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Diskriminierung im US-Wahlkampf: Schwuler Sprecher von Romney gibt auf

Getty ImagesRichard Grenell war nur zwei Wochen im Amt. Jetzt hat der außenpolitische Sprecher des designierten US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney seinen Rücktritt verkündet: Kritik von Erzkonservativen an seiner Homosexualität habe ihn zu diesem Schritt bewogen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830909,00.html
  1. #20

    Zitat von detrius Beitrag anzeigen
    Die Schwulenehe ist kein kritisches Thema, das ist keine Frage von Krieg und Frieden, damit wird kein Haushaltsloch gestopft und keine Arbeitsplätze geschaffen. Trotzdem bestehen die Republikaner auf Gleichschaltung zu diesem Thema. Ein solches Maß an Engstirnigkeit und Verlangen nach totalitärem Einheitsdenken ist ein Symptom für die kranke Weltanschauung, die mittlerweile von dieser Partei vertreten wird.
    Natuerlich ist die Schwulenehe ein kritsches Thema. Ueberall in der westlichen Welt, auch in Deutschland. Das zu leugnen, ist dumm - egal wie man zu dem Thema steht.
    An sprachlicher und sonstiger Gleichschaltung arbeitet dagegen eher die andere Partei - was nicht zu weniger Schwulenfeindlichkeit sondern lediglich zu fiesen Bemerkungen hinter vorgehaltener Hand fuehrt.

    Die GOP ist zudem keine "Partei" nach europaeischer Vorstellung und schon die Strukturen bewirken eine grosse Vielfalt an Meinungen. Grundsaetzlich ist das gut so - und fuehrt eben dazu, dass man nicht immer einer Meinung ist. Hier ging es auch nicht um ein Partei"amt" sondern um eine Stelle innerhalb einer Kanditatenkampagne. Das hat wenig mit der GOP zu tun und sind interne Entscheidungen des Wahlkampfteams. Ich persoenlich finde die Entscheidung ungluecklich - und habe als aktives Mitglied der GOP ueberhaupt keine Probleme damit, das jedem zu sagen, der es hoeren will. Und ich bin hetero und kann an der Kritik bzgl. Schwulenehe sogar ein paar Stellen finden, die in der Tat schwierig sind. Das hat nichts mit Schwulenfeindlichkeit oder sonstigen Unterstellungen zu tun.

    Und all die Marktschreier, die jetzt wieder vom "bigotten" konservativen Amerikaner schwadronieren, sollten sich fragen, warum in Amerika die Schwulenehe (als voellig gleichberechtigte Form) in vielen Staaten laengst Realitaet ist, waehrend in Deutschland noch um den heissen Brei geredet wird. Nur mal so und ohne Bewertung was besser oder schlechter ist.

    Etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit wuerde ALLEN Seiten gut zu Gesicht stehen.
  2. #21

    .........

    Zitat von Hotte Hitzig Beitrag anzeigen
    Das hätte er sich aber auch denken können, weil ein

    schwuler konservativer außenpolitischer Sprecher?
    geht drüben genauso wenig wie ein
    konservativer schwuler außenpolitischer Sprecher
    Was für ein Land!
    Anders wird ein Schuh daraus, Romney hätte wissen müssen was dem Mann bevor steht und nicht so tun als ob seine Partei so wahnsinnig "modern" ist, denn aus diesem Grund hat er den Mann eingestellt in der Hoffnung auf Stimmen.

    Ich hoffe es wird ihn Stimmen kosten.
  3. #22

    ..........

    Zitat von renegade24 Beitrag anzeigen
    Die Konservativen in Amerika machen mir Sorgen........
    mir nicht, denn auf dem platten Land war es immer so
  4. #23

    Af

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Richard Grenell war nur zwei Wochen im Amt. Jetzt hat der außenpolitische Sprecher des designierten US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney seinen Rücktritt verkündet: Kritik von Erzkonservativen an seiner Homosexualität habe ihn zu diesem Schritt bewogen.

    Schwuler Sprecher von US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney gibt auf - SPIEGEL ONLINE
    Wenn es in Russland passiert wäre,dann hätte man diesen Mann zum Helden ernannt und eine Ehrenmedalie verleihen...so lebt er in USA und die dürfen ja sowieso vieles.
    Menschen auf Verdacht töten,illegal festhalten...
    Wir sollten Volker Beck nach Amerika schicken,um den Amis zu erklären das es alles garnicht so schlimm ist...
  5. #24

    Zitat von libertarian2012 Beitrag anzeigen
    Natuerlich ist die Schwulenehe ein kritsches Thema. Ueberall in der westlichen Welt, auch in Deutschland. Das zu leugnen, ist dumm - egal wie man zu dem Thema steht.
    Sie haben die Kernaussage meines vorherigen Beitrags nicht begriffen: die Schwulenehe ist von sich aus kein kritisches Thema, sie wird erst von konservativen Bürgern und Politikern, die sich geradezu zwanghaft über das Sexleben anderer Menschen erregen, dazu gemacht.

