Forum


 

Diskussion um Radarfallen-Marathon: Abgeblitzt

dapdDer Blitz-Marathon in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden läuft - jetzt präsentiert die Polizei erste Raser-Rekorde. Mit viel Aufwand wollen die Behörden Temposünder zum Umdenken bewegen. Doch Politiker und Verkehrspsychologen halten die Aktion für sinnlos.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-863108.html
  1. #1

    Blitzmarathon

    Keine (!) Anstrengung ist zu viel, der Raserei Einhalt zu gebieten. Auch die naseweisen Einwände der "Experten" dagegen ziehen nicht. Konsequentes Handeln gegen diesen Irrsin, so oft und so streng wie möglich, das zeigt Wirkung. Oder woher kommt es, daß man in den USA, Belgien und den Niederlanden deutlich disziplinierter fährt? Da wird streng und spürbar durchgegriffen. Irgendwelche unverantwortliche Rowdys gibt es immer mal - aber nicht so extrem und so verbreitet wie hier in Deutschland. Ich schreibe das als Porschefahrer.
  2. #2

    Geld investiert?

    Ok, welches Geld wurde investiert? Wurden extra Geräte angeschafft, die danach nicht mehr zum Einsatz kommen? Wurden extra für die Aktion Leute eingestellt oder bezahlte Überstunden angeordnet? Wie viel Geld wurde für die Aktion ausgegeben, dass nicht auch ohne diese gezahlt worden wäre?
  3. #3

    Wie soll man überhaupt Euch Deutsche, insbesondere mit Führungsrolle, Manager, Politiker noch ernst nehmen??

    wenn Ihr Euch - erkennbar dank Eurer Einstellung zum Auto und Euren Fahrleistungen (ja Ihr beherrscht Euer Auto so sicher, dass Ihr 150 Meilen pro Stunde mit nur 1 m Sicherheitsabstand sicher glaubt z fahren aber rückwärts nur in Parklücken mit 2,5 facher Länge Eures Pseudo-Geländewagens einparken könnt) noch meist mit 50 oder 60 auf dem Stand eines 17 Jährigen gebt???
  4. #4

    Weiter so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Blitz-Marathon in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden läuft - jetzt präsentiert die Polizei erste Raser-Rekorde. Mit viel Aufwand wollen die Behörden Temposünder zum Umdenken bewegen. Doch Politiker und Verkehrspsychologen halten die Aktion für sinnlos.

    Blitz-Marathon: Radarkontrollen in NRW sorgen für Kontroverse - SPIEGEL ONLINE
    Wie wir wissen, funktionieren bestimmte Dinge nur über das liebe Portemonei.
    Also, super, weiter so!
  5. #5

    Witzlos

    Aus den Reaktionen im Forum zu den vorherigen Beiträgen hier lässt sich ganz klar erkennen das viele Autofahrer unbelehrbar sind.
    Da wird unentwegt (und auch unreflektiert) nur parolenartig "Alles Abzocke" geschrien.
    Einzig deutlich mehr (unangekündigte) Kontrollen und drastische Bussgelder könnten helfen.
    Für die potentiellen Schnellfahrer gibt es offensichtlich keine Gefahrenpunkte. Das sind ja alles Superfahrer, nur haben sie erhebliche Defizite in der Selbsteinschätzung. Dafür aber ein hohes Mass an Selbstüberschätzung.
    Wenn die Einhaltung von Verkehrsregeln nicht kontrolliert wird, dann sind die Gesetze witzlos. Kaum einer zeigt den Fahrtrichtungswechsel mehr an, dafür wird munter bei Rot über die Kreuzung gefahren, am besten noch mit dem Handy am Ohr.
    Aufgrund der geringen Anzahl von Kontrollen sind die Autofahrer in Deutschland wirklich verwöhnt, denn die meisten kommen ja offensichtlich damit durch.
    Blech ist eben dicker als Blut.
  6. #6

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Blitz-Marathon in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden läuft - jetzt präsentiert die Polizei erste Raser-Rekorde. Mit viel Aufwand wollen die Behörden Temposünder zum Umdenken bewegen. Doch Politiker und Verkehrspsychologen halten die Aktion für sinnlos.

    Blitz-Marathon: Radarkontrollen in NRW sorgen für Kontroverse - SPIEGEL ONLINE
    Die Aktion ist weniger Effektiv, weil der Polizei auch einfach mal die Hände gebunden sind. Die Strafen, die die Täter erwarten sind doch lächerlich gering. Wenn jemand 145km/h in einer 80er Zone fährt, dann müsste diese Person nach dem Ertappen nur noch zu Fuß weiter gehen können, weil der Führerschein und das Auto Vorort einkassiert wird.

    Bei einem Wiederholungstäter von diesen Ausmaßen muss man aus meiner Sicht die Fragen stellen, ob diese Person zur Führung eines Fahrzeuges geeignet ist. Sprich einfach mal lebenslangen Führerscheinentzug durchsetzen. Wer es sich dann noch wagt ohne Führerschein zu fahren, den erwartet eine Gefängnisstrafe natürlich ohne Bewährung.
  7. #7

    Radarfallen?

    Wieso Radar-"fallen"???
    Es gibt doch Verkehrsregeln, oder?
  8. #8

    "Denken" voraus, das können viele Autofahrer nicht.
  9. #9

    Chance

    Die Resignation der Verantwortlichen verstehe ich nicht. Wird ein Raser geblitzt, muss er mit einer Geldstrafe, Führerscheinentzug und / oder Punkten in Flensburg rechnen. Wenn das die ertappten Verkehrssünder nicht abschreckt und der Bleifuß weiter aufs Gaspedal drückt, liegt das doch wohl am System, sprich: Die Strafen sind zu milde. Warum werden die Sanktionen nicht verschärft, und zwar so, dass es wirklich wehtut?

    Zudem halte ich diese Riesenaktion für nutzlos, weil nicht nachhaltig. Eine Kombination aus Aufklärung und Sanktion wäre besser, zum Beispiel: Die Hinweistafeln an Ortseingängen, die den motorisierten Verkehrsteilnehmer auf seine aktuelle Geschwindigkeit hinweisen, führen meistens dazu, dass der Fahrer das vorgeschriebene Tempo freiwillig einhält. Unbelehrbare rauschen eben einige Meter später in eine Blitzanlage und müssen mit WIRKLICH empfindlichen Strafen rechnen. Sie hatten ihre Chance. Das Modell ließe sich auch außerhalb von Ortschaften anwenden.

    Außerdem: Ja, die Halterhaftung ist unverzichtbar.


TOP



TOP