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Diskriminierung in Russland: Erste Festnahmen wegen Schwulen-Gesetz in Sankt Petersbu

AFPDer russische Staat will Homosexualität aus der Öffentlichkeit verbannen. In Sankt Petersburg wurden jetzt erstmals zwei schwule Männer festgenommen. Sie hatten ein Plakat mit der Aufschrift "Homosexualität ist normal" hochgehalten. Doch das verstößt gegen das neue Propaganda-Gesetz.

Diskriminierung in Russland: Erste Festnahmen wegen*Schwulen-Gesetz in St. Petersburg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #90

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Da sieht man schon wie verdreht die Welt im Westen ist.
    Ich soll mit meinen hohen Steuern, die ich eher für meine
    Familie, Frau, Mann und 2 Kinder, gebrauchen könnte,
    homosexuelle Geschechtsgemeinschaften als
    schützenswert ansehen? Ja wo kommen wir denn da hin?
    Mal gut, das in Russland andere Gesetze gelten.
    Vor einigen Wochen hat die Süddeutsche darüber berichtet, dass homosexuelle Partnerschaften produktiver sind und ihnen eben nicht mehr, sondern weniger "unter die Arme gegriffen" werden muss als heterosexuellen Partnerschaften...

    Aber es ist ja so einfach, seine Vorurteile zu pflegen...
  2. #91

    Was ist normal?

    Zitat von freiheitsglocke Beitrag anzeigen
    Moment... Meinungsfreiheit ja, aber nur wenn die Meinung die Ihre ist? Da haben Sie sich ja einen ganz cleveren Gedanken zurecht gegrübelt.

    Natürlich entspricht das Auftreten von Homosexualität der Norm. Oder kennen Sie eine Homo-freie Gesellschaft?

    Übrigens ist Ablehnung von Homosexuellen eine sehr widernatürliche Angelegenheit. Im Gegensatz zur Homosexualität kommt das nicht mal im Tierreich vor.
    Ihre Logik ist schon recht eigenartig.

    Es gibt auch keine Gesellschaft ohne Verkehrstote, Notzucht und Querschnittslähmungen - um es einmal ganz deftig zu sagen. Entsprechen all diese Phänomen deswegen der Norm, so daß keiner sie bekämpfen oder wenigstens ablehnen darf?

    Und das Petersburger Gesetz zielt ja nicht auf eine unzumutbare Einschränkung der Homosexuellen, sondern nur auf eine von der Mehrheit als abstoßend und propagandistisch empfundene Zurschaustellung. Es soll eben nicht so weit kommen wie bei unseren CSD-Paraden mit dem einladenden Schwenken von Hinter- und anderen "Teilen" im Lederoutfit. Fragen Sie einmal Kinder, die noch nicht von der politischen Korrektheit zurechtgebogen sind, wie abstoßend sie solchen Bilder finden!

    Ganz verblüffend ist Ihr Hinweis auf die "Toleranz" unter Tieren. Hunde stören sich nicht am Beschnüffeln der Analdrüse, und manche fressen die Exkremente ihrer Artgenossen.

    Was soll man davon halten, wenn jemand von dort seine Regeln ableitet!
  3. #92

    Zitat von BSPollux Beitrag anzeigen
    Was hat sie denn geritten? Ich sagte, dass jede Gesellschaft ihre eigene Norm finden darf und soll. Und wenn die in einem anderen Land anders ist als unsere, dann ist das eben so. Wie kommen sie denn von dem jetzt auf das Sprengen von Zügen durch Attentäter?
    Wenn in einer Gesellschaft die Norm ist, dass Homosexuelle als anormal gesehen werden und, oooh mal sehen, alle in einem Land wie Deutschland ebenfalls anormal sind, weil sie den im Land des Attentäters geltenden Normen von Moral nicht entsprechen und somit, nach Meinung des Attentäters die Welt zugrunde richten, dann entspricht es nach Ihrer Logik nur der Norm und der Moral des Landes des Attentäters, wenn er so viele von uns wie möglich tötet. Ist doch völlig legitim, solange es in dem jeweiligen Land als Norm angesehen wird? Jede Gesellschaft darf doch ihre eigenen Normen haben. Der Attentäter kann ja auch im eigenen Land einen Zug in die Luft sprengen, wenn eine Minderheit sich seinen Normen widersetzt. So lange die Mehrheit das okay findet, ist nach Ihrer Logik alles prima.
  4. #93

    Zitat von DerMarktschreier Beitrag anzeigen
    Vor einigen Wochen hat die Süddeutsche darüber berichtet, dass homosexuelle Partnerschaften produktiver sind und ihnen eben nicht mehr, sondern weniger "unter die Arme gegriffen" werden muss als heterosexuellen Partnerschaften...