    An sprachlicher und sonstiger Gleichschaltung arbeitet dagegen eher die andere Partei - was nicht zu weniger Schwulenfeindlichkeit sondern lediglich zu fiesen Bemerkungen hinter vorgehaltener Hand fuehrt.
    DARVO (Deny, Attack, Reverse Vitim / Offender)

    Die GOP ist zudem keine "Partei" nach europaeischer Vorstellung und schon die Strukturen bewirken eine grosse Vielfalt an Meinungen. Grundsaetzlich ist das gut so - und fuehrt eben dazu, dass man nicht immer einer Meinung ist. Hier ging es auch nicht um ein Partei"amt" sondern um eine Stelle innerhalb einer Kanditatenkampagne. Das hat wenig mit der GOP zu tun und sind interne Entscheidungen des Wahlkampfteams. Ich persoenlich finde die Entscheidung ungluecklich - und habe als aktives Mitglied der GOP ueberhaupt keine Probleme damit, das jedem zu sagen, der es hoeren will. Und ich bin hetero und kann an der Kritik bzgl. Schwulenehe sogar ein paar Stellen finden, die in der Tat schwierig sind. Das hat nichts mit Schwulenfeindlichkeit oder sonstigen Unterstellungen zu tun.
    Das ist schlichtweg falsch, kaum eine europäische Partei ist derart von ideologischer Reinheit besessen wie die Republikaner. So wäre beispielsweise ein politischer Gleichschalter wie Grover Norquist, der Politiker gängelt, Steuererhöhungen von vornherein auszuschließen in der deutschen Parteilandschaft vollkommen undenkbar. Stattdessen sind feierliche Gelöbnisse zur Einhaltung der Parteilinie bei den Republikanern etwas ganz normales und Abweichler werden leichtfertig als 'RINOs' (Republican In Name Only) denunziert.

    Republikaner sind die Partei des gesellschaftlich etablierten, protestantischen, angelsächsichen weißen Mannes / Kleingeister.

    Und btw: Ihre Stardardretorte, wir Europäer würden die Amerikanische Politik nicht verstehen ist doch nur primitive, rituelle Selbstbestätigung.

    Und all die Marktschreier, die jetzt wieder vom "bigotten" konservativen Amerikaner schwadronieren, sollten sich fragen, warum in Amerika die Schwulenehe (als voellig gleichberechtigte Form) in vielen Staaten laengst Realitaet ist, waehrend in Deutschland noch um den heissen Brei geredet wird. Nur mal so und ohne Bewertung was besser oder schlechter ist.

    Etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit wuerde ALLEN Seiten gut zu Gesicht stehen.
    In Deutschland ist die eingetragene Partnerschaft gesetzlich geregelt, das ist zwar keine vollwertige Schwulenehe, aber besser als gar nichts und wird früher oder später zu einer absoluten rechtlichen Gleichstellung führen. In den USA verfolgen ungefähr 10 Staaten den gleichen Ansatz.

    Was die US Staaten angeht, in denen die Schwulenehe schon legalisiert wurde: sechs Staaten mit Schwulenehe stehen 28 (!) Staaten gegenüber, in denen sie VERFASSUNGSRECHTLICH VERBOTEN WURDE.

    Dass Sie daraus einen Rechtevorsprung der USA vor Deutschland ableiten, ist nur ein weiteres grandioses Beispiel für die gewohnheitsmäßige Verdrehung der Tatsachen von konservativen Ideologen in den USA.
  6. #25

    Wichtig ist: keine Stuern zahlen

    Für arme Multi-Millionäre. Um dem Volk das klar zumachen, braucht es Futter zur Ablenkung.

    Themen wie Homos, Abtreibung und Bedrohungen aller Art bieten sich da an.

    Oder glaubt irgend jemand, dass der Multi-Millionär Romney als Präsident sich selbst und seinesgleichen die Steuern erhöhen würde?
  7. #26

    Zitat von libertarian2012 Beitrag anzeigen
    Das hat wenig mit der GOP zu tun und sind interne Entscheidungen des Wahlkampfteams. Ich persoenlich finde die Entscheidung ungluecklich - und habe als aktives Mitglied der GOP ueberhaupt keine Probleme damit, das jedem zu sagen, der es hoeren will. Und ich bin hetero und kann an der Kritik bzgl. Schwulenehe sogar ein paar Stellen finden, die in der Tat schwierig sind. Das hat nichts mit Schwulenfeindlichkeit oder sonstigen Unterstellungen zu tun.
    Auch wenn Sie es vorziehen, dies zu ignorieren, die Schwulenfeindlichkeit ist im Parteiprogramm der Republikaner festgehalten:

    Republicans have been at the forefront of protecting traditional marriage laws, both in the states and in Congress. A Republican Congress enacted the Defense of Marriage Act, affirming the right of states not to recognize same-sex “marriages” licensed in other states. Unbelievably, the Democratic Party has now pledged to repeal the Defense of Marriage Act, which would subject every state to the redefinition of marriage by a judge without ever allowing the people to vote on the matter.
    http://www.gop.com/2008Platform/Values.htm

    To protect our servicemen and women and ensure that America's Armed Forces remain the best in the world, we affirm the timelessness of those values, the benefits of traditional military culture, and the incompatibility of homosexuality with military service.
    http://www.gop.com/2008Platform/NationalSecurity.htm

    Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Wenn ich wollte, könnte ich auch für jeden Ihrer Präsidentschaftskandidaten antihomosexuelle Hasspropaganda zitieren. Schwulenhetze ist für Republikaner programmatisch.
  8. #27

    nee

    Zitat von annoo Beitrag anzeigen
    ... wenn seine Kontrahenten in die moralische Steinzeit zurück verfallen. "Weltmacht" USA ist alles andere als "weltmännisch", das klingt eher nach Kleinspießerdorf.
    Die fallen nicht dahin zurück.
    Die sind in der Steinzeit zu Hause. Wobei ich jetzt kein Wissen über homophobe Tendenzen in der Steinzeit habe.

    Dies ist nur eine Abstrusität dieser Leute.








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