APDas Land hängt am Tropf der Euro-Partner, seine Zentralbank hat gewaltige Schulden bei anderen Notenbanken. Dennoch gönnt die Bank of Greece ihren Aktionären eine satte Dividende. Insgesamt schüttet sie fast 100 Millionen Euro aus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827142,00.html
. . . das verstehen die giechischen Banken unter "SPAREN"
und Mutti Merkel nickt dazu. Wann wird ihr endlich klar, dass sie gegen eine Mehrheit des - deutschen - Volkes regiert. Wenn ich mich bei dieser Frage irre, dann ist er Souveraen mehrheitlich noch dümmer, als ich es bislang immer annahm.
es könnte einem aus Richtung Griechenlands nichts mehr überraschen, dann kommt doch noch etwas.
Es ist eine Sache, eine Aktiengesellschaft zu sein und Dividenden auszuschütten, viele Unternehmen machen es, wenn sie in der Gewinnzone sind. Aber es ist ebenso klar, wenn es dem Unternehmen schlecht geht oder es keine Gewinne mehr erwirtschaftet, dann gibt es keine Dividenden für die Aktionäre mehr. Das ist überall selbstverständlich, nur offenbar nicht in Griechenland. Warum die Notenbank eines Landes, das von den Krediten und Subventionen der europäischen Partner über Wasser gehalten wird, meint auch noch 100 Millionen Euro als Dividende austeilen zu können, ist nur noch unbegreiflich. Das einige hier im Blog das auch noch verteidigen, allerdings auch.
Das hat in etwa genau so viel Geschmäckle, wie wenn unsere Banken sich Geld vom Staat leihen müssen, damit sie nicht Pleite gehen, ihren Managern aber Geld zahlen, wie in den guten alten Zeiten!
Alles frei nach dem Motto, was ich bereits ausgegeben habe, das kann mir keiner mehr nehmen.
P:S. Die Panzer könnte Kraus-Maffai locker abschreiben. Dafür würde der Laden, weil gewinnmindernd, weniger Steuern zahlen, die nicht zur Rettung der griechischen Banken und deren Aktionären eingesetzt werden könnten.
Das ist doch unfassbar. Wo ist die bürgerweite Empörung und der Protest? Ach ja, wir schreiben uns den Frust ja in Foren und Kommentaren von der Seele. Und dann ist wieder Ruhe.
Beim Lesen des Artikels mußte ich an Prof. Harald Lesch denken:
"'Das perfekte Verbrechen' Harald Lesch in Abenteuer Forschung"
"Das perfekte Verbrechen" Harald Lesch in Abenteuer Forschung - YouTube
Murmel.
Die Notenbank ist nicht systemrelevant weil sie DAS SYSTEM ist!!!!
Es ist die NOTENBANK und nicht eine Geschäftsbank wie die Sparkasse Neckarsulm. Sie dient dazu den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten und ist somit der Nexus des Systems. Wenn die jetzt an den Staat der der Aktionär ist 100 Millionen ausschüttet und der Staat dann darüber die Löcher stopft, dann frag ich mich wo hier die Kritik ist. Wenn Aktionär=Staat dann ist es bums ob sie ausschütten oder der Staat die Ausschüttung an die Aktionäre(sich selbst) verbietet und sagt man solle eine Gewinnabführung an den Staat machen. In diesem Falle ist das identisch.
Viele erklären uns, was Schreckliches passieren würde, wenn Griechenland pleite ginge. Das Problem: Es gibt keine Fachleute. Es gibt nur Fachleute-Darsteller. Es geht einfach nichts über ein Experiment, wenn es keine theoretische Gewissheit gibt. Also mein Vorschlag: Lasst Griechenland endlich pleite gehen! Stellt alle Zahlungen und Bürgschaften ein und lernt aus den Dingen, die sich dann TATSÄCHLICH ereignen. Ich bin sicher, Generationen von Doktoranden werden sich daran abarbeiten.
Naja kurz und mittelfristig stimmt das wohl auch. Denn die Bilanz beschäftigt sich immer nur mit einem Jahr.
Wenn man also die jährlichen Rückzahlungen und Zinsen beglichen hat - ist das was am ende übrig bleibt ein Plus. Aber langfristig gesehen ist das natürlich quatsch denn du hast ja immer noch Schulden bei der Bank.
Und gerade in KrisenZeiten sollte man doch darauf bauen langfristig sein Fremdkapital abzubauen und durch Eigenkapital zu ersetzen und das geht nur wenn man den vermeintlichen Gewinn zurückstellt, damit die "Firma" stabil bleibt.