Zu einer begrenzten Steuerbarkeit der Zuwanderung trägt bei, dass es bei diesen Prozessen zahlreiche Akteure gibt:
die Wanderungswilligen,
die Herkunftsstaaten, Schleuserorganisationen, transnationale humanitäre Organisationen wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und der aufnehmende Staat.
In Deutschland sind viele Institutionen und Organisationen direkt oder indirekt an den Entscheidungen beteiligt: die jeweilige Bundesregierung, der Deutsche Bundestag, die Länder, die Parteien, die Justiz sowie Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsorganisationen, Flüchtlingsinitiativen und die Medien. Sie alle wirken mit unterschiedlichen Interessen und in verschiedenen Konstellationen auf die Zuwanderung ein.
Wir werden also ein buntes Völkergemisch am Standort BRD gar nicht vermeiden können, weil es keinen einheitlichen Willen gibt und weil nationale Rechte an Brüssel delegiert worden sind. Die Bundesregierung ist also gar nicht mehr in der Lage, durch eine stringente Einwanderungspolitik die Wanderungsbewegungen zu beeinflussen.
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