    Aber es ist ja so einfach, seine Vorurteile zu pflegen...
    Wer glaubt so einen unausgegorenen Blödsinn einer
    Zeitschrift?
  5. #94

    ---

    Zitat von Kador Beitrag anzeigen
    Auf dem Leipziger Hauptbahnhof werden Sie von einem Antischwulenplakat begrüßt, und in Rostock ist jede Straßenkreuzung von keuleschwingenden Neonazis besetzt, die Jagd auf Schwule machen!
    So etwas behauptet nur ein Narr. Im Übrigen machen die nur Jagd auf dumme Schmierfinken. Also lieber nicht hinfahren.
  6. #95

    Zitat von Rabenatz Beitrag anzeigen
    Wenn in einer Gesellschaft die Norm ist, dass Homosexuelle als anormal gesehen werden und, oooh mal sehen, alle in einem Land wie Deutschland ebenfalls anormal sind, weil sie den im Land des Attentäters geltenden Normen von Moral nicht entsprechen und somit, nach Meinung des Attentäters die Welt zugrunde richten, dann entspricht es nach Ihrer Logik nur der Norm und der Moral des Landes des Attentäters, wenn er so viele von uns wie möglich tötet. Ist doch völlig legitim, solange es in dem jeweiligen Land als Norm angesehen wird? Jede Gesellschaft darf doch ihre eigenen Normen haben. Der Attentäter kann ja auch im eigenen Land einen Zug in die Luft sprengen, wenn eine Minderheit sich seinen Normen widersetzt. So lange die Mehrheit das okay findet, ist nach Ihrer Logik alles prima.
    Total verworren was sie da schreiben.

    Also mal der Reihe nach. Sie gehen von einem Land aus, das Homosexualität ablehnt. ok. So, dann sagen sie, deshalb müsste es zwangsläufig normal sein, dass man alle Homosexuellen einfach so ohne Gerichtsverhandlung in Eigenregie ermordet.

    Wie kommen sie vom ersten Punkt zum zweiten?

    Wer sagt denn, dass nur weil in dem von ihnen erdachten Staat Homosexualität strafbar ist, sofort jeder Rechtsstaatlichkeit aufhört und durch Lynchjustiz ersetzt wird?

    Moralische Grundsätze entscheiden ja nur darüber was bestraft wird, aber nicht darüber wie und durch wen. Etwas realistischer bitte, und durchdachter.
  7. #96

    Titel

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Es gibt auch keine Gesellschaft ohne Verkehrstote, Notzucht und Querschnittslähmungen - um es einmal ganz deftig zu sagen. Entsprechen all diese Phänomen deswegen der Norm, so daß keiner sie bekämpfen oder wenigstens ablehnen darf?
    Rothaarige, Kleinwüchsige, Blauäugige, Menschen mit großen Nasen, kleinen Nasen, dicken Nasen, dünnen Nasen...
    Man könnte auch sagen: Es entspricht der Norm, dass niemand der Norm entspricht. Wenn Sie also Konsequenzen fordern, nur weil jemand nicht der Norm entspricht, wird es logisch ziemlich eng. Finden Sie nicht?

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Und das Petersburger Gesetz zielt ja nicht auf eine unzumutbare Einschränkung der Homosexuellen, sondern nur auf eine von der Mehrheit als abstoßend und propagandistisch empfundene Zurschaustellung.
    Nein, das ist nicht zutreffend. Das Gesetz verbietet jede Form von Aufklärung. Schon allein die Meinung, dass Homosexualität normal sei, führt zu Verhaftungen. Vielleicht sollten Sie langsam mal den Artikel lesen, wenn Sie mitreden wollen.

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Es soll eben nicht so weit kommen wie bei unseren CSD-Paraden mit dem einladenden Schwenken von Hinter- und anderen "Teilen" im Lederoutfit. Fragen Sie einmal Kinder, die noch nicht von der politischen Korrektheit zurechtgebogen sind, wie abstoßend sie solchen Bilder finden!
    Da gibt es sehr interessante Untersuchungen: Kinder fühlen sich von Homosexuellen nicht gestört oder angeekelt. Jedenfalls nicht mehr als von Heterosexuellen. Das wird ihnen erst mühevoll durch heterosexistische Indoktrination anerzogen. Bis es so weit ist, lässt es die Kids ziemlich kalt. "Schlimmstenfalls" fühlen sich homosexuelle Kinder weniger allein und aussätzig, wenn sie Homosexuelle im öffentlichen Leben wahr nehmen.

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Ganz verblüffend ist Ihr Hinweis auf die "Toleranz" unter Tieren. Hunde stören sich nicht am Beschnüffeln der Analdrüse, und manche fressen die Exkremente ihrer Artgenossen.
    Damit sind sie immer noch höher entwickelt als Leute, die Menschen weg sperren, nur weil sie ihre Meinung sagen.
  8. #97

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Ihre Logik ist schon recht eigenartig.

    Es gibt auch keine Gesellschaft ohne Verkehrstote, Notzucht und Querschnittslähmungen - um es einmal ganz deftig zu sagen. Entsprechen all diese Phänomen deswegen der Norm, so daß keiner sie bekämpfen oder wenigstens ablehnen darf?
    Die Welt wäre besser dran ohne Verkehrstote, Notzucht oder Querschnittslähmungen, da dürften wir uns alle einig sein. Warum? Weil bei diesen Dingen Menschen zu Schaden kommen. Und das ist der Unterschied zur Homosexualität - Homosexualität schadet niemandem, genausowenig wie Linkshändigkeit oder Rothaarigkeit. Können Sie diesen kleinen, aber feinen Unterschied begreifen?

