #8

    Das ist so unglaublich witzlos, dass mir nicht einmal mehr ein Trollkommentar dazu einfällt.
  9. #9

    Welcome im Paradies!

    Welcher pseudowissenschaftliche Missionierungswahn die Leute vom DIW auch getrieben haben mag: Der Ansatz ist zwar populistisch: Denn die Reichen sind immer die Andern...Aber trotzdem falsch, wenn man damit glaubt, die Staatsschulden elegant verringern zu können. Denn er führt erstens zur grandiosen Kapitalflucht und zweitens - was noch wichtiger ist - konterkariert er das Bemühen um mehr Ausgabendisziplin des Staates. Dass ein Finanzministerium damit liebäugelt, versteht sich von selbst. Der Staat braucht aber nicht per se mehr Geld - wozu auch? Als Unternehmer versagt er regelmässig. Und der Steuerzahlerbund zeigt laufend die staatliche Verschwendungssucht auf. Wer die Abstimmungen um die "Schirme" und "Pakte" in letzter Zeit verfolgt hat und die unbedarften Äusserungen der "Volksvertreter", bei dem entsteht ganz schnell der Verdacht, dass es sich bei ihnen vorwiegend um Amateure, aber nicht um Profis handelt. Wenn heute berichtet wird, dass Baden-Württemberg 10.000 (i.W. zehntausend!) Lehrer zuviel beschäftigt, dann fragt man sich doch: wer hat diese gigantischen Fehlinvestitionen zu verantworten? Fazit: Weniger Staatsquote! Mehr Sparen! Und nicht ständig neue Überlegungen, wie man den Bürgern in die Tasche greifen kann!


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