Kosten muslimische Einwanderer mehr, als sie dem deutschen Staat nützen? Das behauptet Thilo Sarrazin. Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, widerspricht im SPIEGEL-ONLINE-Interview: Sarrazins Annahmen seien "nicht seriös".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...714710,00.html
Weil es keine Not gibt zu unterscheiden, die Aussagen Sarrazins sind ohnehin nicht seriös belegbar, machen Sie sich keine Hoffnungen...
Es nützt auch nichts, wenn "etwas Wahres" dran ist, denn z.B. auch an der Judenverfolgung und an den Begründungen war etwas wahres dran, z.B. dass es Juden gegeben hat, die Geschäfte besessen haben, dass es sehr reiche Juden gegeben hat usw.
So ein Zimmermann ist ein Bürokrat der seinen Hintern platt sitzt. Außer mit ein paar Statistiken um sich schmeißen die andere gemacht kann er auch nicht viel, sprich wie die meisten hier. Wobei nicht ganz, im Artikel wird keine einzige Aussage untermauert ;)
Wie die 500 Milliarden zustande gekommen sind, kann ich ihnen nicht sagen da ich nur diese Zahl in Erinnerung hatte, können sie ja mal suchen wenn sie der Meinung sind Leute von Fach haben nicht sauber gearbeitet.
Die Studie jedoch das die Türken überall schlecht abschneiden hab ich verlinkt. Höchste Arbeitslosenquote, geringste Akademikerdichte, höhere Kriminalitätsrate usw.
Im Vergleich dazu schneiden die Russlanddeutsche und Vietnamesen besser ab als die Deutschen, auch Zahlenmäßig übersteigen sie die Türken.
Das dann in der Gesamtrechnung die Ausländer (auch kein eindeutiger Begriff) mehr bringen wundert einen nicht nur das hat niemand bestritten.
Zu diesen zwei Sachverhalten gehört eine Richtigstellung.
Bei dem Werfen in einen Topf gibt es einen simplen Grund. Werden Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, sind davon alle Arbeitnehmer betroffen. Es wird nicht nur der Betriebsteil verlagert, der Beschäftigte einer Religion enthält. Wenn also der Grund für die Migranten wegfällt, dann wirkt sich das gleichmäßig auf alle Migranten aus, nicht nur auf türkischstämmige oder muslimische. Die Fixkosten des Staates ändern sich nicht.
Die 100€ sind eine unvollständige Berechnung, da sie nur den Wegfall der Steuern und Beiträge der ausländischen Beschäftigten berücksichtigt, nicht die aller Migranten und weiterer Effekte. Die Mehrwertsteuer aus dem Konsum wurde nicht berücksichtigt. 15 Millionen ausl. Mitbewohner konsumieren jährlich für über 200 Milliarden Euro Waren und entrichten dabei über 20 Mrd. Umsatzsteuer. Diese wegfallende Steuereinnahme würde eine Mehrbelastung von über 300 Euro pro Person der autochthonen Bevölkerung bewirken. Dazu kommt die Nachfrageverringerung und die daraus resultierenden Minderumsätze der Unternehmen und daraus wieder niedrige Steuern und Abgaben. Alles bei konstanten Fixkosten für Infrastruktur, Verwaltungsapparat, gleichen Renten und Pensionen, vielleicht einer größeren Bundeswehr wegen der resultierenden internationalen Spannungen nach dem Rauswurf aller Ausländer. Und dabei ist das Ganze noch nicht bis zum Ende gedacht und gerechnet, es ist nur der substantielle und minimale Teil am Anfang der Konsequenzen. Was dann noch an kleineren Posten dazukommt macht es nicht besser, sondern schlechter. Denn der Gegenposten, der Wegfall der Sozialaufwendungen für Ausländer, fällt einmal weg und da tut sich dann nichts mehr.
Die Geburtenraten sind bei türkischen Migranten durchschnittlich höher als bei der autochthonen deutschen Bevölkerung. Sie steigen aber nicht, sondern sinken im gleichen Tempo und bewegen sich parallel zueinander. Damit wird auch die türkischstämmige Bevölkerung einen Zenit deutlich unterhalb 10 Millionen erreichen, dann ist die Rate bei 2 angekommen und eine Schrumpfung setzt schneller ein als bei der autochthonen Bevölkerung, die zusätzlich den Effekte der niedrigen Geburtenrate durch ein Ansteigen des Sterbealters kompensiert. Dieser Effekt ist durch die andere soziale Struktur dieser Migrantengruppe tragischerweise geringer. Käme es durch die sinkenden Arbeitslosenzahlen und eine Verknappung auf den Arbeitsmärkten, was ohne stärkere Zuwanderung sicher ist, zu einer drastischen Besserung der sozialen Stellung der Migranten und einem Sinken der Sterberate, dann sinkt deren Geburtenrate auf das gleiche Niveau wie bei der autochthonen Bevölkerung und diese Bevölkerungsgruppe schrumpft dann genauso. Die bildungsfernen Migranten haben die doppelte Arschkarte gezogen, keine anständige Lebensqualität und dann noch früher sterben. Vielleicht wäre der Slogan "Lebe länger als deine Tusse, lern was!" ein sinnvoller Ansatz.
Es ist der DIW-Chef Zimmermann, der hier unseriös argumentiert.
Es geht Sarrazin nicht um DIE Migranten und kein Mensch in Deutschland behauptet DIE Migranten seien ein Problem, ganz im Gegenteil.
Es geht nur um eine einzige Spezialgruppe unter den Migranten und genau dazu sage der DIW Chef nichts.
Und ich sage das, obwohl ich Sarrazins Versuche sich als Hobby-Genetiker zu profilieren für fatal und unseriös halte, nicht aber sein Credo - da hat er recht ob man ihn nun mag oder auch nicht.
Ohne Europa würde Deutschland noch National sein und weniger Migranten haben.
Und weniger Ausgaben wie jetzt als zuvor.
http://www.brookings.edu/opinions/20...pinar.aspx?p=1In Wirklichkeit passen sich aber auch die Geburtenraten der verschiedenen Migrantengruppen langsam an die der Deutschen an. Die Zahl der Menschen in diesem Land nimmt also insgesamt ab.
"the Muslim birth rate in Europe is three times higher than the non-Muslim one"
Dann mal bitte nachrechnen.
Die üblichen Märchen. Es hat heute den selben Grund wie damals (zu hohe Kosten, siehe unten)Deshalb sind wir ja gerade auf gezielte Zuwanderung angewiesen....
Wir werden einen erheblichen Fachkräftemangel bekommen.
Kurz zur Erinnerung: DE war schon 1959, d.h. vor der Anwerbung von Gastarbeitern aus der Türkei, die zweitgrößte Volkswirtschaft d.h. das Wachstum hatte schon stattgefunden. Nimmt man z.B.Die Zuwanderung dieser Zeit hat enormes wirtschaftliches Wachstum gebracht.
"Für die Unternehmen als Nachfrager von Arbeitskräften hatte die Rekrutierung von Gastarbeitern finanzielle Vorteile, weil aus ihrer Perspektive deutsche Arbeiter dieselben Arbeitsplätze nur mit erheblichen Lohnzugeständnissen angenommen hätten."
Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland, Ulrich, 2001 mit hinzu werden solche Aussagen wie die von Herrn Zimmermann mehr als fraglich.
http://www.bteu.de/www.bteu.de/downl...sen%201998.pdfUm so etwas zu berechnen, müsste man so viele strittige Annahmen zugrunde legen, dass das nicht seriös wäre.