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Und das Petersburger Gesetz zielt ja nicht auf eine unzumutbare Einschränkung der Homosexuellen, sondern nur auf eine von der Mehrheit als abstoßend und propagandistisch empfundene Zurschaustellung.
    Ach so, wenn ein Mann öffentlich sagt "Homosexualität ist normal", dann ist das eine abstossende und propagandistische Zurschaustellung? Sie sind also der Meinung, dass Rede- und Meinungsfreiheit für Homosexuelle nicht gelten, wenn dies der Mehrheit nicht passt? Sie scheinen ein äusserst merkwürdiges Verständnis der Grundrechte zu haben.

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Es soll eben nicht so weit kommen wie bei unseren CSD-Paraden mit dem einladenden Schwenken von Hinter- und anderen "Teilen" im Lederoutfit.
    Sie scheinen ja ganz genau hingesehen zu haben!

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Fragen Sie einmal Kinder, die noch nicht von der politischen Korrektheit zurechtgebogen sind, wie abstoßend sie solchen Bilder finden!
    Sie behaupten also, Homophobie sei angeboren, und Toleranz diffamieren Sie als "politische Korrektheit"? Mit solchen Ansichten könnten Sie es auch bei den Taliban weit bringen.

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Ganz verblüffend ist Ihr Hinweis auf die "Toleranz" unter Tieren. Hunde stören sich nicht am Beschnüffeln der Analdrüse, und manche fressen die Exkremente ihrer Artgenossen.

    Was soll man davon halten, wenn jemand von dort seine Regeln ableitet!
    Normalerweise sind es die Homophoben, die darauf bestehen, dass Homosexualität irgendwie "widernatürlich" sei. Inzwischen hat sich wohl auch in dieser Fraktion herumgesprochen, dass es Homosexualität auch im Tierreich gibt, und plötzlich sind Bezüge zur Natur nicht mehr relevant. Dies allein zeigt die unsägliche Verlogenheit der Schwulenhasser.
  9. #98

    Vorurteile ? Tatsachen !

    Zitat von DerMarktschreier Beitrag anzeigen
    Vor einigen Wochen hat die Süddeutsche darüber berichtet, dass homosexuelle Partnerschaften produktiver sind und ihnen eben nicht mehr, sondern weniger "unter die Arme gegriffen" werden muss als heterosexuellen Partnerschaften...

    Aber es ist ja so einfach, seine Vorurteile zu pflegen...
    Es sind keine Vorurteile, sondern Tatsachen, dass Männer für die gleiche Arbeit mehr Lohn erhalten:

    "In allen Wirtschaftszweigen bekommen Frauen deutlich weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Damit erhalten die Männer in Deutschland rund 24 Prozent mehr Gehalt. Mit höherem Alter vergrößert sich der Abstand sogar noch." (WO, 26.8.2008)

    "Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen liegt rund 21 Prozent unter dem der Männer. Frauen mit akademischem Abschluss verdienen im Durchschnitt 21,5 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen." Dieses Ergebnis präsentiert das WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung anlässlich des "Equal Pay Day" am 23. März 2012.
  10. #99

    Furchtbar

    Ich bin schockiert, was hier manche schreiben.
    Das Gesetz kommt für mich einer Einschränkung der Meinungsfreiheit gleich. Homosexualität kann man nicht "propagieren", das würde voraussetzen, dass Homosexualität etwas ist, für das man sich "entscheidet".
    Ein CSD ist eine Demo wie jede andere - nur hat sich der CSD, gerade in großen Städten, mittlerweile zu einem Event, ja einer Party, entwickelt. Das gefällt sicherlich nicht jedem, aber damit muss man eben leben, wenn man in einer Großstadt lebt. ich mag auch keine gröhlenden Fussballfans oder besoffene Oktoberfestbesucher, aber deshalb sag ich nicht, dass es verboten werden soll. (und im Gegensatz dazu ist ein CSD einmal im Jahr - für einen Tag)

    Aber egal, das fatale an einem solchen Gesetz ist, dass das Leben von Homosexuellen noch stärker eingeschränkt wird. Händchen halten auf der Straße? ein abschiedskuss? Eine Umarmung? Was für heterosexuelle ganz normal ist, wird in Russland nun wohl noch schwieriger für homosexuelle, schließlich könnte das ja als propaganda gelten.

    Man darf auch nicht die vielen homosexuellen Jugendlichen vergessen. Jugendliche, die ihre homosexualität entdecken und nicht wissen, wie sie damit umzugehen haben (weil "normal" und "richtig" ist ja was anderes). Kein Magazin, kein Artikel, kein Buch, das ihnen etwaige Fragen beantworten kann. Die Eltern wohl erst recht nicht. Die Schule darf auch nicht darüber unterrichten (zumindest nichts positives).








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