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Diktatoren-Devotionalien im Online-Shop: Nordkorea-Souvenirs mit Gruselfaktor

kfashopSoll es ein lässiger Kapuzenpulli mit martialischem Soldaten-Motiv sein? Oder doch lieber die schicke Umhängetasche mit der pathetischen Abbildung sozialistischer Fackelträger? Nordkorea bietet allerlei Revolutionskitsch in einem amerikanischen Online-Shop feil - für gesalzene Dollar-Preise.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-885013.html
  1. #1

    Wer dieses Geld nicht ausgeben will

    aber trotzdem Nordkoreanische Mode tragen möchte, kann sich ja einen Kim-Jong-Un-Haarschnitt verpassen lassen. Der ist mit Sicherheit unverwechselbar schlecht.
  2. #2

    Zugekauft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Soll es ein lässiger Kapuzenpulli mit martialischem Soldaten-Motiv sein? Oder doch lieber die schicke Umhängetasche mit der pathetischen Abbildung sozialistischer Fackelträger? Nordkorea bietet allerlei Revolutionskitsch in einem amerikanischen Online-Shop feil - für gesalzene Dollar-Preise.

    Nordkorea verkauft Revolutionssouvenirs in amerikanischem Online-Shop - SPIEGEL ONLINE
    Gruselig ist eher, dass der Spiegel seine Schauderstories nicht selbst schreibt, sondern content beim WSJ-fanshop erwerben muss, der sich ja bekanntlich mit allerlei Wirtschaftssystemen (" Die Wirtschaft könnte mit nachhaltigen Technologien ewig(!) wachsen...") bestens auskennt.
  3. #3

    --------

    Die Motive kann man sich sicherlich irgendwo runterladen und selbst auf ein T-Hemd drucken. Der Anzeige aus Pjöngjang wegen Urheberrechtsverletzung kann man sicher gelassen entgegensehen.
  4. #4

    Ein Bekannter der beim Zoll arbeitet regte sich kürzlich über diverse deutsche Modefirmen auf. Besonders dreist fand Er dabei einen Konzern welcher Funktionsjacken zum wandern und trecken für schlappe 14 ? inklusive aller Einfuhrsteuern aus Vietnam importiert. Verkauft werden diese dann zum Angebotspreis von 399 ?. Da freut sich der Verbraucher über ein Schnäppchen der besonderen Art.
  5. #5

    Fake

    Die Volksrepublik Korea würde sich nicht freiwillig als Nordkorea bezeichnen und sie würde die Abbildungen auch nicht unter "Propaganda 1..14" listen. Insofern ist mir klar, daß dieser Shop nicht von der KDVR betrieben wird.
  6. #6

    Ursachen

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Die Volksrepublik Korea würde sich nicht freiwillig als Nordkorea bezeichnen und sie würde die Abbildungen auch nicht unter "Propaganda 1..14" listen. Insofern ist mir klar, daß dieser Shop nicht von der KDVR betrieben wird.
    Mit "Volksrepublik Korea" kann der heutige Abiturient in der Regel nichts anfangen und würde wahrscheinlich ins Schleudern kommen sofern er doch irgendwo gehört hat, dass es ein "Nord" und ein "Südkorea" gibt. Bei Nordkorea ist hingegen alles klar

    Genauso Propaganda als das zu bezeichnen, was sie denn im Endeffekt ist.

    Dies könnte man sich ruhig zum Beispiel nehmen und die Dinge beim Namen nennen:
    "systematisch ausgewählte, perspektivisch angepasste und auf politische Korrektheit geprüfte Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen oder was immer der Rundfunkrat und die nachgeordneten Befehlsempfänger dafür halten" Andererseits passt das in keine Programmzeitschrift.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Soll es ein lässiger Kapuzenpulli mit martialischem Soldaten-Motiv sein? Oder doch lieber die schicke Umhängetasche mit der pathetischen Abbildung sozialistischer Fackelträger? Nordkorea bietet allerlei Revolutionskitsch in einem amerikanischen Online-Shop feil - für gesalzene Dollar-Preise.

    Nordkorea verkauft Revolutionssouvenirs in amerikanischem Online-Shop - SPIEGEL ONLINE
    Meine Vermutung ist, daß sich derselbe Käufertypus, der sich mit Che Guevara-Dvotionalien eindeckt, auch diesen Schwachsinn kauft. Che & Kim Jong Un sind bzw. waren ja beide Verteidiger der Menschenrecht und haben zur Duchsetzung dieser Ziele eben nur Waffen benutzen müssen.

    Bin mal gespannt, wann es Mahatma Gandhi schafft, diesen beiden Leuten den Rang bei den Pazifisten abspenstig zu machen...
  8. #8

    Die Preise im Cafepress Shop

    sind relativ normal und wohl auch deshalb etwas teurer, weil die Motive ja ziemlich vielfarbig sind. Wenn man was bei CP bestellt, wird das Zeug ohnehin nicht in Korea produziert, sondern in den USA und auch von dort verschickt. Würde dieses Propaganda-Zeug in Korea produziert werden, müßt man vermutlich 2 Jahre drauf warten und bekäme ein lumpiges, mies gedrucktes Shirt. Ich habe schon mehrere Shirts bei CP bestellt (KEINE Korea-Propaganda-Shirts!) und das war immer Top-Markenware und sehr sauber produziert.
  9. #9

    Vor Ort sind mit 15 € die T-Shirts günstiger und auch zurückhaltender beschriftet. Dieses grelle Zeugs als Aufdruck gibt es dort nicht, Genaugenommen bieten die nordkoreanischen Touristenshops nur zwei verschiedene T-Shrts an, eines mit der Nationalflagge und der Aufschrift "See you in Pyongyang", "Visit DPRK" und "Pangapsumnida" ("Schön, Dich zu treffen").

    So ein T-Shirt ist schon ein echter Hingucker. Man wird von manchmal echt interessanten Leuten deswegen angesprochen.


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