DPASieben Jahre lang mordeten die Mitglieder des rechtsextremen "Nationalsozialistischen Untergrunds" in Deutschland. Die Polizei vermutete Killer aus dem türkischen Drogenmilieu hinter den Taten, die Rede war von "Döner-Morden". Wer hat den Begriff in die Welt gesetzt?
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...841734,00.html
...Damen und Herren dann vllt. mal in Griechenland (Nazisymbolik), Grossbritannien (Krauts...) undundund böse Preise verleihen?"Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung einer rechtsterroristischen Mordserie werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert werden."
Was dem Rest Europas gar nichts ausmacht, sollen die deutschen Gutmenschen wieder mal besser machen? Absurd.
Der Skandal sind unsere Behörden und nicht ein doofer Titel für die Mordserie... Typischer Fall von Ablenkung...
Danke für diese Klarstellung. Halten wir also fest: Der Begriff "Döner-Morde" wurde von einem Journalisten in die Welt gesetzt und von Journalisten verbreitet.
Das hinderte SPON aber nicht daran, diesen Begriff als Beweis dafür zu verwenden, dass "Ausländerfeindlichkeit und Rassismus ... tief in der deutschen Gesellschaft" sitzen:
Ausgrenzung durch Sprache: Deutsche und Döner - SPIEGEL ONLINE
Wenn, dann trifft diese Behauptung also hauptsächlich für die deutschen Journalisten zu.
Ich habe heute morgen was lustiges gesehen. ;)
An einem Schnellimbiss von Mitbürgern mit Migrationshintergrund:
Hähnchen-Döner 3€
Kinder-Döner 2€
Habe ich gelacht!
Doener ist kein Schimpfwort, so what. Ausgegrenzt koennte sich hoechstens fuehlen, wer da nicht Doener, sondern Boerek verkaufte. Man kann auch uebertreiben und gleich den Betroffenen machen.
Der Doener selbst wurde nicht ermordet, soviel ist klar. Beispiele fuer solche Namensgebunden in der Kriminalgeschichte gibt es jedoch tonnenweise, ohne dass gleich die Betroffenheitsbeauftragte Claudia Roth eingeschritten waere.