Natuerlich ist die Schwulenehe ein kritsches Thema. Ueberall in der westlichen Welt, auch in Deutschland. Das zu leugnen, ist dumm - egal wie man zu dem Thema steht.
An sprachlicher und sonstiger Gleichschaltung arbeitet dagegen eher die andere Partei - was nicht zu weniger Schwulenfeindlichkeit sondern lediglich zu fiesen Bemerkungen hinter vorgehaltener Hand fuehrt.
Die GOP ist zudem keine "Partei" nach europaeischer Vorstellung und schon die Strukturen bewirken eine grosse Vielfalt an Meinungen. Grundsaetzlich ist das gut so - und fuehrt eben dazu, dass man nicht immer einer Meinung ist. Hier ging es auch nicht um ein Partei"amt" sondern um eine Stelle innerhalb einer Kanditatenkampagne. Das hat wenig mit der GOP zu tun und sind interne Entscheidungen des Wahlkampfteams. Ich persoenlich finde die Entscheidung ungluecklich - und habe als aktives Mitglied der GOP ueberhaupt keine Probleme damit, das jedem zu sagen, der es hoeren will. Und ich bin hetero und kann an der Kritik bzgl. Schwulenehe sogar ein paar Stellen finden, die in der Tat schwierig sind. Das hat nichts mit Schwulenfeindlichkeit oder sonstigen Unterstellungen zu tun.
Und all die Marktschreier, die jetzt wieder vom "bigotten" konservativen Amerikaner schwadronieren, sollten sich fragen, warum in Amerika die Schwulenehe (als voellig gleichberechtigte Form) in vielen Staaten laengst Realitaet ist, waehrend in Deutschland noch um den heissen Brei geredet wird. Nur mal so und ohne Bewertung was besser oder schlechter ist.
Etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit wuerde ALLEN Seiten gut zu Gesicht stehen.

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