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Discounter: Aldi sackt seit Jahren staatliche Subventionen ein

DPANach Informationen des SPIEGEL erhält der milliardenschwere Großkonzern Aldi seit Jahren Subventionen aus Steuergeldern. Die Zuschüsse aus der Staatskasse werden für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter verwendet. Die Regierung schweigt dazu bisher, die Opposition ist empört.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831609,00.html
  1. #160

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    ..... Denn für alle anderen Formen staatlicher Unterstützung steht die Erfordernis der Bedürftigkeit im Gesetz......
    Tun Sie mir bitte einen Gefallen und reiten Sie nicht weiter auf der Bedürftigkeit herum.
    Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 ist z.B. die "Bedürftigkeit" (= Einkommensgrenze) für den Bezug von Kindergeld entfallen.

    Soviel zu "steht im Gesetz..."!
  2. #161

    Subvention

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Subventionen sind keine Hartz4-Leistungen an bedürftige Unternehmer,
    Und genau das muss sich schleunigst ändern.
  3. #162

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Und genau das muss sich schleunigst ändern.
    Gut

    Dann am konkreten Beispiel:

    Quimod baut sein Chipwerk in Dresden wenn es die Aufbauhilfe XY bekommt
    Alternativ in Südostasien, denn dort kostet es sogar noch weniger trotzt fehlender Aufbauhilfe

    Und Beispiel 2:

    Wer einen umweltfreundlichen Heizkessel einbaut bekommt 2500 Euro Zuschuss
    Sowohl Arbeiter als auch Milliardär

    Wennes nach Ihnen geht würde keiner mehr irgendwas bekommen
  4. #163

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie glauben, dass das der "Allgemeine Deutsche Automobilclub" wäre, der diese Schulungen anbietet, sind Sie nicht richtig informiert. Der Club ist nur ein kleines Aushängeschild für eine ganze Reihe von GmbHs, deren einziger Zeit Gewinnerzielung ist. Von der Schulung bis zur Versicherung, firmiert alles unter "ADAC", aber ohne Club, da wurden nur die Buchstaben als Marke übernommen.
    Sie dürfen ja gerne gegen jedes und alles sein..
    Aber die BKF-Schulungen beim ADAC werden selbstverständlich durch diesen selber durchgeführt.
    Natürlich nicht durch den Bundesverein, sondern meist durch einen regionalen.
    Gegebenenfalls auch unter Beschäftigung eines externen Mitarbeiters.

    Statt anderen immer wieder Nichtwissen zu unterstellen, sollten Sie besser mal öfters Ihre persönlichen Wissensdefizite durch einfaches "vorher" googlen ausgleichen.

    Und nochmals: Ich finde es gut, dass das BAG z.B. Sicherheitsschulungen für GKF fördert.
    Und ich finde es auch gut, wenn sich Firmen wie Aldi daran beteiligen.

    Der Spiegel hätte aus den Fakten also genauso gut einen positiven Artikel Richtung Aldi schreiben können.
    Aber aus mir nicht bekannten Gründen ist ja derzeit Aldi-Bashing angesagt.
  5. #164

    Vielleicht ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach Informationen des SPIEGEL erhält der milliardenschwere Großkonzern Aldi seit Jahren Subventionen aus Steuergeldern. Die Zuschüsse aus der Staatskasse werden für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter verwendet. Die Regierung schweigt dazu bisher, die Opposition ist empört.

    Discounter: Aldi bekommt Subventionen vom Staat - SPIEGEL ONLINE
    ... sollte man nicht über die Inanspruchnahme von Subventionen diskutieren. Jeder Einzelunternehmer, jedes Großunternehmen kann bei Erfüllung der Kriterien Subventionen erhalten.
    Sollte man nicht eher hinterfragen, wie halten es die Inhaber dieser Unternehmen mit Grundgesetz Artikel 14, Absatz (2) "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit
    dienen"?
    Man darf Bertold Brecht nicht vergessen:
    "Erst kommt das Fressen (Mitnehmen), dann die Moral."
  6. #165

    Unverständlich

    für mich der Inhalt vieler Kommentare. Da wird verteidigt das Konzerne mit Milliardengewinne Subventionen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter erhalten. Gut und besser ausgebildete Mitarbeiter steigern die Gewinne der Konzerne beträchtlich und müssen selbstverständlich von den Firmen finanziert werden. Jede Subvention ist unverständlich und steigert nur die Wut der Bürger auf diesen Staat. Schade, dass der Spiegel diese Information im Wirtschaftsteil und nicht als Aufmacher auf der ersten Seite gebracht hat. Dann würden einige Kommentatoren erleben wie der viel zitierte Bürger darüber denkt.
  7. #166

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Sie kennen den wichtigsten Punkt eines Darlehens? Richtig: Man muss es zurückzahlen.
    So langsam sind wir jetzt aber bei der Michmädchen-Ökonomie angelangt.

    Wie meine Vorredner schon sagten, ist ein elementarer Bestandteil eines Darlehens der Zinssatz, welcher bei der KfW naturgemäß unter dem Marktniveau liegt. Ebenso müssen Darlehen oft nicht zu 100 %, d. h. vollständig, getilgt werden.

    Und jetzt zum Thema "Zurückzahlen" bzw. "Tilgung":
    Das ist gerade bei der KfW ein ganz wunder Punkt. Nach meiner Kenntnis haben die Gebrüder Lehman immer noch nicht zurückgezahlt. Haben Sie schon einmal etwas von Ausfallwahrscheinlichkeit gehört? In informierten Kreisen spricht man auch von Kreditrisiko. Die KfW hält gerne dort den Kopf hin, wo andere Banken (aus Vernunftsgründen) nicht mehr bereit sind, das Risiko zu tragen. Aber mit Steuergeld kann man das ja machen. Und lenken Sie jetzt nicht vom Thema ab, in dem Sie auf das Thema "Bankenrettung" im Zuge der Euro-Krise umschwenken.

    Weshalb Sie mir auf meinem Hinweis (KfW = riesen Förderklitische in Form einer Bank) erklären, dass man das Darlehen einer Bank zurückzahlen muss, erschliesst sich mir dennoch nicht so wirklich. Nur weil das Darlehen an die KfW zurückbezahlt werden muss, ist die KfW nun also eine Universalbank, die weder selbst andere subventioniert noch vom Staat finanziell unterstützt wird??? - Da sind wir wieder beim Milchmädchen...
  8. #167

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Sehen Sie einen Verstoß gegen ein Gesetz, das Bedürftigkeit voraussetzt?

    Oder haben Sie diesen Zusammenhang einfach mal frei erfunden?
    fragt sich doch, wer an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt war, dass eine Bedürftigkeit von ALDI zu läßt, eventuell ALDI Lobbyisten?
    Das ganze ist und bleibt ein Hohn bei einem geschätzten Privatvermögen von 30 Milliarden Euro, ob legal oder nicht!
  9. #168

    Zitat von viersener Beitrag anzeigen
    für mich der Inhalt vieler Kommentare. Da wird verteidigt das Konzerne mit Milliardengewinne Subventionen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter erhalten. Gut und besser ausgebildete Mitarbeiter steigern die Gewinne der Konzerne beträchtlich und müssen selbstverständlich von den Firmen finanziert werden. Jede Subvention ist unverständlich und steigert nur die Wut der Bürger auf diesen Staat. Schade, dass der Spiegel diese Information im Wirtschaftsteil und nicht als Aufmacher auf der ersten Seite gebracht hat. Dann würden einige Kommentatoren erleben wie der viel zitierte Bürger darüber denkt.
    Wenn Sie gegen jede Subvention sind, ist das Ihre Sache.
    Aber Sie sollten solche Unwahrheiten lassen, dass Sie für die Bürger sprechen.

    Jede Art und Form einer Subvention ist für sich zu betrachten.
    Und nur mit Hintergrundwissen kann man dann (auch für sich) entscheiden, ob diese sinnvoll ist oder nicht.
    Und hier geht es um den gew. Güterkraftverkehr per LKW.

    Und jetzt nehmen wir daraus mal das zusätzliche Sicherheitstraining.
    Selbstverständlich nutzt ein vermiedener Unfall auch dem Unternehmen.
    Allerdings ist gesamtwirtschaftliche Nutzen doch bedeutend höher.
    Prinzipiell hat im Endeffekt eh die Gesellschaft (also wir alle) für die entstehenden Schäden aufzukommen.
    Sei es über Krankenkasse, Versicherungsprämien, Preise, im Stau stehen, etc..

    Das Unternehmen profitiert nur solange von der Zusatzausbildung, wie der Fahrer dort tätig ist.
    Der Fahrer und die Gesellschaft aber solange, wie er den Job ausübt..

    Was spricht also dagegen, dass sich die Gesellschaft an dieser Massnahme/Zusatzausbildung beteiligt?

    Übrigens macht Aldi keine Milliardengewinne..
    Eine Vermögensschätzung ist etwas anderes und beinhaltet jede einzelne Filiale, die gesamte Firmenstruktur und das Handelsprinzip, was oft nur einen fiktiven Wert darstellt.
  10. #169

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von nic Beitrag anzeigen
    fragt sich doch, wer an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt war, dass eine Bedürftigkeit von ALDI zu läßt, eventuell ALDI Lobbyisten?
    Das ganze ist und bleibt ein Hohn bei einem geschätzten Privatvermögen von 30 Milliarden Euro, ob legal oder nicht!
    Da im Gesetz kein Wort von Bedürftigkeit die Rede ist, erübrigt sich Ihre Frage. Nochmals: Bedürftigkeit ist hier in dem Fall keine Voraussetzung!


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